Erdgaspreis in Thüringen

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Beitrag von Trelo » 05.11.2017 19:35

schrauberfee hat geschrieben: In Thüringen soll sich der CNG Preis nach dem Dieselpreis richten.
Energie Thüringen hat für ihre CNG-Tankstellen den Benzinpreis als Referenz genommen. Hier wurde der Ducrschnittspreis der letzten beiden Wochen zu Grunde gelegt.
Der Hinweis auf der Website dbzgl. fehlt mittlerweile allerdings.
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Beitrag von CNGUser » 05.11.2017 19:49

Benzinpreis als Referenz? Wie teuer ist das das kg Gas?
Seit dem 9.1.18 einen Caddy Maxi TGI DSG

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Beitrag von Trelo » 06.11.2017 05:46

Das war einmal so. Ob das Ganze noch Bestand hat, ist nicht mehr ersichtlich.
Energie Thüringen betreibt mittlerweile noch 6 Tankstellen.
Bspw.
Hildburghausen 1,120€
Hermsdorf 1,124€
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Beitrag von CNGUser » 06.11.2017 08:14

Das empfinde ich als teuer. Schade...ich glaube so wird das nichts mit dem durchbruch für CNG.
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Beitrag von m999 » 06.11.2017 10:02

Wer nicht bereit ist kostendeckende Preise pro kg CNG zu zahlen, muß in Zukunft mit weniger CNG TS auskommen. (wer die Musik bestellt hat sie auch zu zahlen)
m999

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Beitrag von CNGUser » 06.11.2017 10:47

Der Preis orientiert sich. Das hat also nichts mit einer Kostenkalkulation zu tun.
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Robert K. G.
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Beitrag von Robert K. G. » 07.11.2017 07:07

Viel heiße Luft um nichts... ich habe noch ein SHK Kennzeichen am UP... es hat sich damals trotzdem gelohnt Erdgas zu fahren!

Gruß
Robert

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Beitrag von CNGUser » 07.11.2017 07:59

Ich hoffe es sehr. Sonst habe ich meine Familie in Ruin geführt ;
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Robert K. G.
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Beitrag von Robert K. G. » 07.11.2017 08:37

Auch wenn der Preis für CNG an der Tankstelle stabiler ist als der für Benzin, so gibt es trotzdem deutschlandweit Preisunterschiede. Auch der Gaslieferant und die Lage der Tankstelle spielen eine Rolle. Langfristig werden bei allen Kraftstoffen die Preise steigen. Trotzdem ist CNG immer etwas günstiger. Von der Vorstellung dass der Staat für eine billige Mobilität zu sorgen hat, sollte man sich langsam mal verabschieden.

Gruß
Robert

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Beitrag von CNGUser » 07.11.2017 10:33

Dann muss ich (der kleine mann) mit dem Fahrrad zur Arbeit. Famielen mit vielen Kindern und großen Autos...da kommt der Klimaschutz ja nur beim "ottonormalo" an. Das ist das Problem was ich sehe...es wir nur zum Verzicht beim "Normalverdiener" kommen. Rosigezeiten...

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Beitrag von Robert K. G. » 07.11.2017 11:50

Ich bin Vater einer Tochter, meine Frau ist genauso berufstätig wie ich und wir sind, trotz dass wir in Berlin wohnen auf das Auto angewiesen.

Trotzdem finde ich es richtig dass der Fokus zukünftig NICHT auf dem Individualverkehr, sondern bei den Öffis liegt. Das kann sich dann auch der "ganz keine Mann" leisten.

Und mal ganz ehrlich: Wenn ich unseren Caddy richtig trete braucht er im Durchschnitt 7 kg Erdgas auf 100 km. Das macht bei 1,25 € das Kilogramm 8,75 € Treibstoffkosten auf 100 km und ich habe Platz für 4 weitere Kinder. Man muss auch mal die Kirche im Dorf lassen.

