Neues zu CNG aus dem VW-Konzern

Allgemeines zum Thema Erdgasfahrzeuge was nicht in die anderen Rubriken passt.

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Pohlkoetter
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Re: Neues zu CNG aus dem VW-Konzern

Beitrag von Pohlkoetter » 29.06.2018 13:19

Gastra hat geschrieben:
29.06.2018 12:50
was ich bei Euch nicht verstehe, wenn der Golf Bifuel magere 250 km mit CNG schafft ist das trotz niedriger Tankstellendichte angeblich kein Problem, wenn man aber mit einem 15 L Nottank Benzin nur ca. 200-250 km weit kommt und eine Benzintankstelle alle 5 km hat, ist dies angeblich ein Riesenproblem. Kann mir das einer bitte erklären???
Ich kann mich natürlich täuschen, aber ich bin nicht ganz sicher, dass Du die vorigen beiträge aufmerksam gelesen hast. :eek:

- der aktuelle Golf, Seat, Skoda dürfte 350 - 500 km mit CNG schaffen; nach den Angaben von Volkswagen sollen die neuen Modelle nach NEFZ-Zyklus eine Reichweite von ca. 490 km haben ... das dürften in der Praxis 400-550 km sein.

- die 15 l Nottank, von denen Du ausgehst, sind für die künftigen Modelle nicht bestätigt. Es gibt Meldungen (und so auch mein Händler zu mir), dass es lediglich einen ca. 10 l fassenden benzintank gibt. Auf dem Wiener Motorensymposion hat VW selbst von einer Reichweite von 190 km mit Benzin nach NEFZ gesprochen. Das dürften Praxisreichweiten von 150 - 220 km sein.

- Will jetzt jemand z. B. ne Schottlandrundreise mit dem Caravan machen, ist er allein auf Benzin angewiesen, da GB von der Mitte nach Norden komplett mit Erdgas unversorgt ist. Das dürfte bei dem erhöhten Verbrauch mit Wohnanhänger bedeuten alle dreiviertel bis anderthalb Stunden zu tanken. Das ist zwar ein extremes Beispiel, aber es gibt noch immer etliche Regionen in Europpa, bei denen es ähnlich ist.

- Natürlich kannst Du argumentieren: Auch wenn Du 30-50.000 km im Jahr in Deutschland fährst - falls Du beabsichtigst mal ins Auto zu fahren musst Du Dir eben einen reinen Benziner oder nen Diesel kaufen.

- aber es gibt eben auch Leute wie mich, die sagen: Ich will sparsam mit CNG fahren und -solange Europpa nicht für eine angemessene Versorgung überall sorgt - genügend Benzinreserve haben. Die EU-Bürokraten, die Monovalenz (mit den daraus folgenden steuerlichen Begünstigungen) auf Tanks bis 15 l beschränken haben schlicht ein Rad ab. Kein CNG-Fahrer wird aus Bequemlichkeit Benzin verbraten, wenn er auch CNG bekommen kann - auch nicht dann, wenn er nen 20- oder 25 l-Benzintank hat.

Ich hoffe, ich habe mich nunmehr verständlich ausgedrückt ...

Gastra
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Re: Neues zu CNG aus dem VW-Konzern

Beitrag von Gastra » 29.06.2018 13:40

vergleiche einfach mal die Anzahl von Tankstops im Jahr zwischen einem CNG Auto Variante 1 mit 420 km Gasreichweite und 200 km Benzinreichweite und einem weiteren CNG Auto mit 250 Km Gasreichweite und 600 km Benzinreichweite. Gehen wir von 20.000 km im Jahr aus, davon 1500 km im Ausland ohne CNG Versorgung.

Bei Variante 1 sind das 44 x CNG tanken + 8 x Benzin tanken. Bei Variante 2 sind das 74 mal CNG tanken + 3x Benzintanken. Die quasimonovalente Variante muss also im Jahr nur 1x mal die Woche getankt werden (52x) , die bivaltente Variante hingegen 77 x.

Eine kurze Benzinreichweite ist auch wenig dramatisch, da sich überall Benzintanktstellen finden lassen. Bei 250 km Gasreichweite muss man oft schon viel zu früh tanken wenn man einen Benzinbetrieb vermeiden will.

Pohlkoetter
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Re: Neues zu CNG aus dem VW-Konzern

Beitrag von Pohlkoetter » 29.06.2018 14:36

@gastra:

In der Theorie hast Du vollkommen recht.

