Volvo präsentiert Erdgas - Variante des V60

Alles über die bi-fuel Modelle von Volvo.

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not_arzt
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Beitrag von not_arzt » 17.07.2013 18:33

ikonengold.de hat geschrieben:Kombis werden von Außendienstlern benutzt, die auch mal ein größeres Materialmuster, dringend benötigter Fliesenkleber auf der Baustelle oder Ersatzteile für ein Rasterelektronenmikroskop einladen müssen. Oder auch mal einen Satz Gabelstaplerreifen etc. Zumindest ist das in meinem Bekanntenkreis so.
Das mag häufig richtig sein. In unserer Dienstleistergesellschaft allerdings, in der es für jedes Ressort "beratende Experten" gibt, fahren die meisten Oberklassekombis eben maximal einen Laptop, ein Board-Case und - wenns hoch kommt - noch einen Beamer spazieren (zumindest ist das in meinem Bekanntenkreis so). Und wenn die die angesprochenen Muster an Bord haben, dann steht auf der größten Verpackung "N3" und es sind 100 Pillen drin. Und dafür fehlt mir - bezüglich Firmen-Finanzpolitik - jedes Verständnis.
Warum nicht mal wirklich Gas geben?
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Beitrag von not_arzt » 17.07.2013 18:35

Bassmann hat geschrieben:Die Durchlademöglichkeit ist doch erhalten geblieben. Nur die Ladekante ist ne Handbreit höher. Und das soll dann abschrecken?

Ich verstehe Euer Problem nicht.

MfG Bassmann
Sorry, mein Fehler. War gedanklich noch beim alten V70 bei der die Flasche quer hinter der Rückbank verbaut ist (gerade gestern noch gesehen).
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Beitrag von ExUser2007 » 17.07.2013 18:40

Genau das ist doch die Erklärung warum das Fahrzeug überflüssig ist so wie angeboten. Klitzekleine Marktlücke ohne jegliche Bedeutung. Gegönnt sei das Auto allen die es haben wollen.

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Beitrag von ikonengold.de » 17.07.2013 19:32

Und dafür fehlt mir - bezüglich Firmen-Finanzpolitik - jedes Verständnis.
Es ist meisten so, dass die Kombis, Variants, Avants, Touring oder T-Modelle der geringeren Wertverlust haben. Das sorgt für bessere Leasingraten. Es macht für eine Firma deshalb durchaus Sinn, diese Autos zu beschaffen. Passat Limousine ist als Gebrauchter beispielsweise nicht wirklich begehrt.

Und deshalb ist die Marktlücke auch nicht so klein, im Gegenteil, ein Großteil der Neuwagen heute werden als Geschäftswagen zugelassen und da ist ein ganz beträchtlicher Anteil halt ein Kombi.

Würde Volvo einen wettbewerbsfähigen Erdgas auf die Räder stellen, würde er sich vor allem in Schweden deutlich besser verkaufen und hätte auch hier eine gewisse Käuferschicht. Das, was die aber hinstellen, ist nicht wettbewerbsfähig, da ist der Passat Variant das erheblich besser Auto. Wenn Volkswagen es jetzt noch hinkriegen würde, das Auto standfest zu machen...

200 PS ist keine lahme Ente, das ist richtig. Ein Fronttriebler mit 80 kg Flaschen dauerhaft im Kofferraum fährt sich aber wie eine besoffene Ente. Und im Winter hat man mit dem Auto auch nur wenig Spaß.

Und 300 km Reichweite ist halt eigentlich auch zu wenig, hier gibt Opel mit um die 450 km derzeit den Standard vor. Vergleichbare Dieselautos haben eine Reichweite von 800 - 1000 km.

AFV gehört wohl seit 2011 zu Westport, d.h. die Nachrüstung ist von denen und nicht von Prins. Auf der Westport-Webseite gibt es die englische Version des Prospekts: http://www.westport.com/products/automo ... nger-cars/
Freundlicher Gruß
Eberhard

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Beitrag von Bassmann » 17.07.2013 19:33

Och, beim Füllen der Liste mit den überflüssigen Fahrzeugmodellen fiele mir auch noch das ein oder andere Exemplar ein. In einigen Fällen wären vermutlich gleich alle Modelle des jeweiligen Herstellers fällig.

MfG Bassmann
13 Zylinder, 4,25 Liter Hubraum, aber verteilt auf 2 Autos und 2 Motorräder:
Golf4 Kombi 1.6l autom. mit CNG-Nachrüstung, ca. 10€/100km
Polo4 9N3 united 1.4l 5-Gang mit CNG-Nachrüstung, ca. 8€/100km
(jeweils incl. Luxusbrühe)
Motorräder: 644ccm Suzuki Freewind (Eintopf), 600ccm Yamaha Fazer
Wenn ein einziger Baum umfällt, macht das mehr Lärm, als wenn ein ganzer Wald wächst.

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Beitrag von ikonengold.de » 17.07.2013 19:36

stimmt. Für Volvo wird es dann bitter. Saab ist ja schon weg.
Freundlicher Gruß
Eberhard

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Beitrag von Bassmann » 17.07.2013 19:47

ikonengold.de hat geschrieben:... Für Volvo wird es dann bitter...
Touché!

Dabei war Volvo gar nicht in toto gemeint. Lamborghini z.B. Oder Rolls-Royce. Diese ganzen Maschinenbau-Monumente, die am besten im Museum aufgehoben wären...

MfG Bassmann
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Beitrag von ikonengold.de » 17.07.2013 19:58

Sagen wir so: Bei den Stückzahlen, die Lambo, Bentley, Rolls Royce und Aston Martin zusammen auf den Markt werfen und bei den extremen Kilometerleistungen, die diese Autos dann jährlich zurück legen ist es aus Umweltschutzgründen völlig wumpe, was diese Autos verbrauchen.

