Daten zum Panda Panda

Hier geht es um die CNG-Modelle von Fiat.

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muc2810
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Daten zum Panda Panda

Beitrag von muc2810 » 19.06.2009 15:45

Hallo Leute,

ich selbst fahren einen B170 NGT und möchte meiner Mutter einen Panda Panda vermitteln/einreden/aufschwatzen (nicht zutreffendes bitte streichen).

Da ihr Renault R5 (16 Jahre) soeben keinen TÜV mehr bekommen hat, müßte kurzfristig eine Lösung her. Da ich selbst von CNG überzeugt bin, versuche ich sie jetzt auch zu überzeugen. :D

Ich bräuchte folgende Infos:

- realer Verbrauch (in erster Linie Stadtverkehr)
- Versicherungsklassen
- Steuer
- EURO 4/5/6 ???
Natürlich könnte ich alles im Netz suchen. :rolleyes: Aber ihr wärt mir eine große Hilfe. :red:

Danke schonmal
Stefan
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:razz: H/L-Gas [ externes Bild ] 6,09 EUR/100km (inkl. Startbenzin)
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Bischoff
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Beitrag von Bischoff » 19.06.2009 22:48

Hallo muc2810 ich kann dir auf alle Fälle eine günstige einstufung
der Versicherung empfehlen.Das diese aber hoch gehen dürften in den nächsten
Jahren auf Grund der Abrackprämie dürfte dann dazu kommen.-Leider
der panda verkauft sich ja neben Punto bestens.Der Verbrauch dürfte auf
alle Fälle unter 5 kg liegen,glaube so 4,2-4,6 kg sind reell.

Grüße Bischoff ;-)
/Grande Punto NP/4,8 kg CNG-H

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coach67
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Beitrag von coach67 » 21.06.2009 21:04

Also der Verbrauch beim Panda ist doch stark von der Gassorte abhängig.
Mit dem L-Gas hier im EWE-Land zwischen 4,2 und knapp 5 kg je nach Fahrweise - im Urlaub mit H-Gas unter 3,7 - 4 kg.
Kfz-Haftpflicht Typklasse 15 , Vollkasko Typklasse 14.
Steuer ca. 78 € - kann auch etwas weniger sein.
Opel Combo C ecoflex
[ externes Bild ]

Fiat Qubo Natural Power
<a> <img> </a>

Fiat Panda Panda
[ externes Bild ]

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muc2810
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Beitrag von muc2810 » 22.06.2009 20:44

Vielen Dank für die Infos.
Der Weg wird wohl aber doch zu einem Benzin-Panda gehen, da die Kilometerlaufleistung im Jahr wohl nur um die 5000 liegt. Ich dachte es sei wesentlich mehr.

Mein Vater war jetzt mit meiner Mutter beim Fiathändler und der hat im "dringend" davon abgeraten, da - ich zitiere: "Der Mehrpreis sich erst nach 8 bis 9 Jahren amortisieren werde" (Zitat Ende). Ich weis zwar nicht wie der gerechnet hat. Aber was soll's, ein Versuchs war's wert.

Danke nochmal,
bis denn
Stefan
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Bassmann
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Beitrag von Bassmann » 22.06.2009 21:15

Vermutlich hat der Ma-Fia-T-isto da durchaus recht... Die Amortisation eines Erdgasautos ist abhängig von der Gesamt-Fahrleistung. Einmal x Km fahren, und der Mehrpreis ist wieder eingespielt, DANACH geht das große Sparen los. Wenn bei der persönlichen Jahresfahrleistung nicht erwartet werden kann, dass da jemals die Amortisations-Grenze hereingefahren wird, dann muss man Euch zu dem Händler gratulieren, dass er Euch nicht das teurere Auto aufgeschwatzt hat.

MfG Bassmann
17 Zylinder, 4,85 Liter Hubraum, aber verteilt auf 2 Autos und 3 Motorräder:
Golf4 Kombi 1.6l autom. mit CNG-Nachrüstung, ca. 10€/100km
Polo4 9N3 united 1.4l 5-Gang mit CNG-Nachrüstung, ca. 8€/100km
(jeweils incl. Luxusbrühe)
Motorräder: 644ccm Suzuki Freewind (Eintopf), 600ccm Yamaha Fazer 35kW, 600ccm Yamaha Fazer ABS 72kW
Wenn ein einziger Baum umfällt, macht das mehr Lärm, als wenn ein ganzer Wald wächst.

