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Focus Gasverlust beim / nach dem Tanken
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Fuhsemen



Anmeldedatum: 06.02.2008
Beiträge: 797
Wohnort: Region Hannover

BeitragVerfasst am: 28.01.2009 22:24 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden User zur Ignore Liste hinzufügen

Hallo Masei1202,

wie geht es bei Dir weiter Frage
Willst du deinen Gaser jetzt verkaufen,
denn Wandeln wird Ford den Vertrag sicher nicht.
Als Focus Fahrer interessiert mich dein Konflikt
mit Ford.

Gruß Fuhsemen
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Masei1202
Gast





BeitragVerfasst am: 29.01.2009 22:49 Beitrag speichern    Titel: weiter Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Also, noch mal zum Einlesen für diejenigen die nicht von ganz vorne lesen wollen:

Das Fahrzeug verliert beim und nach dem Tanken Erdgas. Man hört es, man sieht es unter bestimmten Umständen. Und man riecht es.
Nach dem es zum ersten Defekt am Fahrzeug kommt, wird es über lange Wege zu einer befähigten Fordwerkstatt nach Augsburg gebracht.
Dort kann der Fehler nicht reproduziert werden und die Rechnung für die Fehlersuche bleibt zu meinen Lasten.

Wie es weiter geht:

Zwei Tankbefüllungen später (das Fahrzeug ist also nach erfolgloser Fehlersuche wieder im Gebrauch) tritt das Problem wieder auf.

Der erneute Fehler wird von mir wie folgt dokumentiert:

Die CNG-Behälter sind leer gefahren. Der Betankungsvorgang wird gestartet. Ab etwa 10kg befülltes Tankvolumen kommt es zum entweichen des Erdgases. Die Zapfsäule schafft es trotz des Entweichens die maximale Menge an Erdgas(15kg) zu befüllen.
Außentemperatur -3 Grad.
Es liegen keine mechanischen Beschädigungen an der CNG Anlage vor.

Also Summa summarum, 320 Euro für nix bezahlt.

Diesmal lasse ich das Fahrzeug nicht abschleppen. Ich lasse es eine Stunde an der Tankstelle stehen und fahre es dann per Benzin zum Händler, wo das Fahrzeug gekauft wurde. Die Entfernung ist mit 11km nicht all zu groß.
Die Ford-Assistance(FA) wird informiert, aber nicht bemüht. (Hat sowieso keinen Zweck)
Es ist bereits zu später Stunde, so dass beim Händler niemand anzutreffen ist.
Am nächsten Tag komme ich wieder und wir reden tacheles.

Auf Grund der Auseinandersetzung wird Ford zur Klärung der Situation außen vor gelassen.
Stattdessen wird der Umrüster (CNG-Technik GmbH) um Hilfe gebeten.
Hierbei stellt sich heraus, dass der Umrüster mehrere Monteure durchs Land schickt und somit einen mobilen Kundeservice bietet.
Es wird umgehend ein Termin vereinbart, wobei der Monteur zum Fahrzeug kommt.
- Ich kanns fast nicht glauben, dass soweas möglich ist-.

Heute war der Termin.

Es erscheint ein junger Mann der CNG-Technik GmbH aus Mainz. Ich schildere ihm penibel was genau passiert ist. Er hört sich meine Ausführungen an, unterbricht mich nicht und nickt des Öfteren.
Anschließend erklärt er mir die Ursache ohne das Fahrzeug überhaupt angesehen zu haben, denn das Problem scheint bekannt zu sein und ab und zu aufzutreten.

Ich versuch Seine Erklärungen wiederzugeben. Bitte nagelt mich nicht fest wegen winzigen Details, denn ich habe mir nicht alles minuziös merken können.

„ Das Magnetventil, welches das Erdgas von den Behältern her in Richtung Motor freigibt, besitzt eine Dichtung. Das Dichtungsmaterial ist in sofern fehlerhaft, das es auf Dauer nicht mit unterschiedlichen Temperaturen zu Recht kommt. Das Material muss bei unterschiedlichen Temperaturen sehr hohe Dichtigkeit aufweisen können. Der italienische Zulieferer dieser Dichtungen wurde darüber informiert“

Auffällig ist dabei, dass der Defekt jedes mal bei Temperaturen um die Minus 3 Grad auftritt.
Während dessen es von August(Kaufdatum) bis Jänner keine Probleme gab.

