Plane Anschaffung eines Scoda Oktavia G-Tec

Rund um die Serien-Erdgasmodelle von Volkswagen, Audi, Seat und Škoda.

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einherzfuerCNG
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Beitrag von einherzfuerCNG » 14.11.2017 22:07

DerShaker hat geschrieben:
Ich weiß, er hat nur 110PS....
der 1,0 TSI hat lt. Datenblatt exakt das gleiche Drehmoment, lediglich des Drehzahlband ist kleiner, in dem dieses Drehmoment ansteht, da kann der TGI mehr.
...
Dann pach noch 2 Personen zusätzlich in den 1,0L, dann hast du auch das Kampfgewicht vom TGI simuliert.

DerShaker
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Beitrag von DerShaker » 15.11.2017 12:50

Hallo,

stimmt, das ist zu berücksichtigen.
Ironie an
da wird das Rennpferd zum Shetland-Pony ;-)

Ich weiß, es ging um Vergleichbarkeit und Du hast Recht - ganz 1:1 ist der Vergleich nicht gegeben. Ein echter Vorführer wäre wichtig.

Ich versteh nur immer noch nicht warum sich an der Leistung und den marginalen Unterschieden alle so aufge*len.

Vor einigen Jahren waren 200Nm supergut.

Wenn ich mir die Sportskanonen der Vergangenheit anschaue -
3ernBMW E46- kein 4-Zylinder mit höheren Nm-Werten. Erst der 6-Zylinder-Bereich kommt da drüber.

Golf 4 - nur die 1,8T und 6-Zylinder hatten ähnliche oder bessere Werte.
nur haben die leider 10l/100km und mehr genommen.

Und da gibt es jetzt Autos, die 4kg H-Gas brauchen - also 6 Liter Super. Extrem sauber sind. Aber - die Leistung ist einfach dürftig....

Nicht sauer sein, ich weiß das viele es nicht so sehen wie ich.
Ich finde, er fährt super-gut, ist ausreichend gut motorisiert.
Das "immer mehr" an Leistung verstehe ich bei einem 45PS-Corsa von 1999 - aber bei einem 200Nm-Fahrzeug in Octavia-Größe echt nicht. Auch wenn ich 2 Leue reinsetzen muss, um den TSI 1.0 mit dem TGI 1.4 Datenblattmäßig zu vergleichen.

Gruß
Shaker
Octavia G-Tec
Durchschnittsverbrauch: 4,0kg H-Gas / 100km
lt. Bordcomputer

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Thorman_G-Tec
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Beitrag von Thorman_G-Tec » 15.11.2017 13:59

DerShaker hat geschrieben:Ich finde, er fährt super-gut, ist ausreichend gut motorisiert.
Zustimm, die 110 PS im G-Tec reichen völlig. Selbst voll beladen bei Urlaubsfahrten im Gebirge haben uns die 110 PS vollkommen ausgereicht. Ich verstehe den PS-Wahn vieler nicht und ob die Höchstgeschwindigkeit jetzt 190, oder 220km/H beträgt ist mir völlig egal, das Auto kann man doch eher selten ausfahren bei dem dichten Verkehr heutzutage. Bei uns ist sogar anders herum, würde es den G-Tec nur mit 125+ PS geben, hätte ich den nicht gekauft, da ich keine Lust habe für die nicht benötigten extra PS deutlich mehr zu bezahlen.
Anders sieht es bei unseren Zweitauto, dem Golf VI mit 80 PS, ohne Turbo aus, der ist schon ziemlich träge, könnte noch 10 bis 15PS mehr vertragen. Aber auch mit diesem sind wir überall gut hin gekommen und nicht als Verkehrshinternis unterwegs.
Ich will Spaß, also geb ich Gas.

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bljack
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Beitrag von bljack » 15.11.2017 15:51

DerShaker hat geschrieben:Vor einigen Jahren waren 200Nm supergut.
Da hat dann aber an der BAB-Auffahrt auch kein A6/Q7/5er/X6/GLE/sonstwas von hinten geschoben, da man mit 200Nm schon im oberen Drittel unterwegs war ;-)

Ich gehöre ja auch zu denen, die sich ein kleines bisschen mehr Druck untenrum wünschen (sowohl bei 1.0MPI als auch beim 1.4TGI), das lässt sich zwar in den seltenen Situationen, in denen der Durchzug fehlt, durch Drehzahl kompensieren, aber vom reinen Benziner ist man das halt inzwischen nicht mehr gewohnt.

