Skoda Octavia G-Tec

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born_hard
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Skoda Octavia G-Tec

Beitrag von born_hard » 12.09.2014 13:29

Hallo,

Thema Kaufberatung. Ich überlege ernsthaft den G-Tec Octavia Kombi zu kaufen.
Natürlich mit 5 Jahre Garantie. Aber trotzdem bleiben mir einige Bedenken hinsichtlich:
1) Gasdruckregler, was man hier so liest mit GDR Tausch ist nicht erfreulich:
1. GDR bei 2500 km wegen Pfeiffgeräuschen - Ersatz durch modifzierte Version!
2. Tausch des GDR bei 21600 km wegen Pfeiffgeräuschen
3. Tausch des GDR bei 22200 km wegen häufigen Umschalten auf Benzin
2) Rost an den Flaschen
3) Wiederverkaufswert: Kann man bei dem erdgasmodell auch von 50% vom Listenpreis nach 3 Jahren (ähnlich dem benziner) ausgehen? Das wird nämlich oft vernachlässigt. Man rechnet Versicherung, Steuern und Inspektionen durch, aber der größte Posten Wertverlust wird nicht oft thematisiert. Wie sind die erfahrungswerte bei dem Passat EcoFuel?
4) Anhängerkupplung: In Deutschland für den G-Tec nicht erhältlich (nicht konfigurierbar), aber in Tschechien. Auch deswegen, aber vor allem wegen dem Preisvorteil würde ich den Wagen aus Tschechien importieren. AHK und erdgasantrieb wurde hier schon thematisiert:
http://www.skodacommunity.de/skoda-foru ... ost1095456
Was ist von den verschiedenen Meinungen zu halten? kann man aus eurer Sicht einen wohnwagen von 1300kg mit dem Wagen problemlos ziehen?
Bekomm ich Probleme mit der Herstellergarantie wenn Probleme auf Benutzung der AHK zurückzuführen ist (da ja in D die AHK nicht hinzukongiguriert werden kann)? Hat der G-Tec bei werkseitiger AHK auch den größeren Lüfter?

Wei ihr sehr, Fragen über Fragen:
Ich weiss, es ist schwierig in die Zukunft zu sehen, der normale EA211 1.4 TSI ist ja auch recht neu, in Verbindung mit erdgasantrieb erst recht, aber dennoch. Vielleicht gibts hier von euch gute Infos.

Wäre schön wenn wir darüber diskutieren können :)

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Beitrag von ikonengold.de » 12.09.2014 14:01

laut Prospekt ist eine Anhängelast freigeben. Glaub sogar in der von Dir gewünschten Höhe. Spricht also nichts gegen eine Nachrüstung, wenn ab Werk nicht möglich.
Freundlicher Gruß
Eberhard

www.ikonengold.de/erdgas

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Gulbenkian
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Beitrag von Gulbenkian » 12.09.2014 14:28

Hallo,

ich würde mir nicht zu viel Sorgen machen. Die GDR Geschichte ist sicher ärgerlich, aber Skoda wird das in den Griff bekommen. Ich glaube auch nicht, dass alle Betroffen sind. Beim up! Citigo und mii scheint es auch genug Fahrzeuge ohne GDR Probleme zu geben.

Da Thema mit dem Rost hat VW vermutlich nach dem Tausch der Flaschen und dem Anbringen der Schutzfolie im Griff. Eine Garantie kann Dir dafür aber nur Skoda geben, tun sie ja auch ;-)

Kuckt man sich die Probleme mir Diesel oder Benzinern an, sind die bei CNG nicht viel größer. Ich würdemich davon nicht abschrecken lassen.

Die CNG Fahrzeuge, die wir uns angeschaut haben, lagen beim Wert immer auf DAT Niveau, meistens sogar drüber. Spricht für einen gesunden Markt. Ob Du nach 3 Jahren noch 50% vom Neupreis bekommst hängt nicht nur vom Auto, sondern auch von der Marktentwicklung ab. Wie werden die dann besteuert? Ist CNG über 2018 hinaus noch steuerlich begünstigt, so wie Diesel? Findest Du genug Interessenten für das Fahrzeug...? Viele Fragen die Dir heute keiner mit Sicherheit beantworten kann.

Der Kauf eines Neuwagens rechnet sich idR aber nicht nach 3 Jahren. Wenn Du vorhast den in 3 Jahren wieder zu verkaufen würde ich mir was anderes suchen. Willst Du ihn lange fahren, dann ist die Bestimmung des Restwerts bzw. der Wertstabilität eh Glaskugellesen.

Wegen der AHK. Hast Du schonmal bei einem Skodahändler angefragt, ob die Dir einen mit AHK verkaufen möchten? Bin mir ziemlich sicher, dass es daran nicht scheitern wird.
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Beitrag von born_hard » 12.09.2014 15:33

ikonengold.de hat geschrieben:laut Prospekt ist eine Anhängelast freigeben. Glaub sogar in der von Dir gewünschten Höhe. Spricht also nichts gegen eine Nachrüstung, wenn ab Werk nicht möglich.
ich möchte nichts nachrüsten, sondern die originale AHK mit größerem Lüfter ; Batterie und Generator kaufen. Für den GTec geht das nur in Tschechien. In Deutschland kannst du keine AHK zu einem Neuwagen hinzukonfigurieren.