In der Praxis

- haben wir vermutlich 400 km Gasreichweite schon jetzt (werde berichten, wenn unser Fz in 1-2 Wochen ausgeliefert ist.

- fährt meine Frau einmal in der Woche 238 km nach HH und wird dort tanken. Hätten wir einen 19 kg Tank würde sie auch in HH tanken, und nicht auf der Rückfahrt in Wittstock halten, weil bis dahin das Gas reicht.

- nützen Deine Berechnungen im unterversorgten Ausland immer noch nix.

Allerdings: Wer regelmäßig eine Strecke von 420 km fährt und ins Ausland nur nach Holland oder Italien, der ist auch in der Praxis mit dem von Dir bedienten Auto gut versorgt.

PS: Ich habe mich übrigens hier schon nach passenden Tankplätzen um km 250 auf der Route zum Westfalenstadion erkundigt, weil: Vor 30 jahren habe ich Stuttgart-HH am Stück ohne Halten und Tanken abgerissen - heute bin ich für die Tank- und Erholungspause nach 2 Stunden dankbar.

Aber herzliche Bitte: lass Dich von diesen meinen Einwürfen aus der Praxis nicht irritieren, denn sie sind naturgemäß vollkommen subjektiv - objektiv u
nd in der Theorie hast Du vollkommen recht :2thumbs:

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Re: Neues zu CNG aus dem VW-Konzern

Beitrag von gato311 » 29.06.2018 14:49

Wer tankt freiwillig in HH, wenn Wittstock auf dem Weg liegt, wo man ohne nennenswerten Zeitverlust zu viel günstigerem Kurs nachtanken kann?

Gastra
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Re: Neues zu CNG aus dem VW-Konzern

Beitrag von Gastra » 29.06.2018 15:11

" nützen Deine Berechnungen im unterversorgten Ausland immer noch nix."

ich hab gezeigt, dass ich im unterversorgten Ausland häufiger Tanken muss, das aber überkompensiert wird durch weniger Tanken im Inland. Bei meinen angenommenen 1500 km Bezinbetrieb im Ausland kommt man i.d.R. weiter als 1500 km, da man, egal wo hin man in Europa fährt, auf so einer Entfernnung eigentlich immer wieder mal an einer CNG Tankstelle vorbeikommt.

Tanken im Urlaub ist zudem für mich weniger problematisch, da ich da Zeit habe, zwischendurch an der Tanke mal was zu trinken kaufe etc, während Tanken auf dem Weg zur Arbeit immer mit einem unpünklichen Arbeitsbeginn verknüpft ist (bei mir...)

Pohlkoetter
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Re: Neues zu CNG aus dem VW-Konzern

Beitrag von Pohlkoetter » 29.06.2018 15:47

Gastra hat geschrieben:
29.06.2018 15:11
" nützen Deine Berechnungen im unterversorgten Ausland immer noch nix."

ich hab gezeigt, dass ich im unterversorgten Ausland häufiger Tanken muss, das aber überkompensiert wird durch weniger Tanken im Inland. Bei meinen angenommenen 1500 km Bezinbetrieb im Ausland kommt man i.d.R. weiter als 1500 km, da man, egal wo hin man in Europa fährt, auf so einer Entfernnung eigentlich immer wieder mal an einer CNG Tankstelle vorbeikommt.

Tanken im Urlaub ist zudem für mich weniger problematisch, da ich da Zeit habe, zwischendurch an der Tanke mal was zu trinken kaufe etc, während Tanken auf dem Weg zur Arbeit immer mit einem unpünklichen Arbeitsbeginn verknüpft ist (bei mir...)
https://cng-stations.net/Grossbritannien.de.htm

Aufgabe: Plane eine Urlaubsrundreise Nordengland-rund-um-Schottland-Nordenglend mit Fährüberfahrt von Holland/Belgien einem Fahrzeug mit Caravan mit einer NEFZ-Reichweite bei cng von 490, von Benzin 190 km. Pausen alle ca 2-2 1/2 Stunden werden als erholsam angesehen - Zwangspausen alle 45 -90 min als störend. Mir persönlich nützt da weder Deine wunderbar errechnete Überkompensation noch Deine persönliche Urlaubsromantik etwas. Und meiner Frau z.B. passt es wunderbar nach der Arbeit inausserhalb von HH auf dem Weg zu ihrer Übernachtung zu tanken - und am nächsten Tag nach der Arbeit in einem Rutsch nach Hause zu fahren ...

Auch das zwar praxisgerecht, aber völlig subjektiv.