Also, der Monteur weiß um den Fehler. Er beginnt umgehend mit den Arbeiten am Fahrzeug.
Um an die Dichtung des Magnetventils zu gelangen, muss er eine der vier für quer eingebauten Tanks(Flaschen) im Kofferraum demontieren, denn das Ventil befindet sich unter der Flasche.
Die Arbeiten finden in der Werkstatt meines Händlers statt. Er benötigt dazu keine Hebebühne, bittet nur um einen Platz, wo er niemanden stört.
Nach einer Rückfrage, ob er mich benötigt, lasse ich ihn alleine am Fahrzeug arbeiten. Ich will ihn nicht nerven.
Etwa nach einer Stunde ist er soweit. Es steht nun ein Betankungsvorgang an, um seine Arbeit zu überprüfen. Wir benötigen dazu eine Tankstelle. Also hingefahren, während die Verkleidungselemente der CNG-Anlage in der Werkstatt verbleiben, CNG-Tankrüssel drauf, Start.
Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen, was jetzt passiert.
Wir haben minus ein Grad.
Der Tank ist vor dem Betanken leer gefahren worden. Die Order hatte ich vor dem Termin.
Die Säule drückt ein paar mal an und befüllt dann den Tank bis 15,3kg.
Alles dicht, perfekte Sache. Ich bin entspannt.
Der Mann weiß, was er da tut, das ist ein beruhigendes Gefühl.
Als ich die Rechnung an der Tankstelle begleichen will, hält er mich zurück:
„warten sie im Auto, dass bezahlen wir“

Auf der Fahrt zurück zur Werkstatt kann ich mir nicht verkneifen ihn mit Fragen zu löchern. Er ist sehr entgegenkommend.
Ich frage ihn zu Details, auf was bei Erdgasern zu achten ist, wie zum bsp. Wechselintervalle für Zündkerzen, vermehrter Ölverbrauch(ja/nein), Probleme mit Zündspulen, uvam.
Sehr interessantes Gespräch.
Zum Schluss empfiehlt er mir eine Werkstatt mit einem „fitten“ Werkstattleiter in Sachen CNG. Die Schwabengarage in Stuttgart.
Da wir öfter in der Gegen sind, werde ich wohl auf seinen Rat eingehen und die Inspektionen an der CNG-Anlage dort erledigen lassen.

In der Werkstatt angekommen, baut der Monteur die Schutzverkleidung der CNG-Anlage sorgsam wieder ans Auto. Als seine Arbeit getan ist, verabschiedet er sich freundlich und hinterlässt mir eine Kopie eines Dokumentes, welches bescheinigt, das ein Defekt an der Anlage vorgelegen hat. Und das defekte Teile (mit Bezeichnung) ausgewechselt wurden.

Ich habe für diese Reparatur nicht einen Cent bezahlt, nicht mal das Erdgas habe ich bezahlen müssen. Es geht also auch anders. . .


Auf die letzte Frage vom Member Fuhsemann möchte ich noch eingehen:

„wie geht es bei Dir weiter?
Willst du deinen Gaser jetzt verkaufen,
denn Wandeln wird Ford den Vertrag sicher nicht.
Als Focus Fahrer interessiert mich dein Konflikt
mit Ford.“


Ich war sehr nahe dran alles in die Ecke zu schmeißen. Mittlerweile wurde der Verbraucherschutz kontaktiert und es wurde ein Rechtsanwalt zu Rate gezogen.
Grundsätzlich ist es so, dass dem Automobilhersteller mehrmals(3x) die Möglichkeit gegeben werden muss, den Fehler abzustellen. Es ist also bei Erstauftreten nicht möglich auf eine Wandlung des Vertrages zu bestehen.

