Kilo CNG teurer als Liter Diesel?

Hier könnt Ihr euch über all das auslassen, was nicht unbedingt zum Thema Erdgasfahrzeuge passt.

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DerBjoern
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Beitrag von DerBjoern » 26.01.2015 08:26

metallian hat geschrieben:Für die Scheichgoldfahrer würde es sehr bitter werden. Dann wäre das CNG Auto wieder obenauf.
Ja und leider komme auch ich nicht ohne Scheichgold aus. Die Familienkarre ist ein Stinker, nur meine Kilometerhure ist ein Erdgaser :D
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DerBjoern
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Beitrag von DerBjoern » 26.01.2015 08:29

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Beitrag von Bassmann » 26.01.2015 11:17

Dann müsste ja einer nachgeben, zB die OPEC weniger Öl fördern. Die Preissteigerung ist also in erster Linie mal Programm, oder frommer Wunsch. Man könnte auch sagen "das Pfeifen im finsteren Walde". Das kann so passieren, muss aber nicht, je nachdem, in welche Richtung die Massenhysterie geht.

MfG Bassmann
17 Zylinder, 4,85 Liter Hubraum, aber verteilt auf 2 Autos und 3 Motorräder:
Golf4 Kombi 1.6l autom. mit CNG-Nachrüstung, ca. 10€/100km
Polo4 9N3 united 1.4l 5-Gang mit CNG-Nachrüstung, ca. 8€/100km
(jeweils incl. Luxusbrühe)
Motorräder: 644ccm Suzuki Freewind (Eintopf), 600ccm Yamaha Fazer 35kW, 600ccm Yamaha Fazer ABS 72kW
Wenn ein einziger Baum umfällt, macht das mehr Lärm, als wenn ein ganzer Wald wächst.

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Beitrag von DerBjoern » 26.01.2015 13:23

Wo anders hatte ich gelesen das in diesem Monat die Förderung durch Fracking bereits leicht zurückgeht in den USA, da die Firmen nicht mehr auf Ihre Kosten kommen. Möglich das die Saudis damit rechnen das in dem nächsten Monat deutlich mehr Frackingfirmen die Grätsche machen. Allerdings sollte man auch beachten, das sämtliche Öllager und Supertanker dieser Welt bis zum Bersten voll sind. Der Verkauf dieser Mengen wird den Anstieg des Ölpreises sicherlich auch etwas dämmen. Den ganz großen Sprung sollten wir daher in den nächsten ein bis zwei Monaten sicherlich nicht erwarten...
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Robert
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Beitrag von Robert » 26.01.2015 14:33

DerBjoern hat geschrieben:Wo anders hatte ich gelesen das in diesem Monat die Förderung durch Fracking bereits leicht zurückgeht in den USA, da die Firmen nicht mehr auf Ihre Kosten kommen. Möglich das die Saudis damit rechnen das in dem nächsten Monat deutlich mehr Frackingfirmen die Grätsche machen. Allerdings sollte man auch beachten, das sämtliche Öllager und Supertanker dieser Welt bis zum Bersten voll sind. Der Verkauf dieser Mengen wird den Anstieg des Ölpreises sicherlich auch etwas dämmen. Den ganz großen Sprung sollten wir daher in den nächsten ein bis zwei Monaten sicherlich nicht erwarten...
Das wird deutlich länger dauern.
Das mit dem "lohnen" ist ja auch immer so eine Sache. Förderstätten (egal ob Konventionell oder Fracking), die erst einmal erschlossen sind, bei denen lohnt es immer sie weiter zu betreiben, nur bekommt man sein investiertes Geld nicht unbedingt wieder rein. Und einfach mal den Hahn zudrehen geht auch nicht so einfach.
Das was aktuell gemacht wird, ist weniger in neue Lagerstätten zu investieren.
Damit werden wir einmal mehr den üblichen Schweinezyklus sehen. Der aber wird im Jahresbereich sich abspielen und nicht im Monatsbereich.
Selbst der jetzige heftige Absturz, brauchte rund 7 Monate.

