SPON: Die verschleppte Energierevolution

Allgemeines zum Thema Erdgasfahrzeuge was nicht in die anderen Rubriken passt.

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buendisch
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Re: SPON: Die verschleppte Energierevolution

Beitrag von buendisch » 08.05.2019 18:17

Ach wie schön, mal wieder Grünen-Bashing a la AfD. Die sind an allem schuld, sind idiotische Gutmenschen und wollen alles verbieten - und sind allg. schuld am Untergang des Abendlandes, weil sie wahlweise zu ausländerfreundlich oder zu dogmatisch sind.

Interssant nur, dass diese Grünen seit 2005 (!) in keiner Bundesregierung mehr sind, sprich seit mehr als 10 Jahren sind sie in der Opposition. Da ist bekanntermaßen die Rolle eine andere als zu regieren und Entscheidungen zu treffen. Die können also garnicht für das verantwortlich sein, was ihnen hier und in allen Gruppen rechts der SPD regelmäßig vorgeworfen wird. Und dass Bundesländer wie Hessen oder Baden-Württemberg, in denen die Grünen seit mehr als einer Legislaturperiode mitregieren, in ein dogmatisches, wirtschaftliches oder traditionsfeindliches Loch gefallen wären, ist mir als Bewohner beider Bundesländer aucht noch nicht aufgefallen...

Robert
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Re: SPON: Die verschleppte Energierevolution

Beitrag von Robert » 08.05.2019 19:11

buendisch hat geschrieben:
08.05.2019 18:17
Ach wie schön, mal wieder Grünen-Bashing a la AfD. Die sind an allem schuld, sind idiotische Gutmenschen und wollen alles verbieten - und sind allg. schuld am Untergang des Abendlandes, weil sie wahlweise zu ausländerfreundlich oder zu dogmatisch sind.
Ach komm, jetzt mal nicht übertreiben. Auch wenn die alles verbieten wollen (das ist durchaus richtig), so ging es hier nur um dumme Aussagen eines Herrn Habeck.

Gastra
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Re: SPON: Die verschleppte Energierevolution

Beitrag von Gastra » 08.05.2019 20:25

Robert, ich hab kein Problem damit dir auch mal zuzustimmen...

TukTuk
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Re: SPON: Die verschleppte Energierevolution

Beitrag von TukTuk » 11.05.2019 11:01

Robert hat geschrieben:
08.05.2019 16:39
TukTuk hat geschrieben:
08.05.2019 08:49
D.h. er verkauft die politischen Ideen seiner Partei zu allen möglichen Themen.
Das ist also nicht der Fertigungsleiter einer Fabrik sondern eher der CEO (nicht nicht mal der CFO oder ähnliches) einer mittelgroßen Konzerns.
Stimmt, aber ich bin nicht bei dir, dass Fachwissen nicht erforderlich wäre, sondern eher hinderlich (so deine Theorie). Der übliche Fehler der nur gerne gemacht wird, dass eine solche Führung, eben nicht der Spezialist sein muss für z.B. Produkte, die seine Firma herstellt. Da ist der kaufmännische Leiter einer Klinik ein gutes Beispiel. Auch der muss Fachwissen für seine Position besitzen, aber dieses Fachwissen besteht eben nicht ausschließlich darin, der größte Chirurg auf Erden zu sein.
Und du hast richtig gesagt, dass Herrn Habeck auch nicht alles wissen kann, dafür aber seine Leute hat. Allerdings hat da irgendwas versagt. Entweder ihm fehlt das Fachpersonal in seiner Partei oder er hat es nicht befragt. 20.000€ für ein vollwertiges E-Auto ist pures Wünsch-Dir-Was. Das kann aktuell keiner für den Preis, nicht mal annähernd. Das ist kein realistischer Rat. Und so ein Auto nicht für 20.000€ zu verkaufen, ist ja nicht eine Frage des "nicht wollens", sondern eine des "nicht könnens".
Hallo,

nein, ich bin nicht der Meinung, das Fachwissen hinderlich ist (bin mir auch nicht sicher, wo/ob ich diese Theorie angebracht haben soll). Was ich sicherlich gesagt habe ist, dass ich eine Staatsform mit Technokraten nicht für förderlich halte. Das ist aber nicht gleichzusetzen mit der Aussage, dass Fachwissen hinderlich ist.

