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Das Forum für E-Klasse und B-Klasse mit CNG an Bord.

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ikonengold.de
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Beitrag von ikonengold.de » 07.09.2014 17:31

Zumal es recht mühsam ist, immer rückwirkend aufzuschreiben, welche Gassorte man im letzten Intervall verfeuert hat. Zumal zumindest mein Auto dazu tendiert, die Anpassung auf die Gassorten recht langsam durchzuführen, so dass nach einer Episode mit drei L-Gas-Tankungen es durchaus zwei bis drei H-Gas-Tankungen dauert, bis der Verbrauch wieder runter kommt.

Deshalb steht in meinem Spritmonitor-Profil nur H-Gas und Autobahn. ;-)

Bei der alten E-Klasse war noch der M 271 eingebaut. In der neuen B- und auch E-Klasse steckt der M 274, der als wesentlich effizienter gilt. Wenn sich das nicht direkt in den Spritmonitor-Werten wiederspiegelt, mag das auch daran liegen, dass der bessere Fahrleistungen ermöglicht.
Freundlicher Gruß
Eberhard

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jupp
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Beitrag von jupp » 07.09.2014 17:57

ikonengold.de hat geschrieben: Zumal es recht mühsam ist, immer rückwirkend aufzuschreiben, welche Gassorte man im letzten Intervall verfeuert hat. Zumal zumindest mein Auto dazu tendiert, die Anpassung auf die Gassorten recht langsam durchzuführen, so dass nach einer Episode mit drei L-Gas-Tankungen es durchaus zwei bis drei H-Gas-Tankungen dauert, bis der Verbrauch wieder runter kommt.
Das liest man häufiger, ich frage mich immer nur, wie kann das eigentlich sein?
Denn so ein Ottomotor muss ja mit Lambda 1 laufen, ansonsten wäre er die letzte Dreckschleuder. Wenn also der Tank leer war, was ist der Unterschied bei der Anpassung bzw. was ist anders?

ikonengold.de hat geschrieben: Bei der alten E-Klasse war noch der M 271 eingebaut. In der neuen B- und auch E-Klasse steckt der M 274, der als wesentlich effizienter gilt. Wenn sich das nicht direkt in den Spritmonitor-Werten wiederspiegelt, mag das auch daran liegen, dass der bessere Fahrleistungen ermöglicht.
Stimmt, der M274 gilt als deutlich sparsamer.
Trotzdem fährt das Mittel beim Spritmonitor mit rund 6kg/100km herum (dabei ist klar, die Erdgasgemeinde ist eine der größten Knausergemeinden, sprich die Mittelwerte sind schon nicht leicht zu erreichen). Da ist ein Auto inkl. Fahrer, der irgendwann mal als Rekord 6kg/100km schafft, trotzdem nicht so hitverdächtig.

gruss

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Gulbenkian
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Beitrag von Gulbenkian » 07.09.2014 18:03

Seit wann gehören Mercedes E-Klasse Fahrer zur Knausergemeinde? :lol: Öko vielleicht, aber sicher keine Sparfüchse.
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Beitrag von ikonengold.de » 07.09.2014 18:09

ich frag mich ja auch, wie das sein kann, beobachte den Effekt an meinem Ducato aber schon seit paarsechshundert Tankungen ;-)

Ich nehme an, dass aus diesem Grund Volkswagen so lange auf den Kalibrierungsfahrten beharrte, während bei Fiat der Gedanke, dass CNG so extrem unterschiedliche Methangehalte haben kann, von südlich der Alpen betrachtet recht fremd ist ;-)

Ich versuche, L-Gas zu vermeiden, dann geht's.

Die Datenbasis für den W246 NGD auf Spritmonitor halte ich noch für etwas dünn, um verlässliche Aussagen zu machen. Soweit ich es sehe, sind zwei gelistet, mit knapp sechs und knapp elf tausend Kilometern. Was man als erste Erfahrungen aus der Taxibranche hört, klingt recht vielversprechend. Und Concorde berichtet für seine neue E-Klasse ja auch von einem Minderverbrauch gegenüber dem Vorgänger.
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jupp
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Beitrag von jupp » 07.09.2014 18:14

Gulbenkian hat geschrieben:Seit wann gehören Mercedes E-Klasse Fahrer zur Knausergemeinde? :lol: Öko vielleicht, aber sicher keine Sparfüchse.
Ganz sicher ist der Spritmonitorschnitt bei der E-Klasse viel leichter zu erreichen, als z.B. beim Up. Trotzdem wird man recht piano mit dem Gaspedal umgehen müssen.
Aber die realen 100km/h auf der AB, die man beim Up nicht überschreiten darf, um den Schnitt nicht zu reißen, wird man mit der E-Klasse immerhin Richtgeschwindigkeit fahren dürfen (aber nicht mehr) ... um ein Beispiel zu machen.