Der Mehrverbrauch, der entsteht, weil man seine neue Generation Erdgasautos statt mit leichten Composit-Flaschen wieder mit schweren Stahlflaschen ausrüstet, ist für die Umwelt wesentlich signifikanter.
Freundlicher Gruß
Eberhard

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Beitrag von ExUser2007 » 17.07.2013 20:07

Volvo ist auch nicht mehr das was es war. Die Marke stand mal für ausgezeichnete Qualität aus Schweden. Dann haben die auch in den Niederlanden gefertigt. Das war denn eher 2. Wahl.

Und dann kamen die noch auf die Baukastenidee aus jedem Land etwas zu nehmen. Basis Focus, Motor aus Frankreich und eigenes Styling. Das Modell war im Prinzip nicht schlecht, die Qualitätsprobleme gravierend. Das Modell wird inzwischen nicht mehr verkauft.

Was spricht noch für Volvo und warum hechelt man dem Gaser hinterher? Nichts ist besser als beim Passat, man wird nur für das Image viel Geld zusätzlich bezahlen.

Volvo kann beim Image mit Rolls Royce beim allerbesten Willen nicht konkurieren.

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Beitrag von Bassmann » 17.07.2013 20:16

@ikonengold.de:
Unterm Strich passt die Summe. Keine Frage.
Aber warum sollten sich Lambo-Fahrer weniger Gedanken um den CO2-Ausstoß machen als die VW-eco-up!-Fahrer? Ich denke, die Lambo-Fahrer könnten ja auch den Lambo stehen lassen, und ihren verwöhnten Hintern mit gewöhnlicheren und energiesparenderen Kaleschen durch Gottes schöne Botanik transportieren (lassen).

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Beitrag von ikonengold.de » 18.07.2013 04:42

es gibt nicht "den" Lambo-Fahrer bzw. Fahrer von sogenannten Luxus-Autos. Das geht vom Zuhälter, Automatenaufsteller, Lottogewinner bis hin zum Unternehmer, der sich so ein Ding als Fünfwagen hält. Der aber andererseits dafür sorgt, dass durch recht mutige Investitionen und Entscheidungen die VOC-Emissionen seiner Fabrik und seiner Produkte von 30 Tonnen auf vielleicht 50 kg zurück gehen. Pro Tag. Und der durch Anreize dafür sorgt, dass der Verbrauch und somit auch CO2-Ausstoß der Außendienst- und Anwendungstechniker-Dienstfahrzeuge um einen zweistelligen Prozentsatz zurück gehen.

Noch einmal: Die sogenannten "Luxus-Autos" sind nicht das Problem. Da fällt es nur leicht, mit dem Finger draufzuzeigen (was die anderen vier Finger der Hand machen, ist ja bekannt...). Wenn ein Massenhersteller wie Volkswagen aus Kostengründen die zweitbeste Technik einbaut und diese Autos dann im Feld munter ein viertel bis halbes Kilogramm mehr auf 100 km verbrauchen, dann entsteht ein wesentlich größerer Schaden. Wenn ich Taxifahrer an der Tankstelle frage, was ihr Touran so verbraucht, dann höre ich selbst in H-Land-Städten wie Berlin oder Hamburg Werte von 7 bis 8 kg/100 km. Mit diesem Energieverbrauch haben wir vor 20 Jahren mal einen 380 SE als Taxi bewegt. Die üblichen Vierzylinder, egal ob Diesel oder abgasgereinigter Benziner, lagen da weit drunter. Und das mit Autos, die nicht einmal im Jahr ein neues Getriebe und einen neuen Zylinderkopf brauchten, sondern im Allgemeinen recht problemlos die halbe Million liefen um nach dem Verkauf ins Ausland diesen Wert zu verdoppeln oder verdreifachen.
Freundlicher Gruß
Eberhard

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Beitrag von SparAstra » 18.07.2013 07:08

Volvo ist sowieso schon seit 2010 "chinesisch" (siehe Wiki), seit sie von Ford an Geely verkauft wurden.

Gruß
SparAstra
hjb hat geschrieben:Volvo ist auch nicht mehr das was es war. Die Marke stand mal für ausgezeichnete Qualität aus Schweden. Dann haben die auch in den Niederlanden gefertigt. Das war denn eher 2. Wahl.

Und dann kamen die noch auf die Baukastenidee aus jedem Land etwas zu nehmen. Basis Focus, Motor aus Frankreich und eigenes Styling. Das Modell war im Prinzip nicht schlecht, die Qualitätsprobleme gravierend. Das Modell wird inzwischen nicht mehr verkauft.

Was spricht noch für Volvo und warum hechelt man dem Gaser hinterher? Nichts ist besser als beim Passat, man wird nur für das Image viel Geld zusätzlich bezahlen.

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Beitrag von ikonengold.de » 18.07.2013 07:36

insgesamt ist der Volvo schon höherwertig als der passat, denn er basiert auf Ford-Komponenten:
Freundlicher Gruß
Eberhard

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Beitrag von jadveder » 18.07.2013 10:58

Weil Ich zu ein anderem geräumigeren Modell wechseln möchte habe Ich Mir nochmals die Passat ZK Historie angesehen. Das macht Mir aber :-(

Bezahlbare AFV's sind noch immer auf meine Wunschliste.
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Beitrag von Backmagic » 19.07.2013 08:39

Also Ford und höherwertig in einem Satz. Das passt mal überhaupt nicht. Dazwischen wüssten immer mehrere Leerzeilen stehen. Egal wie herum der Satz gemeint ist. Das ist für mich nicht ganz offensichtlich.

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