Ich bin der Meinung, dass Führungskräfte insbesondere in der Lage sein müssen, Argumentationen zu überprüfen und kritisch Rückfragen zu stellen. Das ist dann primär ein Frage des logischen Denkens (wo i.d.T. Philosophie hilft - Logik ist schließlich ein Teilthema) sowie einer Einschätzung der handelnden Personen und deren Beweggründe (inkl. der Führungskraft selber und des Stabes unterhalb der Führungskraft). Auch bei letzterem helfen technische/naturwissenschaftliche Studiengänge eher nicht.
Ich bin (auch aus eigener Erfahrung) der Meinung, dass viele Führungskräfte gerade eben den Fehler machen, dass sie sich für größere Experten halten als ihre Mitarbeiter. Das frustriert jedes Team und klappt auch meistens nicht. Mein Ziel war und ist, dass Personen, die für mich arbeiten nach intensiver Beschäftigung mit einem Thema natürlich mehr Ahnung haben als ich. Ferner bin ich der Meinung, dass man Personen mit ihrem Auftrag (Beispiel Kaufmännischer Leiter) sehr wohl mit Respekt begegnen kann, wenn man sie in ihrer Rolle wertschätzt. Ein kaufmännischer Leiter wird immer (mehr oder weniger) nur auf Kosten schauen. So wie ein Chirurg "nur" auf den Patienten schauen wird. Das ist auch nicht schlimm! Jeder Stürmer wird den Torwart für "Beiwerk" halten. So sind Menschen: Wir wollen alle unglaublich schlau, wichtig und toll sein.

Wenn einer von beiden Gesundheitsministerin wird, dann kann das schnell ein Ungleichgewicht geben. Denn beide werden mehr "Buddies" in Ihrer Community haben. Da wäre mir i.d.T. ein "neutraler" Beobachter mit Logik, Charakter und sozialpsychologischer Grundbildung lieber als einer der beiden Seiten. Also noch einmal: Fachwissen schadet nicht. Aber der sprichwörtliche Fachidiot kann sehr wohl Schaden anrichten.

Bei politischen Aussagen hängt indirekt hinter der Sachaussage auch immer eine politische Aussage. Das vergisst man leider oft (siehe auch der Aufschrei bezüglich VW und er der geäußerten Nur-Batterie-elektrisch Strategie).
Deshalb zum Thema: Für viele Leute halte ich einen e.Go und ähnliches für ein sehr gutes Fahrzeug für urbane Szenarien. Und der kostet unter 20000€. Ist natürlich kein "vollwertiges" Auto im Sinne einer Mobilitätsstrategie aus den 70ern (one man, one car). Aber bei weitem sinnvoller als mit dem SUV die 3km zur Grundschule zu fahren.

https://www.e-go-mobile.com/de/modelle/e.go-life/

Robert
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Re: SPON: Die verschleppte Energierevolution

Beitrag von Robert » 11.05.2019 20:48

TukTuk hat geschrieben:
11.05.2019 11:01
nein, ich bin nicht der Meinung, das Fachwissen hinderlich ist (bin mir auch nicht sicher, wo/ob ich diese Theorie angebracht haben soll).
Das klang für mich jetzt anders, siehe hier:
TukTuk hat geschrieben:
08.05.2019 07:00
Die Parteien stellen Ihre Kandidaten auf und bestimmen dann z.B. den Gesundheitsminister. Der oder die muss aber kein Experte im Gesundheitswesen sein. Ggf. ist das sogar hinderlich
Nein, es ist nicht hinderlich Gesundheitsexperte zu sein, wenn man Gesundheitsminister wird. Im Gegenteil, es ist klar von Vorteil, so zumindest meine Meinung.
TukTuk hat geschrieben:
11.05.2019 11:01
Ich bin der Meinung, dass Führungskräfte insbesondere in der Lage sein müssen, Argumentationen zu überprüfen und kritisch Rückfragen zu stellen.
Richtig, aber dafür braucht es Fachwissen. Jemand ohne Ahnung kann nicht die richtigen Rückfragen stellen. Allerdings müssen Führungskräfte nicht alles im letzten Detail wissen, können sie auch gar nicht, wenn sie richtig gute Leute haben. Dann müssen sie führen, z.B. vor allem Prioritäten zwischen ihren Bereichen setzen.
Vielleicht bin ich aber auch nur geschädigt von einigen meiner Führungskräfte die meinen, sie müssen nichts wissen, sie müssen nur führen. Nur die versagen komplett in der Führung, weil das nicht ohne wissen geht.