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Gulbenkian
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Beitrag von Gulbenkian » 12.09.2014 18:46

Weißt Du, dass da ein größerer Lüfter verbaut ist und dass eine andere Batterie drinhängt? Würde mich ehrlich gesagt schwer wundern, vorallem der Lüfter.
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jupp
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Beitrag von jupp » 12.09.2014 18:50

born_hard hat geschrieben: ich möchte nichts nachrüsten,
Darf man fragen, warum du das nicht willst?
Wo wäre da das Problem?

gruss

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Bassmann
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Beitrag von Bassmann » 12.09.2014 18:56

Gulbenkian hat geschrieben:Weißt Du, dass da ein größerer Lüfter verbaut ist und dass eine andere Batterie drinhängt? Würde mich ehrlich gesagt schwer wundern, vorallem der Lüfter.
Ich weiß nicht, wie das beim G-Tec ist, aber bei einem Auto, das ich mal hatte, und bei dem ich auch den Hungerhaken nachgerüstet hab, gab es die Abnahme (ohne ging nicht) nur mit einem verstärkten Lüfter. Ist aber kein Akt, da was stärkeres reinzuschrauben. Wir reden da über keine vierstelligen Beträge.

MfG Bassmann
17 Zylinder, 4,85 Liter Hubraum, aber verteilt auf 2 Autos und 3 Motorräder:
Golf4 Kombi 1.6l autom. mit CNG-Nachrüstung, ca. 10€/100km
Polo4 9N3 united 1.4l 5-Gang mit CNG-Nachrüstung, ca. 8€/100km
(jeweils incl. Luxusbrühe)
Motorräder: 644ccm Suzuki Freewind (Eintopf), 600ccm Yamaha Fazer 35kW, 600ccm Yamaha Fazer ABS 72kW
Wenn ein einziger Baum umfällt, macht das mehr Lärm, als wenn ein ganzer Wald wächst.

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jupp
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Beitrag von jupp » 12.09.2014 19:18

Und selbst ohne den verstärkten Lüfter: Einfach in den zwei, drei Fällen, wo es im Autoleben relevant wird, ein Auge auf die Kühlwassertemperatur machen und gut ist.

gruss

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Beitrag von born_hard » 12.09.2014 19:20

Leute,

danke euch aber wieso sollte ich eine AHK nachrüsten? Darum gehts doch in diesem Thread nicht. Ich möchte die ORIGINAL AHK haben. Es ist doch allgemein bekannt dass eine Originallösung immer besser als eine Nachrüstlösung ist. Das soll aber hier nicht diskutiert werden.
Wie ich schon geschrieben habe:
4) Anhängerkupplung: In Deutschland für den G-Tec nicht erhältlich (nicht konfigurierbar), aber in Tschechien. Auch deswegen, aber vor allem wegen dem Preisvorteil würde ich den Wagen aus Tschechien importieren.
Sprich ich werde den G TEC in CZ kaufen mit der Original AHK samt dem grösseren Lüfter und Batterie (13 polige Dose mit Ladeleitung und Dauerplus). Kostet nur 400Euro. Jede Nachrüstlösunf kostet samt Arbeitszeit mindestens 700Euro.

Und hier der übersetzte text aus dem CZ Konfigurator:
Anhängerkupplung mit abnehmbarem Deckel
Anhängerkupplung für Octavia-Modell kann direkt von der Fabrik oder später aus den ŠKODA Original Zubehör bestellt werden. Bei der Bestellung von Anhängerkupplung direkt von der Fabrik zu höheren Lastwechsler angepasst,
Batterie, Lüfter und Kühlsystem und garantiert somit den Betrieb des Fahrzeugs im Anhängerbetrieb mit einem zulässigen Gesamtgewicht. Anhängerkupplung hat eine abnehmbare Kopf, für die Verschiebung ist Pause Platz für Werkzeug gedacht. Hier wird sicher gespeichert und Kopf im Falle eines Unfalls.
Weitere Vorteile der Anhängerkupplung mit dem Auto direkt vom Hersteller geliefert:

  Für ein Auto mit einem Anhänger oder einem anderen Gerät, wenn Sie auf der Nebelschlussleuchte Nebellichtschalter kommt auf nur an der Befestigungsvorrichtung und nicht auf dem Auto, das spart Energie und verlängert die Lebensdauer der
Glühbirnen
- In einem Auto mit Werksalarm Einparkhilfe Intelligent Park Distance Assistent oder Parkassistent Parkassistent 2.0 ausgestattet ist die kritische Distanz Barrieren, signalisiert
Dauerton, vorne und hinten 25 cm 30 cm
> U Auto mit Werksalarm Einparkhilfe hinten an den Anhänger-Verbindung oder ein anderes Gerät ausgestattet automatisch deaktiviert Parksensoren hinten

Ihr habt euch eigentlich auf den für mich unwichtigsten Punkt 4) gestürtzt mit der AHK. Das Thema hab ich nämlich zwischenzeiltlich selber herausgefunden. Ja in CZ geht es. Einzih interessant wäre zu wissen was dre Hintergrund ist weswegen Skoda die AHK in D nicht anbietet. Eine interessante Frage.

