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E200 NGD schaltet nach Gas tanken auf Benzin??
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wolle



Anmeldedatum: 15.04.2008
Beiträge: 35
Wohnort: zu Hause

BeitragVerfasst am: 18.06.2016 08:46 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden User zur Ignore Liste hinzufügen

Moin Concorde und Fahrzeug,

schön, dass es euch noch gibt.

Die Werkstatt zerlegt also wochenlang den Motor bis ins kleinste Detail und beim Zusammenbau nimmt man dann systematisch sämtliche womöglich defekten Altteile wieder her? Das nenne ich mal Beschäftigungstherapie für Mechaniker und Werkstatt auf Kosten der Daimler AG.

Hätte man dabei beispielsweise gleich neue Einblasdüsen bzw. Druckregler mitsamt dessen Sensorik verbaut, hätte das den Kohl doch auch nicht mehr fett gemacht.

Beim W212 soll aber, im Gegensatz zum W211, irgendwo zwischen Einfüllstutzen und Gasflaschen ein wechselbarer Filter verbaut sein.

Mittlerweile meide ich jedenfalls systematisch Tankstellen, an denen noch der alte Zapfhahn mit 180° Verriegelung verbaut ist. Vermutlich sind dort die Kompressoren und dessen Schmierung auch nicht gerade auf dem neusten Stand.

Trotzdem habe ich, vermutlich nach einer kurzfristig erfolgten Wartung, auch schon mal an einer sehr modernen Zapfstelle einen haselnussgroßen Fettbatzen unmittelbar am Zapfpistolenausgang hängen sehen. Wenn man sich dann versehentlich einen derartigen Fettbatzen mit 200 bar in sein sauberes System jagt, dann sind wohl ähnliche Konsequenzen wie mit Öleintrag durch veraltete Kompressoren zu erwarten.

Bei unrundem Motorlauf läuten bei mir jedenfalls sofort die Alarmglocken, dass ich Opfer einer Verunreinigung geworden sein könnte.

Viel Glück und LG
wolle
_________________
viele grüße von wolle aus bayern
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Concorde
Mod. der ersten Stunde


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Beiträge: 2861
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 18.06.2016 13:21 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden User zur Ignore Liste hinzufügen

Tach ooch! Cool

Die Altteile werden sie wohl nicht wieder verbaut haben, denn erstens habe ich die neuen Kolben und Pleuel noch zu Gesicht bekommen und zweitens ist das Rattern im Schubbetrieb weg.

Die Jungs haben diesbezüglich auf Werks-Anweisung gehandelt. Darüber habe ich mich schon bei MB direkt beschwert, doch ob das etwas bringt, ist unwahrscheinlich.

Das spontane Umschalten auf Benzin und das Ruckeln ist bei mir immer gegeben - egal, an welcher Tanke/Kupplung ich war. Dass die Werkstatt diese beiden Probleme "links liegen" gelassen hat, ist ein zusätzliches und erhebliches Ärgernis. Mal sehen, wie sehr sie sich nächste Woche anstrengen, diesen Rest des Auftrages abzuarbeiten. Erstaunt

Übrigens kann ich Deine Erfahrungen und festgestellten Unterschiede zum NGT (211er und auch VorMopf-212er) eigentlich durchweg bestätigen. Doch derzeit bin ich aus aktuellem Anlass "auf Distanz" zu meinem Sternengaser.


Gruß

Der Berliner
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rafelder



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BeitragVerfasst am: 19.06.2016 07:49 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden User zur Ignore Liste hinzufügen

Hallo

was ich da so lesen muss hört sich ja nicht gerade erfreulich für concorde (und mich) an...

Mittlerweile sind drei versch. Probleme genannt:
1. Rattern im Schubbetrieb (wurde bei Concorde, wenn auch nach unzumutbarer Zeit, behoben)
2. Umschalten auf Benzin nach dem Gas tanken (weiterhin vorhanden)
3. Ruckeln im Stand (weiterhin vorhanden)

Bei meinem letzten Kundendienst (Ende Mai) habe ich das auch bei mir vorhandene, Problem 2 und 3 dem MB Mitarbeiter genannt, aber beim Abholen konnte ich keine Verbesserung feststellen.
Zu 3.: Lt. Aussage wurde zwar eine neue Getriebesoftware aufgespielt, aber für die Motorsteuerung hätte ich die aktuellste....
Vom Empfinden ist das ruckeln aber eher stärker als vor den KD, ich muss also noch mal vorstellig werden. Interessanterweise fällt es auch Mitfahrern auf die nichts davon wissen... "Hast du einen Boxermoter verbaut??" war ein Kommentar
Zu 2: in den letzten beiden Wochen war ich in Österreich und Norditalien (Südtirol) unterwegs und habe an versch. Tankstellen getankt. Überall das gleiche Problem, direkt nach dem Tankvorgang, Benzinbetrieb... Wenn auch nur kurz, trotzdem nervig..