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Re: SPON: Die verschleppte Energierevolution

Beitrag von MiniDisc » 12.05.2019 01:35

TukTuk hat geschrieben:
08.05.2019 08:49
Ich bin der Meinung, dass Führungskräfte insbesondere in der Lage sein müssen, Argumentationen zu überprüfen und kritisch Rückfragen zu stellen. Das ist dann primär ein Frage des logischen Denkens (wo i.d.T. Philosophie hilft - Logik ist schließlich ein Teilthema) sowie einer Einschätzung der handelnden Personen und deren Beweggründe (inkl. der Führungskraft selber und des Stabes unterhalb der Führungskraft). Auch bei letzterem helfen technische/naturwissenschaftliche Studiengänge eher nicht.
Ich bin (auch aus eigener Erfahrung) der Meinung, dass viele Führungskräfte gerade eben den Fehler machen, dass sie sich für größere Experten halten als ihre Mitarbeiter. Das frustriert jedes Team und klappt auch meistens nicht. Mein Ziel war und ist, dass Personen, die für mich arbeiten nach intensiver Beschäftigung mit einem Thema natürlich mehr Ahnung haben als ich. Ferner bin ich der Meinung, dass man Personen mit ihrem Auftrag (Beispiel Kaufmännischer Leiter) sehr wohl mit Respekt begegnen kann, wenn man sie in ihrer Rolle wertschätzt. Ein kaufmännischer Leiter wird immer (mehr oder weniger) nur auf Kosten schauen. So wie ein Chirurg "nur" auf den Patienten schauen wird. Das ist auch nicht schlimm! Jeder Stürmer wird den Torwart für "Beiwerk" halten. So sind Menschen: Wir wollen alle unglaublich schlau, wichtig und toll sein.
Da bin ich voll bei Dir :2thumbs:

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Re: SPON: Die verschleppte Energierevolution

Beitrag von TukTuk » 13.05.2019 06:31

Robert hat geschrieben:
11.05.2019 20:48
TukTuk hat geschrieben:
11.05.2019 11:01
nein, ich bin nicht der Meinung, das Fachwissen hinderlich ist (bin mir auch nicht sicher, wo/ob ich diese Theorie angebracht haben soll).
Das klang für mich jetzt anders, siehe hier:
TukTuk hat geschrieben:
08.05.2019 07:00
Die Parteien stellen Ihre Kandidaten auf und bestimmen dann z.B. den Gesundheitsminister. Der oder die muss aber kein Experte im Gesundheitswesen sein. Ggf. ist das sogar hinderlich
Nein, es ist nicht hinderlich Gesundheitsexperte zu sein, wenn man Gesundheitsminister wird. Im Gegenteil, es ist klar von Vorteil, so zumindest meine Meinung.
Das ist einer der Gründe, warum Diskussionen im Internet oft zu nichts führen. Das stand das Wort gegebenenfalls. Kann man aber schnell überlesen. Das Wort sollte ausdrücken, dass es Fälle geben kann, in denen das sogar hinderlich ist.