PS: Fühlst Du Dich bei -10 Grad eigentlich sauwohl, weil das locker kompensiert wird durch einen anschliessenden Aufenthalt bei 50 Grad?

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Re: Neues zu CNG aus dem VW-Konzern

Beitrag von gato311 » 29.06.2018 16:10

Ich wäre nach IJmuiden gefahren bei Amsterdam, wo aufm Weg alle paar m ne CNG-Tanke ist.
Einmal voll machen vor der holländischen Grenze mit H-Gas, vor der Fähre nach Newcastle nochmal vollmachen mit holländischem L-Gas nachdrücken.
Und den Rest halt auf Benzin...

Im Detail gibts da diverse Varianten. Ich würde lieber über Groningen und Sneek fahren, auch wenns wenige km mehr sind, da deutlich leerer, weniger staugefährlich und fast durchgängig Tempo 130 in NL statt der elendigen 120er und 100er Strecken auf A1 und A10 in NL. Ok, letzteres ist beim Wohnwagen natürlich egal.

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Re: Neues zu CNG aus dem VW-Konzern

Beitrag von Gastra » 29.06.2018 16:12

mich wundert es wenn Leute wie Gulbenkian überhaubt kein Problem darin sehen alle 250 km Gas zu tanken, aber ein Drama daraus machen für ein paar Wochen alle 200 km Benzin tanken zu müssen. In der Praxis wird man angesichts der dünnen Tankstellendichte selbst bei uns kaum die 250 km mit CNG ausnutzen können und meistens weitaus vorher tanken. Ich meine, wenn man es gewohnt ist alle 200-250 km zu tanken, wo ist das Problem wenn man statt dessen im Urlaub alle 180 bis 200 km tankt??? Oder, in meinem Fall alle 200-250 km (Astra G im Benzinbetrieb), ist doch kaum anders als sonst auch!

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Re: Neues zu CNG aus dem VW-Konzern

Beitrag von Robert » 29.06.2018 23:39

Pohlkoetter hat geschrieben:
29.06.2018 14:36
@gastra:

In der Theorie hast Du vollkommen recht.
Nicht nur in der Theorie hat er Recht, auch in der Praxis.
Klar ist es lästig im CNG "freien" Ausland recht oft Benzin tanken zu müssen, aber sofern das nur für einen Urlaub gilt ... wo ist das Problem?
Generell hat CNG natürlich ein Tankproblem, aber das der Benzintank möglichst groß sein sollte ... nein, das kann ich nicht erkennen.

P.S.:
Ja, ich kenne einen CNG-Autobesitzer, der hat noch nie Erdgas getankt. Es ist ein Firmenwagen, ein VW Golf und nur weil der mit 50l Benzintank ausgestattet ist, juckelt der immer auf Benzin rum ... ist halt bequemer. Mit einem 10l Tank wäre das sicher nicht so ;).

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Re: Neues zu CNG aus dem VW-Konzern

Beitrag von Pohlkoetter » 30.06.2018 00:53

Robert hat geschrieben:
29.06.2018 23:39
Pohlkoetter hat geschrieben:
29.06.2018 14:36
@gastra:

In der Theorie hast Du vollkommen recht.
Nicht nur in der Theorie hat er Recht, auch in der Praxis.
Klar ist es lästig im CNG "freien" Ausland recht oft Benzin tanken zu müssen, aber sofern das nur für einen Urlaub gilt ... wo ist das Problem?
Generell hat CNG natürlich ein Tankproblem, aber das der Benzintank möglichst groß sein sollte ... nein, das kann ich nicht erkennen.

P.S.:
Ja, ich kenne einen CNG-Autobesitzer, der hat noch nie Erdgas getankt. Es ist ein Firmenwagen, ein VW Golf und nur weil der mit 50l Benzintank ausgestattet ist, juckelt der immer auf Benzin rum ... ist halt bequemer. Mit einem 10l Tank wäre das sicher nicht so ;).
Wunderbar, wie Du Thesen erschlagen kannst, die niemand aufgestellt hat.
Generell hat CNG natürlich ein Tankproblem, aber das der Benzintank möglichst groß sein sollte ... nein, das kann ich nicht erkennen.
Ich habe das zumindest nicht behauptet. 20-25 l wären mir vollkommen ausreichend.