Nachtrag: Leistung obenrum ist mir dabei i.d.R. auch relativ egal. Ich hab beim up die Maximalleistung noch nie abgerufen, die liegt nämlich erst bei 6.200/min. an - das hab ich meinem Motor noch nicht zugemutet. Ob der TGI seine 110 PS (4.800-6.000/min.) schonmal gebracht hat, bin ich mir jetzt auch nicht sicher. Nachts hat er mal längere Zeit mit 170km/h auf der Autobahn verbracht, aber da ist die Drehzahl mit ~3.600/min. (wenn ich mich recht entsinne) auch noch weit von den 110PS weg.
Mit dem ecoup umweltfreundlich unterwegs :-)
Lebensdauer der ersten Flaschen: 3 Jahre (1. HU nach Kauf), 104tkm; Austausch auf Kulanz (100%) bei 105tkm

Seit 06/2017 hin und wieder auch mit einem Leon ST TGI, wenn meine Holde mich lässt :-) :-)

VW ecoup [ externes Bild ]
Seat Leon ST TGI [ externes Bild ]

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Gulbenkian
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Beitrag von Gulbenkian » 15.11.2017 21:00

DerShaker hat geschrieben:Ich versteh nur immer noch nicht warum sich an der Leistung und den marginalen Unterschieden alle so aufge*len.
Setze die Leute in einen TGI und davor/danach in einen ähnlich motorisierten Benziner. 90% werden den Unterschied beim Fahren nicht merken.
Vor einigen Jahren waren 200Nm supergut.
Waren. Heute muss alles höher, schneller, besser sein.
Das "immer mehr" an Leistung verstehe ich bei einem 45PS-Corsa von 1999
Also ein Corsa A mit 60PS war damals ein Granate. Nimm heute einen Polo mit 90/95PS und die Leute wollen 115 oder besser: 150PS.
Die stecken oft noch im Autoquartettalter fest. Das Auto ist für manche das Statussymbol schlechthin. Pragmatiker und jüngere Generationen sehen darin einen Nutzgegenstand. Diesem Typus reichen dann auch 110PS und 200Nm.
Golf IV BiFuel '06
Touran 2.0 Ecofuel

Robert
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Beitrag von Robert » 16.11.2017 13:15

Gulbenkian hat geschrieben: Waren. Heute muss alles höher, schneller, besser sein.
...
Also ein Corsa A mit 60PS war damals ein Granate. Nimm heute einen Polo mit 90/95PS und die Leute wollen 115 oder besser: 150PS.
Naja, zur Ehrenrettung muss man aber auch ergänzen, dass so ein Corsa 800kg gewogen hat und ein Polo heute 1200kg wiegt. Sprich 50% an Gewichtszunahme vorhanden ist. Das Verhältnis der Leistungszunahme stellt sich da nicht wirklich anders dar, was eben auch zur Folge hat, dass sich der Einstiegs-Polo mit seinem 1l Saugmotor jetzt nicht wirklich spritziger fährt als der Corsa mit dem damaligen 1l Einstiegs-Saugmotor. Und der Corsa mit dem damaligen 100PS Motor ... ja, auch nicht so viel anders zu beurteilen im Vergleich zu den 150PS heute.

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Bassmann
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Beitrag von Bassmann » 16.11.2017 18:18

Letztendlich kommen wir angesichts der Klimaziele nicht um eine kW-Reduktion herum. Irgendwann werden die Zulassungsbehörden bei der Anmeldung eines Autos fragen müssen, warum der Antragsteller denn ein Auto mit z.B. über 150kW benötigt. Dass einer, der regelmäßig einen Tiertransportanhänger von einer nassen Wiese ziehen muss, irgendwas braucht, was nach Geländewagen aussieht, verstehe ich ja, aber warum die Verteilung der Neufahrzeuge auf die Sparten heute so aussieht, verstehe ich nicht.

MfG Bassmann
13 Zylinder, 4,25 Liter Hubraum, aber verteilt auf 2 Autos und 2 Motorräder:
Golf4 Kombi 1.6l autom. mit CNG-Nachrüstung, ca. 10€/100km
Polo4 9N3 united 1.4l 5-Gang mit CNG-Nachrüstung, ca. 8€/100km
(jeweils incl. Luxusbrühe)
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Beitrag von Pianist » 16.11.2017 21:15

Du hast da vollkommen Recht. Deshalb will ich ja nicht nur vom Diesel zum Erdgas, sondern gleichzeitig vom Touareg zum Octavia. Einen gewissen Bedarf an mehr Bodenfreiheit und Allrad hätte ich durchaus, aber da habe ich Vermeidungsstrategien.

Allerdings werden Dir viele Leute entgegnen, dass sie von niemandem vorgeschrieben haben wollen, was für ein Auto Sie fahren, und dass das ja alles linke Verbotsphantasien sind. Soll ja Leute geben, die den Klimawandel und die Handlungsmöglichkeiten insgesamt anzweifeln...