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Re: SPON: Die verschleppte Energierevolution

Beitrag von TukTuk » 13.05.2019 06:36

Robert hat geschrieben:
11.05.2019 20:48
Richtig, aber dafür braucht es Fachwissen. Jemand ohne Ahnung kann nicht die richtigen Rückfragen stellen. Allerdings müssen Führungskräfte nicht alles im letzten Detail wissen, können sie auch gar nicht, wenn sie richtig gute Leute haben. Dann müssen sie führen, z.B. vor allem Prioritäten zwischen ihren Bereichen setzen.
Ja, natürlich. Aber je weiter oben Leute in den Organisationen sind, desto weniger geht es um die technischen Details und/oder das Produkt. Wenn man völlig fachfremd ist, so fehlt einem natürlich schon alleine das Vokabular und das historische Wissen. Wenn man, übertrieben formuliert, keinen Führerschein hat, wird es schwierig nen Autohersteller zu führen (wobei mir gerade beim Frühstück eingefallen ist: Mal keine Petrol-Heads und externe aus der IT hätten so manchem dt. OEM mal gut getan).

Da geht es aber auch nicht drum. Mir ging es darum, dass man nicht einfach auf der Couch sitzt und den besten Fußballtrainer der Welt gibt.

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Re: SPON: Die verschleppte Energierevolution

Beitrag von Robert » 13.05.2019 10:13

TukTuk hat geschrieben:
13.05.2019 06:36
Ja, natürlich. Aber je weiter oben Leute in den Organisationen sind, desto weniger geht es um die technischen Details und/oder das Produkt. Wenn man völlig fachfremd ist, so fehlt einem natürlich schon alleine das Vokabular und das historische Wissen. Wenn man, übertrieben formuliert, keinen Führerschein hat, wird es schwierig nen Autohersteller zu führen (wobei mir gerade beim Frühstück eingefallen ist: Mal keine Petrol-Heads und externe aus der IT hätten so manchem dt. OEM mal gut getan).

Da geht es aber auch nicht drum. Mir ging es darum, dass man nicht einfach auf der Couch sitzt und den besten Fußballtrainer der Welt gibt.
Wir sind doch weitgehend auf einer Linie. Ich denke ein gewisses Grundwissen ist ein Muss (so muss auch der kaufmännische Geschäftführer einer Klinik diese schon mal von Innen gesehen haben, aber nicht unbedingt einen chirurgischen Eingriff vorgenommen haben) und Fachwissen ist nicht unbedingt vollumfänglich erforderlich, aber sicher nicht hinderlich.

Allerdings bin ich voll bei dir, wenn du sagen willst, dass der beste Fachmann nicht zwingend auch die beste Führungskraft ist.

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Re: SPON: Die verschleppte Energierevolution

Beitrag von TukTuk » 13.05.2019 11:52

Robert hat geschrieben:
13.05.2019 10:13
Wir sind doch weitgehend auf einer Linie. Ich denke ein gewisses Grundwissen ist ein Muss (so muss auch der kaufmännische Geschäftführer einer Klinik diese schon mal von Innen gesehen haben, aber nicht unbedingt einen chirurgischen Eingriff vorgenommen haben) und Fachwissen ist nicht unbedingt vollumfänglich erforderlich, aber sicher nicht hinderlich.
Allerdings bin ich voll bei dir, wenn du sagen willst, dass der beste Fachmann nicht zwingend auch die beste Führungskraft ist.
Nee, Fachwissen ist sicherlich selten hinderlich. Es kann nur dann hinderlich sein, wenn man sehr spezialisiert ist. Plattes Beispiel: Wenn der kaufmännische Leiter "nur" auf die Zahlen und der Chrirug "nur" auf den Patienten schaut. Wenn Dir den ganzen Tag graue Haare wachsen, weil Deine Klinik minus macht, dann liegt manchmal sparen doch näher als das Wohle der Patienten. Da kann ein externer Berater mal gut tun. Nicht (ganz) umsonst verdienen sich Consulter ne goldene Klobrille.

Aber in Summe, da gebe ich Dir recht, sind wir einer Meinung.

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Re: SPON: Die verschleppte Energierevolution

Beitrag von Robert » 13.05.2019 19:28

Dass Führungskräfte sich auch gerne mal verrennen ist nichts Neues, aber die Urasachen sind sicher nicht zu viel Wissen oder ähnliches. Selten sind Jobs wo man nur ein Ziel hat, nicht so selten aber ist, dass nur einem Ziel nachgegangen wird.

