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Ventilsitze Astra G

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Gastra



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Beiträge: 180

BeitragVerfasst am: 22.04.2017 14:38 Beitrag speichern    Titel: Ventilsitze Astra G Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden User zur Ignore Liste hinzufügen

Hallo zusammen,

mein Astra (Werksgasauto Bj. 2004) hatte nach 200.000 km ein verbranntes Auslassventil (die übrigen waren auch schon total verschlissen).Gleichzeitig war die Kupplung verschlissen und der Zahnriemen musste auch bald gewechselt werden, die Reperatur lohnte sich also nur durch weitgehdens selbermachen, aber wenigstens konnte man mehrere Dinge in einem Aufwasch erledigen (Kupplung wechsel durch Motorausbau).

Ich hab den Kopf überholen lassen (Auslassventilsitze und Ventile neu, Einlasssitze nachgeshnittem EInlassventile überdreht und Ventilschaftdichtungen neu), insgesammt hat mich das ungefähr so viel gekostet wie der Wiederbeschaffungswert (dafür sollte jetzt erst mal Ruhe sein).

Würde mich interessieren wie weit andere die selben Erfahrungen machen musten, anscheinend sind die Sitze doch nicht so super gasfest. Leider hat Opel auch ein super kurzes Getriebe verbaut und die hohen Drehzahlen sind auch nicht grade günstig für die Lebensdauer der Sitze/Ventile,

Grüße
Dominik
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Bassmann
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Wohnort: Zu hause.

BeitragVerfasst am: 22.04.2017 22:16 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden User zur Ignore Liste hinzufügen

N Ahmd!

Der Astra ist ja nun einer der frühen Erdgasfahrzeuge, die Opel in die bunte Welt entlassen hat. Ich hab mir leider nicht gemerkt, ob der Astra nun noch ein zusätzliches Gas-Steuergerät hatte, oder ob da alle Funktionen bereits im Motorsteuergerät vereint waren. Wenn nun die Vorkat-Lambdasonde meldet, dass die Abgaswerte nicht passen, dann wird das zuständige Steuergerät die eingeblasene Gasmenge anpassen. Die Frage ist, ob das bei Deinem Auto bereits zylinderselektiv möglich ist, oder ob da kollektiv alle Viere gleichermaßen in den Einblaszeiten reguliert werden, bis die Lambdawerte wieder passen.

Da aber die Einblasdüsen auch gewisse Toleranzen haben, kann gleichwohl der eine Zylinder zu fett und der andere zu mager laufen, in der Summe passt es dann. Zu mager heißt aber, dass zu heiß verbrannt wird, was die Auslaßventile gefährdet. Und wenn dann eins davon hinüber ist, geht es rapide weiter.

Das ist übrigens nicht CNG-spezifisch. Sowas gibt es auch bei den Benzinern, bei Dieseln hab ich lange nicht mehr genau hingeguckt. Wenn die Ventilsitze nicht gasfest wären, würden wir hier sehr viel häufiger darüber zu lesen haben.

MfG Bassmann
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13 Zylinder, 4,25 Liter Hubraum, aber verteilt auf 2 Autos und 2 Motorräder:
Golf4 Kombi 1.6l autom. mit CNG-Nachrüstung, ca. 10€/100km
Polo4 9N3 united 1.4l 5-Gang mit CNG-Nachrüstung, ca. 8€/100km
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Motorräder: 644ccm Suzuki Freewind (Eintopf), 600ccm Yamaha Fazer
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Gastra



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BeitragVerfasst am: 23.04.2017 16:48 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden User zur Ignore Liste hinzufügen

Hallo Bassmann,

also daran liegt es definitiv nicht, zumal die umgerüsteten Astra F als mit einer zentralen Gemischildung dieses Problem nicht hatten. Der Umrüster der damals eine Kleinserie gemacht hat, hat dabei vermutlich einfach bessere Ventilsitzmaterialien verwendet als Opel bei dem Astra G...

Bei meinem Astra ist alles integriert im normalen Steuergerät, jeder Zylinder hat seine eigene Düse und die Applikation ist sauber (startet sogar mit Erdgas). Es waren alle 8 Auslassventile und Ventilsitze verschlissen, die Dichtbreite betrug überall irgendwas zwischen 4 und 5 mm (neuwertig sind ca. 1,2mm) da war es nur eine Frage der Zeit bis ein Ventil undicht wird und verbrennt (es hätte jedes der acht treffen können). So ganz selten scheint dieses Problem bei den Astra G auch nicht zu sein.

Zylinderselektive Lambdaregelungen sind eher theoretisch, ich kenne auch kein Auto mit einer Lambdasonde pro Zylinder. Ich weiß dass es mal Versuche gegeben hat die Einspritzcharachteristik durch verschieben immer eines Zylinders gegenüber den anderen irgendwie zu interpolieren, aber das ist eine sehr indirekt Methode und sehr unpräzise.

Ein Problem ist wohl das Starten mit Gas, ich hab irgendwo gelesen dass ein paar Sekunden Benzinbetrieb schon eine deutliche Verschleißminderung bringen sollen.

Grüße
Dominik
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Bassmann
Site Admin


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Wohnort: Zu hause.

BeitragVerfasst am: 23.04.2017 17:49 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden User zur Ignore Liste hinzufügen

Egal wie: Nach absolvierten 200.000km wundert sich eigentlich auch kein Besitzer eines Benziners, wenns da mal ein oder mehrere Ventile brezelt. Ein großer Teil der Kosten entstehen beim Ausbau des Zylinderkopfes. Um die Ventile und Ventilsitze kümmert sich dann idR ein Motorinstandsetzer. Auf Ebay wird das für 50€ je Ventil angeboten.

MfG Bassmann
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Gastra



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BeitragVerfasst am: 23.04.2017 17:55 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden User zur Ignore Liste hinzufügen

ich hab das schon erledigt, geköpft hab ich ihn selber und für die Kopfbearbeitung (siehe oben) hab ich rund 900 € bezahlt.

Bei nem Benziner hab ich das noch nie erlebt, mein alter Astra F brauchte das auch nach 440.000 km nicht. Das der Verschleiß an den Sitzen bei Gas höher ist bekannt, deshalb gibt es auch extra verschleißfeste Gas Ventilsitze (für NFZ sogar aus Wolframkarbid)

Gruß
Dominik
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