Im Kundendienst von Ford sitzen geschulte Leute. Du wirst bei ihnen niemals eine Kulanz an Hand eines Gespräches erfahren. Drohen oder Einschüchtern hilft an der Stelle nicht weiter.
Ich kann nur jedem raten, der mal in so eine Situation gelangt, alles präzise mittels Zeugen zu dokumentieren und auf Keinen Fall voreilig irgendwelche Rechnungen zu bezahlen.

Ich werde den Gaser nicht verkaufen und auch nicht wandeln. Die Vorteile des Fahrzeugs überwiegen derzeit die Unannehmlichkeiten.
Anders wird es sicher, wenn die technischen Mängel nicht abreißen.


Servus
So long
Masei1202
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Bischoff
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Beiträge: 2612
Wohnort: Sachsen

BeitragVerfasst am: 30.01.2009 01:05 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden User zur Ignore Liste hinzufügen

Da war dann doch noch mal was positives zu erkennen,naja wie gesagt
es steht und fällt mit der Werkstatt.Sehr interessant dein Bericht.
Danke
Grüße Bischoff Applaus
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Bassmann
Site Admin


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Beiträge: 28510
Wohnort: Zu hause.

BeitragVerfasst am: 30.01.2009 18:20 Beitrag speichern    Titel: Re: weiter Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden User zur Ignore Liste hinzufügen

Moin!

Schön, dass offenbar wieder alles i.O. ist.

Masei1202 hat Folgendes geschrieben:
(...)
„ Das Magnetventil, welches das Erdgas von den Behältern her in Richtung Motor freigibt, besitzt eine Dichtung. Das Dichtungsmaterial ist in sofern fehlerhaft, das es auf Dauer nicht mit unterschiedlichen Temperaturen zu Recht kommt. Das Material muss bei unterschiedlichen Temperaturen sehr hohe Dichtigkeit aufweisen können. Der italienische Zulieferer dieser Dichtungen wurde darüber informiert“
(...)


Also ist doch weder der Tank undicht noch das Ventil noch haben Sicherheitseinrichtungen "zugeschlagen".
Icke weiter oben hat Folgendes geschrieben:
Bleiben also nur noch ein paar Verschraubungen,


Eben. Also nun wirklich nix wildes. Und weil bei der ersten Aktion die gleiche Ursache der Grund für den Aktionismus war, solltest Du das Geld von der Werkstatt zurückfordern.

MfG Bassmann
_________________
13 Zylinder, 4,25 Liter Hubraum, aber verteilt auf 2 Autos und 2 Motorräder:
Golf4 Kombi 1.6l autom. mit CNG-Nachrüstung, ca. 10€/100km
Polo4 9N3 united 1.4l 5-Gang mit CNG-Nachrüstung, ca. 8€/100km
(jeweils incl. Luxusbrühe)
Motorräder: 644ccm Suzuki Freewind (Eintopf), 600ccm Yamaha Fazer
Wenn Ruth albert, ruht Albert. Ruht Ruth, albert Albert.
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Fuhsemen



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Beiträge: 797
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BeitragVerfasst am: 31.01.2009 11:56 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden User zur Ignore Liste hinzufügen

Hallo Masei1202,

toll das der Fehler gefunden wurde. grüne Daumen
Ja, die CNG Technik Mainz hat schon Ahnung.
Vielleicht wusste Ford wirklich nichts von dem Problem?

Schön das du wieder zu den Gasfahrern gehörst.

Übrigens mit Flüssiggas kann man auch Pech haben.
Mein Kollege will seinen frisch umgerüsteten Mazda
aus der Garage holen, da schlägt ihm Gasgeruch entgegen.
Nach der Abdichtug in der Werkstatt gibt es einn Tag später
einen lauten Knall und dann ein Zischen (Gasaustritt).
Er ruft die Werkstatt die den Wagen abschleppen.
In der Werkstatt wurde eine Fehlzündung diagnostiziert
die ein Einspritzventil herrausgeworfen hat.
Als nächstes jaulte die Gaspumpe im Tank
lauter als das Radio...
Jetzt läuft alles wieder.

Gruß Fuhemen
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