gruss

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Beitrag von ikonengold.de » 07.09.2014 18:26

Seit wann gehören Mercedes E-Klasse Fahrer zur Knausergemeinde? LOL Öko vielleicht, aber sicher keine Sparfüchse.
Sagen wir mal so: Ich fahr E-Klasse (bzw. seine Vorgänger) weil ich mir andere Autos nicht leisten müssen will ;-)

Wunderbar, wenn so ein Touran EF superduper geringere Treibstoffkosten aufzuweisen hat. Wunderbar aber auch, dass man 45 tkm störungsfreien Neufahrzeugbetrieb als berichtenswert erachtet. ;-)

Für meine PKW könnte ich Punkt 4.1 der AfA-Tabelle zur Anwendung bringen. Oder sogar 4.4.2 ;-)
Freundlicher Gruß
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jupp
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Beitrag von jupp » 07.09.2014 19:03

ikonengold.de hat geschrieben: Wunderbar, wenn so ein Touran EF superduper geringere Treibstoffkosten aufzuweisen hat. Wunderbar aber auch, dass man 45 tkm störungsfreien Neufahrzeugbetrieb als berichtenswert erachtet. ;-)
Jemand, der seine Kosten seit rund 1 1/2 Jahrzehnten wirklich erfasst, weiß genau das zu schätzen. Das meinte ich auch mit einem ehrlichen Spritmonitoraccount (zumindest gegenüber sich selbst).
Darum kann der TE unter dem Strich auch sehr zufrieden sein, denn das zählt deutlich mehr, als ein halber Liter bzw. kg mehr oder weniger auf 100km.
Den Thread finde ich eher erschreckend, als beruhigend:
http://www.erdgasfahrer-forum.de/viewtopic.php?t=12778
Es melden sich da praktisch nur die zufriedenen und fast keiner schaffte tatsächlich 50.000km ohne Probleme. Da wird gerne auf ein "fast" eingeschränkt und zu gefühlt 50% bedeutet dieses Fast Problem, Probleme bei den Erdgaskomponenten.
Und das sind alles noch Autos, die bei weitem noch keine 10 Jahre alt sind. Wie wird das erst im Alter?

gruss

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Beitrag von dienoth » 07.09.2014 19:10

@ jupp
zum einen bin ich Lohnsklave und habe nur die Wahl des Erdgasfahrzeugs, nicht jedoch die Wähl der Kraftstoffart.
Ich hatte vor Ende der Woche ein kurzes Loblied auf den Zafira zu schreiben.
100 tkm ohne Probleme. Ja sollte bei einem Neuwagen normal sein aber trotzdem beachtenswert.
LG

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jupp
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Beitrag von jupp » 07.09.2014 19:45

Darfst du gerne tun, aber ich finde Nachvollziehbarkeit, also Transparenz in jeder Richtung immer toll.
Ich weiß selbst wie ich mir bei manch Sachen in die eigene Tasche gelogen habe, als ich noch nicht genau Buch geführt habe. Ich merke auch immer wieder in Foren, wie Leute gerne einen vorgefertigten Eindruck haben und damit gerne Dinge gut oder schlecht finden, die das gar nicht sind.
Hier beim TE gut zu beobachten, den Spritverbrauch empfindet er als Sparwunder, die 48.000km störungsfrei (auch hier natürlich nur "fast") erwähnt er eher nebensächlich. Letzteres ist übrigens gut, ersteres ist es nicht. 10l mit einem Vierzylinder Diesel in der E-Klasse durchzujuckeln ist übrigens auch exezive Spritvergeudung. Da braucht man nicht stolz drauf sein, das spricht für mich nur dafür sein Weltbild "grade" rücken zu wollen.

gruss

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Beitrag von dienoth » 07.09.2014 19:58

jupp hat geschrieben:Darfst du gerne tun, aber ich finde Nachvollziehbarkeit, also Transparenz in jeder Richtung immer toll.
Letzteres ist übrigens gut, ersteres ist es nicht. 10l mit einem Vierzylinder Diesel in der E-Klasse durchzujuckeln ist übrigens auch exezive Spritvergeudung. Da braucht man nicht stolz drauf sein, das spricht für mich nur dafür sein Weltbild "grade" rücken zu wollen.

gruss
Mein Ag sieht es lieber, wenn ich nicht im Auto sitze und meiner Arbeit nachgehe.
Da darf es auch mal etwas hurtiger zur Sache gehen. daraus ergeben sich auch die hohen Verbräuche. Das ist auch keine Prahlerei, sondern der Mix aus freier Autobahn, viel Arbeit und dem Versuch mit der Familie auch ein wenig Zeit zu verbringen.
Im Wochenend/Freizeitmodus erreiche ich mit dem Zafira teilweise doppelte Reichweiten als unter der Woche im Betriebsmodus. Immernoch keine Prahlerei...
Mein Weltbild ziehe ich hier nicht gerade, ich bringe lediglich belegbare Fakten.
Da ich den direkten Vergleich habe.
LG

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Beitrag von jupp » 07.09.2014 20:21

dienoth hat geschrieben: Mein Ag sieht es lieber, wenn ich nicht im Auto sitze und meiner Arbeit nachgehe.
Das glaube ich sofort (und erkläre das bitte mal Glubekian, der immer die Ruhe weg hat und wo Zeit kein Argument hat).