Robert

metallian
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Beitrag von metallian » 27.01.2015 22:39

Bin heute vormittag von Karlsruhe über Frankfurt nach Nürnberg gefahren: Und siehe da: Diesel kostete an den Autobahnen zwischen 1,199€ bis 1,269€/ltr. An Autohöfen meist drei bis fünf Cent billiger. Aber: überall deutlich über 1.109€/ltr. Selbst ande bekannt günstigen Supermarkttankstellen lag der Diesel bei mind. 1,139€/ltr.
Erst gegen Mittag gaben die Preise nach: Unter 1,089€ hab ich heute dennoch keine Tankstelle gesehen.
Die Dummheit ist die einzige Krankheit, an welcher nicht der Befallene, sondern seine Umwelt leidet.

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Beitrag von Sven2 » 28.04.2018 08:25

Auf dem Weg zum Bäcker komme ich an einer blauen Markentanke vorbei.
Über Nacht muss sich was auf den Rohölmärkten getan haben: Heute früh wurden der Liter Diesel für schlappe 1,339 € und Premium Benzin für 1,659 € feilgeboten. (Hab' mir nur den obersten und untersten Preis gemerkt.)
Die Spotmärkte für Erdgas scheinen von den Turbulenzen beim Rohöl nicht betroffen zu sein.
(Oder liegt die Ursache des Preissprungs bei den Flüssigkraftstoffen darin begründet, dass ein langes Wochenende naht?)
In diesem Sinne: Mit Voll-Gas ins Wochenende!
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Beitrag von ZafiraCNG » 28.04.2018 08:52

Sven2 hat geschrieben:(Oder liegt die Ursache des Preissprungs bei den Flüssigkraftstoffen darin begründet, dass ein langes Wochenende naht?)
In diesem Sinne: Mit Voll-Gas ins Wochenende!
Über den Preisanstieg des Rohöls wurde bereits in den letzten Wochen berichtet. Es dauert immer einige Zeit, bis dieser Preisanstieg an die Zapfsäulen weitergereicht wird.

Machen wir uns aber nichts vor: Irgendwann steigen dann aber auch die Preise für CNG leicht an. Bei mir war aber CNG bereits seit vielen Monaten billiger als Diesel, zumal der Kg-CNG-Verbrauch gegenüber Liter-Diesel-Verbrauch bei meinem Fahrzeug (Opel Zafira) deutlich niedriger ist. Steuern spart man dann ja noch zusätzlich. CNG hat sich bei mir gegenüber Diesel bereits schon immer gelohnt.

Trotzdem: Der Preisanstieg beim Diesel ist gut für das CNG Geschäft.

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Beitrag von MiniDisc » 28.04.2018 16:19

ZafiraCNG hat geschrieben:CNG hat sich bei mir gegenüber Diesel bereits schon immer gelohnt.
Das unterschreibe ich sofort !!! :cng:

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Beitrag von Sven2 » 30.04.2018 16:36

Nur fürs Protokoll: Nachdem Alle im langen Wochenende sind, hat sich die Situation an den Rohölmärkten entspannt. Heute früh waren es "nur" noch 1,219 für Diesel.
Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Flüssigtanker da gerade wieder mal abgezockt werden. Auch wenn's uns hier egal sein kann.
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Beitrag von Robert » 30.04.2018 18:16

Sven2 hat geschrieben: Über Nacht muss sich was auf den Rohölmärkten getan haben: Heute früh wurden der Liter Diesel für schlappe 1,339 € und Premium Benzin für 1,659 € feilgeboten. (Hab' mir nur den obersten und untersten Preis gemerkt.)
Knappe 15 Cent/Liter ist die normale Schwankungsbreite bei Benzin und Diesel am Tag. Hier schaust du offensichtlich nur zu punktuell hin.
Generell sind die Preise aber etwas angestiegen die letzten 1-2 Wochen. Das lag weniger (aber auch) am Ölpreis, sondern mehr am schwächeren Euro.

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Beitrag von Sven2 » 01.05.2018 06:20

Robert hat geschrieben:Knappe 15 Cent/Liter ist die normale Schwankungsbreite bei Benzin und Diesel am Tag.
...
Ich hole die Brötchen mit einer Schwankungsbreite von bestenfalls 30 Minuten, also zwischen 07:30 und 08:00.
Egal.
Finde es irgendwie entspannend, wenn CNG 24/7 gleich teuer ist.
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Beitrag von supercruise » 16.05.2018 07:31

Als die Preis für 1l Diesel um 1€ lag, hätte man den Steuersatz von Dieselkraftstoff an Benzin angleichen sollen.

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