Ich werde also in den nächsten Tagen noch mal in SW vorstellig werden, habe aber irgendwie wenig Hoffnung dass MB dies auf die Reihe bringen wird...
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Bassmann
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Beiträge: 28929
Wohnort: Zu hause.

BeitragVerfasst am: 19.06.2016 10:32 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden User zur Ignore Liste hinzufügen

rafelder hat Folgendes geschrieben:
"Hast du einen Boxermoter verbaut??" war ein Kommentar


Ähmmm... Ich behaupte mal, dass bei den Vierzylindern die Reihenbauweise die zweitbeste Lösung ist....

MfG Bassmann
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13 Zylinder, 4,25 Liter Hubraum, aber verteilt auf 2 Autos und 2 Motorräder:
Golf4 Kombi 1.6l autom. mit CNG-Nachrüstung, ca. 10€/100km
Polo4 9N3 united 1.4l 5-Gang mit CNG-Nachrüstung, ca. 8€/100km
(jeweils incl. Luxusbrühe)
Motorräder: 644ccm Suzuki Freewind (Eintopf), 600ccm Yamaha Fazer
Wenn Ruth albert, ruht Albert. Ruht Ruth, albert Albert.
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Tom_Doc



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BeitragVerfasst am: 20.06.2016 07:31 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden User zur Ignore Liste hinzufügen

wie schön, auch bei anderen Herstellern idente Probleme finden zu können...
Zwangsumschaltung nach dem Gas Tanken (Vermutung FOH: Lenkstockmodul, Motorsteuergerät, Magnetventile), leichtes Ruckeln im Gasbetrieb (Vermutung FOH: Gaseinblasdüsen, Zündkerzen, Zündmodul). Aber Teiletausch oder Neuprogrammierung brachte jeweils was?

NIX

Tja, so fahren wir halt weiter bis er nicht mehr fährt und dann versuch ich einen wenig gelaufenen A16XNT Motor als Gebrauchtteil zu verbauen.

Viel Spaß und immer dran denken, hier sammeln sich nur die Problemfälle im Board!

Tom
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Concorde
Mod. der ersten Stunde


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BeitragVerfasst am: 25.06.2016 12:56 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden User zur Ignore Liste hinzufügen

@ rafelder

Erstaunlicherweise ist mein zweiter und deutlich kürzerer Aufenthalt in der Werkstatt mit dem Ergebnis beendet worden, dass zumindest das eigenmächtige Umschalten auf Benzin weg ist. Was wurde gemacht? Die Gaseinblasdüsen wurden gewechselt. Im vorangegangenen Test stellte sich lt. Werkstatt heraus, dass das Gemisch zu fett war. Alle vier Düsen hatten immer "zu weit aufgemacht" und irgendwann wurde es der Steuerung zu dicke und es wurde auf Benzin umgestellt. Warum das allerdings nur bei 100% bis 90% vollen Gastanks der Fall war, ist mir nicht erläutert worden. Das Umschalten auf Benzin geschieht jetzt nur noch für wenige Sekunden kurz nach dem Volltanken. Das ist auch so gewollt, weil die Gassorte (H oder L) und der Energiegehalt von Sensoren getestet werden und sich dann die Motorsteuerung darauf ggf. neu einstellt.

Das Ruckeln im Stand ist allerdings nur leicht schwächer gerworden und ich habe es erneut beanstandet. Schließlich hatte der Vorgänger-NGD dieses Ruckeln nicht. Die NGTs davor auch nicht aber das war ja ein anderer Motor.

Nun nimmt sich der (letzten) Sache ein Mitarbeiter aus dem Werk an ... jetzt schon. Augen rollen In der nächsten Woche teilt man mir den Termin mit und ich muss mich wohl auf einen Urlaubstag einstellen, den ich für die Begutachtung durch den Herrn opfern muss. Ich werde berichten ...