Und Dein Argumentationskollege, dem Du ja Recht gibst, nimmt auch nicht zur Kenntnis (ebensowenig wie Du), dass seine 200-250 Benzin-KM herbeiphantasiert sind. Wenn VW selbst vor der wissenschaftlichen und ökonomischen Öffentlichkeit bei einem Motorensymposion 190 km nach NEFZ vorträgt - dann werden es wohl auch nicht mehr sein ... sondern eher weniger. Und mit nem Hänger dahinter dürfte der Verbrauch wohl locker um 50-100% zunehmen - und die Reichweite entsprechend abnehmen. Und das heißt, dass so ein FZ für die sehr, sehr viele Caravan-Auslands-Urlauber ausfällt - auch wenn es dreimal zuhause supergut passt. Und es nützt auch nichts, wenn immer wieder diese 200-250 km gepostet werden, wenn es diese gar nicht gibt. Damit erschafft man sich Fakenews und macht sie anschliessend zur Religion. Damit kannst Du Pressesprecher bei Donald Trump werden, aber in Deutschland sicher nicht Sachkundelehrer ...
Ja, ich kenne einen CNG-Autobesitzer, der hat noch nie Erdgas getankt. Es ist ein Firmenwagen, ein VW Golf und nur weil der mit 50l Benzintank ausgestattet ist, juckelt der immer auf Benzin rum ... ist halt bequemer. Mit einem 10l Tank wäre das sicher nicht so ;).
Eine Fa., die die Kosten ihrer Fz so schlecht erfasst, und so einen ignoranten Dienstwagenfahrer - klar glaube ich Dir, dass es so was gibt - aber man muss doch nicht darüber reden, dass das Massstäbe setzen würde ...

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Re: Neues zu CNG aus dem VW-Konzern

Beitrag von Pohlkoetter » 30.06.2018 00:59

Gastra hat geschrieben:
29.06.2018 16:12
mich wundert es wenn Leute wie Gulbenkian überhaubt kein Problem darin sehen alle 250 km Gas zu tanken, aber ein Drama daraus machen für ein paar Wochen alle 200 km Benzin tanken zu müssen. In der Praxis wird man angesichts der dünnen Tankstellendichte selbst bei uns kaum die 250 km mit CNG ausnutzen können und meistens weitaus vorher tanken. Ich meine, wenn man es gewohnt ist alle 200-250 km zu tanken, wo ist das Problem wenn man statt dessen im Urlaub alle 180 bis 200 km tankt??? Oder, in meinem Fall alle 200-250 km (Astra G im Benzinbetrieb), ist doch kaum anders als sonst auch!
aber ein Drama daraus machen für ein paar Wochen alle 200 km Benzin tanken zu müssen.
Es wäre echt supercool von Dir, wenn Du zur Kenntnis nehmen würdest, dass es Deine 200-250 km zumindest un meinem beispiel nicht gibt, weil ich von einem Kompaktklasse-CNG vom Volkswagen-Konzern ausgehe, der nach eignem Bekunden nach NEFZ 190 km Benzinreichweite hat. In der Praxis sind das bei den meisten Fahrern erheblich weniger - und mit Caravan noch weniger ... und dannn sind wir bei Reichweiten, die wirklich nicht mehr praktikabel sind ,,,Aber das kann manposten, wie man will: Dann kommt wieder der nächste mit 200-250 km ... Na ja --- jede Vision ist schöner als ein bild von der Realität ...

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Re: Neues zu CNG aus dem VW-Konzern

Beitrag von gato311 » 30.06.2018 07:40

Deswegen glaube ich auch nicht an die 10 L wie im Up (die übrigens für die 200 km problemlos reichen, da faktisch 13 l reingehen) sondern 15 l.

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Re: Neues zu CNG aus dem VW-Konzern

Beitrag von Gastra » 30.06.2018 09:43

ich hab meinen 15 L Benzintank noch nich voll gemacht und bin damit auch noch nie 200 km auf Benzin am Stück gefahren (wozu auch?), allerdings bin ich überzeugt dass dies problemlos möglich wäre. Mein Kollege verbraucht mit seinem Benzin Astra G Caravan (1,6 L) rung 7,5 L, dabei wird das Auto vorwiegend von seiner Frau mit vielen Kurzstrecken benutzt. Bei gemütlicher Autobahnfahrt mit 120 km/h sind sicher auch 250 km möglich.