Matthias

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Beitrag von Bassmann » 16.11.2017 23:09

Pianist hat geschrieben:... Soll ja Leute geben, die den Klimawandel und die Handlungsmöglichkeiten insgesamt anzweifeln...
Wer immer noch nicht begriffen hat, dass die aktuelle CO2-Konzentration in der Luft von Menschen verursacht wurde, hat offenbar was aufzuholen.

Man kann ja die Kausalität der Co2-Konzentration für den Klimawandel anzweifeln. Aber den Anstieg der CO2-Konzentration durch menschliches Handeln nicht. Das ist bewiesen u.a. durch Eis-Forschungen.

MfG Bassmann
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Holly.
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Beitrag von Holly. » 17.11.2017 07:23

Wir werden wahrscheinlich nur die Anfänge und leichte Veränderungen vom Klimawandel spüren.
Aber unsere Enkel und Urenkel werden erhebliche Veränderungen erleben.
Und dann muss man sich eventuell den fragen stellen warum wir nicht mehr gemacht haben um diese Veränderung zu begrenzen oder sogar aufzuhalten.

Pianist
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Beitrag von Pianist » 17.11.2017 08:01

So ist es. Aber lies Dir mal die Leserkommentare auf welt.de durch, da versuchen Leute immer wieder zu begründen, warum das alles gar nicht so schlimm sei, dass der Mensch den Prozess eh nicht aufhalten kann, und dass die uns das alles einreden, um uns noch mehr abkassieren zu können...

Matthias

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Beitrag von Holly. » 17.11.2017 12:37

Es wird immer Menschen geben die anderer Meinung sind und an irgendwelche Verschwörungstheorien glauben.
Es soll ja Leute geben die die Mondlandung für eine Erfindung der Hollywoodstudios halten. :razz:
und da gibt es noch viele Beispiele mehr
Wer sich ein bisschen mit dem Thema beschäftigt wird schnell zu den schluß kommen das in so kurzer Zeit ein so rasanter co² Ausstoß nur vom Menschen verursacht werden konnte.

Robert
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Beitrag von Robert » 17.11.2017 21:40

Holly. hat geschrieben:Wir werden wahrscheinlich nur die Anfänge und leichte Veränderungen vom Klimawandel spüren.
Aber unsere Enkel und Urenkel werden erhebliche Veränderungen erleben.
Und dann muss man sich eventuell den fragen stellen warum wir nicht mehr gemacht haben um diese Veränderung zu begrenzen oder sogar aufzuhalten.
Sicherlich werden wir bereits die Veränderungen des Klimawandels spüren. Nur wie sehen diese aus?
Erstens kann das aus meiner Sicht niemand klar prognostizieren und da werden auch gerne Horrorszenarien geschrieben. In D z.B. wird das verstärkt zwei Ernten im Jahr bedeuten und auch der Tourismus wird eindeutig profitieren ... negative Effekte, eher vergleichsweise gering.
Dass es auch Regionen geben wird, wo das umgedreht läuft, keine Frage. Aber dass eine zwei °C wärmere Erde pauschal total lebensfeindlich sein wird, das halte ich für eine Panikmache. Kleine Eiszeiten hingegen haben die Menschheit immer wieder weit zurück geworfen.

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Beitrag von Bassmann » 17.11.2017 23:48

Ja, hübsch...

Die Mücke, die Malaria verbreitet, ist übrigens inzwischen im Schwarzwald angekommen und ist offenbar in der Lage, sich dort zu vermehren. Herzlichen Glückwunsch all jenen, die die Erderwärmung als Anlass sehen, die Wärmedämmung des eigenen Häuschens für überflüssig zu halten!

BTW:
Bitte keine Mückenbrutstätten in Wohnungsnähe dulden. OK, kommt für diesen Sommer ein wenig spät, aber ich hab Hoffnung, dass es nächstes Jahr auch wieder einen Sommer gibt... ;-)

MfG Bassmann
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G-tec probefahren

Beitrag von Fuhsemen » 19.11.2017 10:06

Hallo, ich konnte den Oktavia G-tec
probefahrten.
Firma Thieme in Uelzen hat einen
Erdgas Oktavia Lagerfahrzeug das
bei Bedarf mit roten Kennzeichen
zu Testzwecken gefahren werden
kann.
Leider ist dort keine Autobahn in der Nähe.
Ein Verkäufer ist mitgefahren um aufzupassen
das wir den Motor des Neuwagen nicht so hoch
drehen.
Ja, er fährt sich genau wie ein Benziner.
Ich hab nach der Probefahrt den Oktavia CNG
Reimport bestellt.
Renault Kango DRK Umbau auf CNG
Ford Focus Turnier 1,8L Werksnachrüstung
Opel Zafira B 1.6 CNG
Opel Combo 1.6 CNG
Aktuell Skoda Oktavia G-TEC
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