Gruß

Der Berliner
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gasturbine



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BeitragVerfasst am: 07.07.2016 06:28 Beitrag speichern    Titel: It's not a bug, it's a feature! Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden User zur Ignore Liste hinzufügen

Mir war damals (vor 2 Jahren) bei der Übergabe des B200 NGD in Rastatt erklärt worden, dass nach dem Tanken kurzfristig auf Benzinbetrieb geschaltet wird, wegen der Düsen oder so. Und so ist es auch, aber kaum bin ich aus der Tankstelle heraus ist wieder CNG-Modus. Habe kein Problem damit.
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Philsen82



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BeitragVerfasst am: 07.07.2016 09:30 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden User zur Ignore Liste hinzufügen

Krasse Geschichte....und ich dachte nur ich hab immer Pech mit meinen Autos. Ganz ehrlich...ich würde an deiner Stelle auf einer Wandlung bestehen. Du hast ja jetzt schon mehrmals nachbessern lassen. Ferner ist eine Ausfallzeit von 9 Wochen (!) ohne gleichwertiges Ersatzfahrzeug (E-Klasse vs. B-Klasse) und Entschädigung sowieso unzumutbar. Auf so eine Bastelbude, wo der komplette Motor zerlegt wurde, anscheinend ja auch ohne sonderlichen Erfolg, hätte ich ja genau gar keine Lust. Ich hab die Erfahrung gemacht, dass es meistens nur noch schlimmer wird, umso länger man die dran rumbasteln lässt. Die Arbeitsqualität der Leute im Werk bekommt in der Regel keine Werkstatt hin.

Generell ist meine Erfahrung, dass es leider immer erst geht, wenn man Druck macht und unangenehm wird. Ich bin wirklich immer sehr freundlich zu den Mitarbeitern, da es ja nicht ihre persönliche Schuld ist, dass dein Auto eine Gurke ist, doch leider wird man da selten ernst genommen. Der nette Typ macht ja eh nichts, mit dem kann man alles machen.

Ich hab die Erfahrung jetzt bei BMW und bei Audi gemacht. Anfangs wurde nichts ernst genommen, war etliche male da ohne Ergebnis. Erst also ich jeweils einen sehr deutlichen Brief mit Fristsetzung und Androhung der entsprechenden Konsquenzen verfasst habe, ging auf einmal alles und ich wurde ernst genommen. Traurig aber wahr....

Insofern lass dich nicht verarschen und hinhalten, du hast Ihnen die zwei gesetzlich vorgeschriebenen Nachbesserungsversuche zugestanden, sogar 9 Wochen auf dein Auto verzichtet (lol ich kanns gar nicht glauben, da wäre ich ja richtig ausgeflippt), also steht einer Wandlung nichts mehr im Wege. Du kannst Ihnen ja auch, sofern du weiterhin ein gleiches Fahrzeug haben willst, einen Austausch gegen ein Neufahrzeug oder vergleichbaren, makellosen gebrauchten anbieten. Du brauchst bei sowas eindeutigem in der Regel noch nicht mal einen Anwalt, da die Autohäuser genau wissen wie weit sie das Spielchen treiben können. Mein BMW wurde z.B. ohne Anwalt oder irgendwas sogar zu einem reduzierten Nutzungssatz zurück genommen.
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Concorde
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BeitragVerfasst am: 28.07.2016 20:10 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden User zur Ignore Liste hinzufügen

Hallo, Gemeinde! Cool

Nun ist es doch tatsächlich vollbracht. Nach "nur" drei Werkstatt-Aufenthalten und insgesamt "lächerlichen" 11 Wochen Reparaturzeit sind jetzt alle drei Mängel abgestellt.

Der Werkstechniker hatte zuletzt geringfügige Kompressionsdefizite im ersten Zylinder festgestellt, die die Ursache für das Ruckeln auf Gas im Stand sind. Für den Benzinbetrieb lag diese Kompressionsdichte (sagt man das so? Schäm ) im Toleranzbereich und machte keine Probleme, nur für den Gasbetrieb war es dann zu wenig. Falls also einer von Euch mal ein solches Problem hat, gleich analog prüfen lassen.

Die Behebung dieses letzten Problems erfolgte etwas - nun sagen wir mal - großzügig: Neuer Zylinderkopf und alle Ventile neu.

Ob man sich seitens MB mit der gesamten Abfolge einen Gefallen getan hat, wage ich zu bezweifeln. Unter'm Strich wäre ein AT-Motor inkl. der vergleichsweise wirklich lächerlichen Werkstatt-Standzeit wohl doch die finanziell bessere Variante gewesen. Und ein Kunde (= ich) wäre weiterhin von der Marke überzeugt geblieben.


Gruß

Der Berliner
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Bassmann
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BeitragVerfasst am: 28.07.2016 20:20 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden User zur Ignore Liste hinzufügen

Gute Güte... Dass sich der "Das Beste oder nichts"-Verein einen derartigen Ablauf zu inszenieren traut, ist allerdings ein starkes Stück.

Tz... Das hatte ich nicht für möglich gehalten.

MfG Bassmann
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