Der Golf VII mit Millermotor ist im Benzinbetrieb wesentlich sparsamer sein als ein Astra G, nach dem neuen WLTP Modus benötigt er zwischen 5,3 bis 5,6 L Benzin, in der Praxis wird das auf Langstrecke (Autobahn auf Urlaubsfahrt) eher weniger sein. Mit 10 L schafft man mehr als 200 km (4,6 L Verbrauch außerdorts laut VW) und mit 15 L schafft man locker die 250 km. Zwischen dem neuen WLTP Zyklus und dem Realverbrauch eines vernünftigen Fahrers (dazu zählen die CNG Fahrer sicher überwiegend) wird es sicher keine abweichungen nach oben geben.

Das ist vergleichbar mit dem was der Golf Bi-Fuel mit Erdgas schafft. CNG ist aber auch nicht für jeden die richtige Lösung, wer mit seinem Wohnwagen mehrmals im Jahr am Stück mit 130 km/h durch Frankreich nach Spanien fahren möchte kauft besser einen Diesel. Aber nur für ein paar Sonderfälle macht es keinen Sinn einen Riesenbenzintank zu verbauen.

Noch mal zu Deinem Englandurlaub, ein Vorposter hat ja schon geschrieben wie Du mit vollem CNG Tank nach England kommst, mit ein bisschen guten Willen kannst Du auch der Fahrt nach Schottland und von dort zurück auch noch 2 x CNG tanken, so dass am Ende gar nicht so viele Benzin Kilometer übrigbleiben.

Robert
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Re: Neues zu CNG aus dem VW-Konzern

Beitrag von Robert » 30.06.2018 10:11

Pohlkoetter hat geschrieben:
30.06.2018 00:53
Eine Fa., die die Kosten ihrer Fz so schlecht erfasst, und so einen ignoranten Dienstwagenfahrer - klar glaube ich Dir, dass es so was gibt - aber man muss doch nicht darüber reden, dass das Massstäbe setzen würde ...
Warum? Es sind doch alle zufrieden mit der Lösung. Die Firma kommt auf dem Papier der Umweltfreundlichkeit nach und der Nutzer fährt wie immer. Das bisschen Kosten interessiert da niemand.

Aber ist auch egal, denn du hast Recht, das ist sicher nicht der Maßstab. Allerdings ist der im CNG-freien Ausland herum fahrende Caravan-Fahrer das genauso wenig. Ja, beide Fälle gibt es irgendwo, aber beides sind echte Ausnahmen, bei denen es keinen Sinn macht sich nach denen zu richten.

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Re: Neues zu CNG aus dem VW-Konzern

Beitrag von Gulbenkian » 30.06.2018 20:08

Gastra hat geschrieben:
29.06.2018 16:12
mich wundert es wenn Leute wie Gulbenkian überhaubt kein Problem darin sehen alle 250 km Gas zu tanken, aber ein Drama daraus machen für ein paar Wochen alle 200 km Benzin tanken zu müssen.
Wir sind es seit 8 Jahren gewohnt häufiger zu tanken. Zudem sind die 250km für uns praxistauglich. 500km wären das allerdings auch. Ich tanke jetzt meist nach 180-200km, da bei der Hitze der Tank nicht ganz voll wird. Das Tanken stört mich nicht so sehr. Die Tanke liegt direkt auf dem Weg und pro Vorgang sinds vielleicht 5-10min.
Wir haben den Benzintank noch nicht so oft benötigt, aber wenn, dann war das sehr beruhigend. Umgekehrt hatten wir bisher nur selten ein Problem mit dem Minitank beim Touran. In der oberbayrischen Pampa, feiertags 22Uhr, hat das zu massiven Verstimmungen geführt und nach Duderstadt durften wir pro Tag teilweise 2x Benzin tanken.
Was uns mehr stört, ganz klar, der Minitank beim Touran.
Ich meine, wenn man es gewohnt ist alle 200-250 km zu tanken, wo ist das Problem wenn man statt dessen im Urlaub alle 180 bis 200 km tankt??? Oder, in meinem Fall alle 200-250 km (Astra G im Benzinbetrieb), ist doch kaum anders als sonst auch!
Es ist schon was anderes, wenn ich nach 200-250km noch 20-30l Benzinreserve habe, oder aber nach 200-250km leer am Straßenrand stehe.
Mit einem max. 15l fassenden Tank und leeren Gastanks 200km weit fahren? Viel Spass, das ist ein Glücksspiel. Ist die angepeilte Tanke zu und die nächste Tanke 30km weg hast Du richtig Spass. Wer es mag...

Es gibt sicher jede Menge Leute die kleine Benzintanks richtig super finden, ich gehöre nicht dazu. Genauso gibt es viele, denen statt 30l Benzin, 3kg Gas lieber sind. Jeder wie er mag, der Markt bietet beides.
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