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Sven2
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Beitrag von Sven2 » 12.09.2014 19:29

edit: born_hard war schneller
In Zeiten des freien Warenverkehrs in der EU würde ich ebenfalls das FZG im Werk bauen lassen. Ich habe schon von Steuergeräten im Golf V gelesen, die sich nicht auf AHK verbaut umcodieren ließen und ersetzt werden mussten. Falles es da jemals irgendwelche Elektrik- oder sonstige Probleme geben sollte, ist man im Vorteil, wenn die Kupplung bereits es Werk dran war.
Der Kauf in CZ ist darüber hinaus sicher nicht mit einem finanziellen Nachteil verbunden.
Ablauf:
1. CZ den Nettopreis zahlen
2. FZG mit COC in der BRD anmelden
3. beim dt. Finanzamt die Märchensteuer entrichten
Sicherheitshalber dem Finanzamt anzeigen, dass ein FZG aus einem EU Drittstaat eingeführt wurde. Ich hatte da mal etwas Trödel, nachdem ich bei einem Vermittler in NRW gekauft hatte und in Sachsen-Anhalt anmeldete. Der Vermittler hatte zwar sein FA informiert, jedoch kommunizierten die Behörden nicht über die Landesgrenzen (der Bundesländer) hinweg. Resultat: Anstelle eines Steuerbescheides erhielt ich erst mal eine Mahnung.
Wiederholungstäter: früher Touran TSI_EF, jetzt B200 NGD
CNG-Aufkleberimporteur

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jupp
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Beitrag von jupp » 12.09.2014 20:00

@ born_hard
Dann kauf die Karre in Tschechien. Für mich spricht an sich nichts dagegen, denn die Garantien gelten EU-weit und alles ist gut.
Trotzdem wäre für mich nur ein Argument dabei relevant, der Preis.

Ansonsten sind aus meiner Sicht der CGI Golf und seine Ableger einfach noch zu neu, um relevante Probleme zu offenbaren. Dass VW alle Probleme bezüglich Absperrventielen, Gasdruckreglern oder auch rostenden Flaschen im Griff hat ... da glaube ich inzwischen nicht mehr dran.

Wenn du dich für Erdgas entscheindest, solltest du dich auf entsprechende Probleme mental einstellen.

gruss

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Beitrag von ikonengold.de » 13.09.2014 09:30

Wobei ich auch eine AHK ab Werk bevorzugen würde. Da sollte das mit dem Rostschutz an den Anbaustellen besser klappen und die Integration in den CAN-Bus auch. Eventuell muss die AHK noch in das ESP integriert werden etc. Da geht schon Arbeitszeit rein.

Ist ja keine Heckflosse, wo der Anbau in einer halben Stunde erledigt war...

Dreizehnpoliger Stecker ist heute allerdings Standard.

Ob ich ein VAG-Produkt mit Stahlflaschen als EU-Reimport kaufen würde in der Hoffnung, dass dann alles nach der Garantie mit der Kulanz noch so glatt läuft?

Andererseits rechtfertigt die Ersparnis die Fahrt zurück zum verkaufenden Händler in Tschechien.
Freundlicher Gruß
Eberhard

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born_hard
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Beitrag von born_hard » 13.09.2014 11:43

Ich möchte den Wagen 3 oder 4 Jahre fahren. Die Herstellergarantie lüft insgesamt 5 Jahre. Insofern interessiert mich die Kulanz nicht. Das wäre für den 2t Besitzer dann interessant...

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Beitrag von ikonengold.de » 13.09.2014 12:08

drei bis vier Jahre von heute? Dann hängt die Restwertentwicklung komplett davon ab, ob der geringere Steuersatz für CNG nach 2018 verlängert wird oder nicht.

Dann ist das Auto entweder noch ganz gut was wert oder es hat den Wert einer Baustahlmatte, weil das alles ist, was man daraus noch machen kann.
Freundlicher Gruß
Eberhard

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ZafiraCNG
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Beitrag von ZafiraCNG » 13.09.2014 16:47

ikonengold.de hat geschrieben:drei bis vier Jahre von heute? Dann hängt die Restwertentwicklung komplett davon ab, ob der geringere Steuersatz für CNG nach 2018 verlängert wird oder nicht.
Und ob Putin uns den Gashahn abdreht.

Diesel könnte tatsächlich den besseren Restwert haben. Es fragt sich, was man in den drei bis vier Jahren hinsichtlich Spritkosten eingespart hat. Aber Neuwagenkauf rechnet sich eh nicht, da ist es dann auch egal, ob man nur 10000€ oder 110000€ Verlust gemacht hat :lol:

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