Zudem habe ich ja weiter oben schon geschrieben dass ich aus Thüringen komme. 2013 war ich noch Pendler Jena - Berlin. Da bin ich noch 25000 km im Jahr gefahren, trotzdem hat sich mein Erdgaser gelohnt. Den UP gibt es heute noch und die Liebe hat mich in Berlin sesshaft werden lassen.

Also mein Mitleid hält sich ganz arg in Grenzen! ;)

Gruß
Robert

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Beitrag von CNGUser » 07.11.2017 15:00

Mitleid? Ich habe Mitleid!;)
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Gulbenkian
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Beitrag von Gulbenkian » 07.11.2017 20:39

Robert K. G. hat geschrieben:Da bin ich noch 25000 km im Jahr gefahren, trotzdem hat sich mein Erdgaser gelohnt.
Ja, aber es wird eng für CNG, denn der Abstand zum Diesel und selbst zu Benzin ist seit Langem sehr gering. Gerade für die belasteten Städte ist CNG kein Heilsbringer, denn wer viel Stadt fährt, kommt kaum auf so schnell auf 50-100tkm. Bis da der Breakeven für diese teure Investition erreicht ist, wird die Karre oft verkauft.
Wozu also CNG, wenns mit Benzin weniger anstrengend und eine lange Zeit sogar günstiger ist?
Golf IV BiFuel '06
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Bassmann
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Beitrag von Bassmann » 07.11.2017 21:50

Lass doch mal den Breakeven sausen. Wenn beim Verkauf noch ein Aufpreis für die CNG-Anlage im Auto erzielt werden kann, kann sich der Käufer um den Breakeven kümmern. In den meisten Fällen dürfte es so sein, dass CNG-Auto-Käufer den Hobel so lange schinden, bis er unter dem Hintern zusammenbricht. (Manchmal nach mehr als 300.000km). Na und? Dann hat sich der Ofen längst rentiert.

MfG Bassmann
13 Zylinder, 4,25 Liter Hubraum, aber verteilt auf 2 Autos und 2 Motorräder:
Golf4 Kombi 1.6l autom. mit CNG-Nachrüstung, ca. 10€/100km
Polo4 9N3 united 1.4l 5-Gang mit CNG-Nachrüstung, ca. 8€/100km
(jeweils incl. Luxusbrühe)
Motorräder: 644ccm Suzuki Freewind (Eintopf), 600ccm Yamaha Fazer
Wenn ein einziger Baum umfällt, macht das mehr Lärm, als wenn ein ganzer Wald wächst.

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Beitrag von Robert K. G. » 07.11.2017 22:01

Gulbenkian hat geschrieben:
Robert K. G. hat geschrieben:Da bin ich noch 25000 km im Jahr gefahren, trotzdem hat sich mein Erdgaser gelohnt.
Ja, aber es wird eng für CNG, denn der Abstand zum Diesel und selbst zu Benzin ist seit Langem sehr gering. Gerade für die belasteten Städte ist CNG kein Heilsbringer, denn wer viel Stadt fährt, kommt kaum auf so schnell auf 50-100tkm. Bis da der Breakeven für diese teure Investition erreicht ist, wird die Karre oft verkauft.
Wozu also CNG, wenns mit Benzin weniger anstrengend und eine lange Zeit sogar günstiger ist?
Das stimmt schlicht nicht! CNG ist schon deutlich günstiger. Bei Benzin zu CNG kostet der Kilometer Fahrleistung rund die Hälfte. Hinzu kommt, dass ich Fahrzeuge fahre bis sie auseinander fallen. Ich besitze erst das dritte Auto in meinem Leben, wobei ich nur eins bis jetzt verkauft habe.

In einem Punkt gebe ich dir aber Recht. CNG ist nicht die Lösung aller Umwelt- oder Verkehrspolitischen Probleme.

Gruß
Robert

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