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Beitrag von muc2810 » 23.06.2009 08:24

Ja, das sehe ich auch so. Meine Informationslücke war, daß ich nicht wusste, dass meine Mutter nur 5000 km im Jahr fährt. Ich hatte mit 8000-10000 gerechnet.

Und da meine Mutter ihre Autos in der Regel 8 Jahre und länger fährt, dachte ich, daß die Rentabilität so nach 4 Jahren beginnt.

Der Fiathändler hat ne ganze Latte (ca. 10 Stück) an PandaPanda's da. Alles Tageszulassungen aus 09/2008 mit Vollausstattung und 10-15 km auf der Uhr.

so long
stefan
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Beitrag von Ruediger » 24.06.2009 11:42

Hallo,

rein ökonomisch gesehen ist der Benziner da sicher die bessere Wahl.
Was mich allerdings immer wieder - gar nicht auf diesen speziellen Fall bezogen - wundert, ist die Tatsache, dass die Entscheidung für oder gegen alternative Antriebe scheinbar grundsätzlich von einer Amortisation und der dafür benötigten Zeit abhängig gemacht wird. Nun kann man in diesem Fall natürlich dagegenhalten, dass bei 40000km Gesamtlkeistung in 8 Jahren der Schadstoffmehraussoss gegenüber einem Erdgaser überschaubar ist und ja auch die Produktion, Mehrgewicht etc. beim Gaser berücksichtigt werden muss für eine sinnvolle Umweltbilanz, allerdings wird das Fahrzeug auch nach dem Verkauf sicher noch weiterbetrieben.

Einerseits ist es ja verständlich, wenn auf Amortisation geachtet wird, andererseits werden ständig Meinungsumfragen veröffentlicht, in denen die Mehrheit der Befragten auch mehr Geld ausgeben würde für eine umweltschonendere Antriebsart. Mehr ausgeben, wenn ich das Geld hinterher wieder einspare ist ja nicht wirklich mehr Geld ausgeben für den Umweltschutz. Dass ein Geldrückfluss für die Zusatzkosten durch Einsparungen da ist, finde ich schon wichtig als Anreiz, da die Mehrkosten für eine solches Fahrzeug ja teilweise schon erheblich sind, aber wenn mann dann auf 500 Euro "sitzenbleibt", ist es doch auch nich soo schlimm, oder? Und wenn man eine Vollkostenrechnung macht, ist der Kostenanteil für die Kraftstoffkosten doch eigentlich fast vernachlässigbar, da der Wertverlust viel mehr "reinhaut". Wer also wirklich sparen möchte, sollte sich nur ältere - "abgeschriebene" - Fahrzeuge kaufen. Mein erstes Motorrad z.B. habe ich für 700 DM gekauft - und 4 Jahre und 40000km später für 675 DM wieder verkauft. Mein 2. Motorrad konnte ich auch fast zum Einstandspreis verticken, musste allerdings vorher ein paar 100 DM in Reparaturen stecken. Trotzdem hat es mich in den 4 Jahren weniger gekostet als es ein Neues Motorrad - trotz ggf. Minderverbrauch - getan hätte. Und wer sich für 1000 Euro ein Auto kauft, dass 2 Jahre später nicht mehr übern TÜV kommt und daher an einen Schrotthändler verschenkt werden muss hat dann nur 1000 Euro "in den Sand gesetzt" und nicht schon in einem Jahr ein Vielfaches davon als Wertverlust.

Ich gebe ja zu: ich wollte den Luxus eines neuen Autos, möchte dieses aber auch fahren, bis es "auseinanderfällt". Und dich weiss auch nicht, ob sich die Mehrkosten (ja, damals war bei Opel der Erdgaser noch teurer als der Diesel) jemals amortisieren werden, da Osnabrück und das angrenzende RWE-Gebiet ja nicht gerade als "Dauertiefpreiserdgasverticker" bekannt sind, aber ich würde - sofern es die Finanzen zulassen - immer wieder ein Erdgasfahrzeug kaufen: aus Überzeugung.


Fazit: ein neues Fahrzeug ist Luxus - armortisiert sich nie gegenüber einem gebrauchten. Warum muss es da der umweltfreundlicher Antrieb tun???
Grüße

Rüdiger

nach fast 7 Jahren Zafira B CNG nun schon mehr als 4 Jahre Passat Variant ecofuel :D
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... übrigens auch FAIRPHONE 2 - User

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