Ansonsten habe ich aber ein wenig Zweifel daran, dass Erdgas mit den deutlich erhöhten Tankstopps, dem gerecht wird. Aber gut, das ist AG Berechnung.
Da wo es keine Arbeitszeit kostet (Taxigewerbe) geht die Rechnung erst einmal voll auf (am Ende aber auch nicht so richtig, wenn die Leute nicht mitspielen). Extremer ist es noch, wenn man es da macht, wo der Arbeitnehmer die Zeit voll abrechnet ... da ist die Ersparnis ganz schnell für den Popo.

gruss

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Beitrag von Gulbenkian » 07.09.2014 20:37

pupp hat geschrieben:
Das glaube ich sofort (und erkläre das bitte mal Glubekian, der immer die Ruhe weg hat und wo Zeit kein Argument hat).
Wenn ich tanke, ist das meine Freizeit. Warum soll ich da hetzen? Ob es jetzt 5 oder, mit nem Plausch, 10min dauert... Wer die Zeit nicht hat sollte mal über Zeitmanagement nachdenken.

@Ikonengold.de - nachdem hier oft über Probleme berichtet wird, find ich es gut, dass auch mal positive Nachrichten kommen.

@pupp - viele Defekte bei den EFs sind durch den Tausch der Flaschen und des GDR behoben. Es gibt sehr wenige, bei denen es mehrfach Probleme gab. VW hat halt probiert zu sparen. Hat nicht geklappt und sie haben hoffentlich gelernt. Vorher gings ja auch.
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Beitrag von dienoth » 07.09.2014 20:39

jupp hat geschrieben:
Das glaube ich sofort (und erkläre das bitte mal Glubekian, der immer die Ruhe weg hat und wo Zeit kein Argument hat).

Ansonsten habe ich aber ein wenig Zweifel daran, dass Erdgas mit den deutlich erhöhten Tankstopps, dem gerecht wird. Aber gut, das ist AG Berechnung.
Da wo es keine Arbeitszeit kostet (Taxigewerbe) geht die Rechnung erst einmal voll auf (am Ende aber auch nicht so richtig, wenn die Leute nicht mitspielen). Extremer ist es noch, wenn man es da macht, wo der Arbeitnehmer die Zeit voll abrechnet ... da ist die Ersparnis ganz schnell für den Popo.

gruss
Prinzipiell bin ich hier mal voll bei dir.
Aber:
1. Bin ich Prüfameise bei einem Erdgastransporteur
2. Ist es Geschäftsführerbeschluß, dass wir Erdgasfahrzeuge fahren sollen koste es was es wolle. mir ist bewußt, dass ein Diesel bei meinem Fahrprofil etwas günstiger in der Gesamtkostenbilanz ist (wenn man Tankzeiten einbezieht)
3. Müsste ich beim Diesel/Benziner eine höhere Zuzahlung beim Dienstauto leisten
4. Bekomme ich Fahrzeiten voll vergütet
Für mein Lebensmodell spricht alles für Erdgasfahrzeuge.
:lol: :lol:

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Beitrag von jupp » 07.09.2014 20:45

In dem Fall deiner Firma, die damit ihr Geld verdient, bin ich auch voll bei dir.
Dass das dann Firmenphilosophie ist und beim Kunden auch diese Philosophie durchgezogen werden muss (auch wenn es sogar ein paar Euro extra kostet auf den ersten Blick) ... nachvollziehbar.
Da kann ich auch nachvollziehen, dass du nichts Negatives sagen willst, erst recht nicht, wenn es in deinem Fall kaum etwas gab, aber ob es sich hart rechnet, ist in deinem Beispiel wohl eher nebensächlich.

gruss

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Beitrag von ikonengold.de » 07.09.2014 20:50

Ich finde es auch richtig gut, wenn ein Unternehmen der Erdgasbranche auch, soweit es möglich ist, Erdgasfahrzeuge einsetzt. Das zeigt a.) eine gewisse Identifikation mit dem Produkt und b.) erhöht es die Auslastung der bestehenden Tankstellen, wodurch zu dessen Fortbestand beigetragen wird.

Ich habe mal bei einem Bauchemiehersteller gearbeitet, bei dem ein wichtiger Mitarbeiter des Entwicklungslabors nicht wusste, mit welchem Fliesenkleber der Handwerker an seinem Neubau gerade zugange ist. So etwas macht mich einigermaßen fassungslos.
Freundlicher Gruß
Eberhard

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