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Re: SPON: Die verschleppte Energierevolution

Beitrag von TukTuk » 14.05.2019 09:25

Robert hat geschrieben:
13.05.2019 19:28
Dass Führungskräfte sich auch gerne mal verrennen ist nichts Neues, aber die Urasachen sind sicher nicht zu viel Wissen oder ähnliches. Selten sind Jobs wo man nur ein Ziel hat, nicht so selten aber ist, dass nur einem Ziel nachgegangen wird.
Ja genau: Es gibt in größeren Projekten/Themen immer viele Stakeholder. Beispielsweise Technik vs. Einkauf. Wenn man Wissen nur eindimensional als (techn.) Fachwissen begreift, dann hilft natürlich viel immer viel.

Wenn man aber Erfahrung und Wissen auch immer in der Dimension "Karriere" begreift, dann sieht man, dass (fast) niemand in Hierarchien aufsteigt, ohne egoistisch zu sein und "sein" Thema als die Mutter aller Probleme begreift. Und das ist meist auch gut so. Um das ausgelutschte Thema Krankenhaus zu nehmen: Kein Chefarzt wird Pfennigpfuchser sein und kein kaufmännischer Leiter wird sich den hypokratischen Eid jeden Tag aufsagen.

Und da ging es ja drum: Das Aussagen disqualifiziert wurden weil sie von einem "Outsider" kamen. Und gerade im konkreten Fall sehe ich das nicht so: Petrol-Heads werden im Bereich Mobilität alles beim alten lassen und auf dem Vebrenner in den Ruhestand rutschen. Da brauchen wir Leute, die sagen: "nen auto muss mit Strom fahren und 20000€ kosten. Aber langsam tut sich ja was: Daimler hat sich ja nun auch geäußert...

Siehe e.go: Will ich so ne Kiste fahren? NEIN! Ist es für die meisten (auch für mich) nen "komplettes" Auto für 20000: JA

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Re: SPON: Die verschleppte Energierevolution

Beitrag von Robert » 14.05.2019 16:19

TukTuk hat geschrieben:
14.05.2019 09:25
Ist es für die meisten (auch für mich) nen "komplettes" Auto für 20000: JA
Das Konzept klingt gut, aber für mich ist es defintiv zu früh ein Urteil zu fällen. Die Karren müssen erst mal ordentlich produziert werden und ordentlich laufen. Und das muss dann noch kostendeckend funktionieren. Wenn das alles der Fall ist, dann seht es gut aus. Wobei man auch sagen muss, ein E-Smart ist kaum teurer.

TukTuk
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Re: SPON: Die verschleppte Energierevolution

Beitrag von TukTuk » 15.05.2019 06:00

Robert hat geschrieben:
14.05.2019 16:19
Das Konzept klingt gut, aber für mich ist es defintiv zu früh ein Urteil zu fällen. Die Karren müssen erst mal ordentlich produziert werden und ordentlich laufen. Und das muss dann noch kostendeckend funktionieren. Wenn das alles der Fall ist, dann seht es gut aus. Wobei man auch sagen muss, ein E-Smart ist kaum teurer.
ja, ich sehe das 20000 euro Ziel auch als nicht so unrealistisch an. Natürlich nicht für Autos, die alles können: Urlaub, Arbeit, einkaufen. Aber meist sitzt man ja doch alleine im Auto.

Robert
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Re: SPON: Die verschleppte Energierevolution

Beitrag von Robert » 15.05.2019 20:11

TukTuk hat geschrieben:
15.05.2019 06:00
ja, ich sehe das 20000 euro Ziel auch als nicht so unrealistisch an. Natürlich nicht für Autos, die alles können: Urlaub, Arbeit, einkaufen. Aber meist sitzt man ja doch alleine im Auto.
Einfach mal bei Mobile rein schaun, der E-Smart wird da nach Rabatt um die 18-19t€ angeboten. Der ForFour ist ein Tausender teurer als der ForTwo, aber an sich ist der ForFour ja alltagstauglich, nur nicht mit dem Akku urlaubstauglich. Aber vor dem Hintergrund wird es der e.Go schwer haben. Und bei letzterem tue ich mich immer noch schwer.

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