130.000km mit Erdgas Golf

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Gulbenkian
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130.000km mit Erdgas Golf

Beitrag von Gulbenkian » 16.12.2014 18:56

Hallo,

nach 51 Monaten und 130tkm hier mal eine Zwischenbilanz von unserem Golf IV Bifuel. Gekauft im September 2010 mit 66tkm aus erster Hand (Stadtwerke). Sommerreifen waren nahe der Verschelissgrenze, sonst war er ganz gut beieinander.

Inspektionen (inkl. Ölwechsel) haben wir anfangs alle 15tkm gemacht, aus Unwissenheit, dass der Golf auch longlifefähig ist. Er hat ab 91tkm immer nach Anzeige, manchmal auch eher seinen Service bekommen.

Spritmonitor sagt, dass folgendes investiert wurde:

Reparaturen ~1300€ (Bremsen, ESD, ein paar Lämpchen, Gaseinblasdüsen, Rost)
Wartung ~2500€ (im wesentlichen Inspektionen + Zahnriemen + WaPu)
Reifen ~900€ (4 Stahlfelgen + 8 Reifen + diverse Radwechsel Sommer/Winter)
TÜV/HU/GAP ~230€
Steuer 675€
Versicherung ~3000€ (VK+TK + 1 Wildschaden mit 150 SB)
Wagenpflege schätzungsweise 250€
1 Paar Filzfußmatten 24,89€
Gas ~7200€
Benzin ~800€

Zusammen grob 16.700€ für den Unterhalt des Golf, in ziemlich 51 Monaten.
Gas, Versicherung und Wartung zusammen machen mehr als 75% der Kosten aus, Reparaturen und Reifen knapp 12%.

Bild

Ohne Abschreibung landen wir aktuell bei ~13cent/km. Mit Abschreibung sind es knapp 20cent.

Kann sein, dass nicht jeder ml Öl und jede Autowäsche protokolliert wurden, Frau Gulbenkian ist da manchmal etwas nachlässig. Alle wesentlichen Kosten sind aber anhand der Rechnungen eingetragen worden.

Wir gehen davon aus, dass der Golf auch locker noch weitere 4 Jahre rennt. Die Gasflaschen sind bis 2024 zugelassen und bisher macht er weder technisch, noch karosserieseitig Probleme. Ein sehr zuverlässiges Auto :clap:
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Beitrag von AstraCNGade?! » 16.12.2014 22:13

Danke, Gulbenkian,

für Deine sehr detaillierte Zusammenstellung, die ja auch ein gebraucht gekauftes, allerdings biavalentes CNG-Fahrzeug mit 30600 km/a Fahrleistung betrifft.

Die prozentualle Verteilung zwischen den drei Kategorien bei den von Dir erwähnten knapp 20 ct/km insgesamt (mit Wertverlust) sollte dann wie folgt sein

- Wertverlust/Versicherung/Steuer (fixe Kosten): 9,8 ct/km (49%)
- Treibstoffe (mit dem CNG-Einfluss): 6,1 ct/km (31%)
- Wartung/Reparatur/Verschleiss: 4 ct/km (20%)

Die Gesamtkosten liegen bei 509 €/m, was bei der Fahrleistung und dem Preisniveau über die letzten 4,25 Jahre ein sehr guter Wert ist.

Wenn Du nur mit Benzin fahren würdest, stiegen die Treibstoffkosten auf nahezu 11,1 ct/km, also insgesamt 25 ct/km, oder 25% bzw 127€/m mehr.

Merkt man finanziell schon, ist aber angesichts des "Sockels" von 500 €/m auch nicht mehr sooo gravierende...

Die Entscheidung, ein (...oder wie bei vielen von uns notwendig mehrere) Autos mit mehr oder weniger Wertverlust zu besitzen, ist letztlich doch wichtiger als die Treibstoffart! :eek:

Gruß

AstraCNGade?!

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Gulbenkian
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Beitrag von Gulbenkian » 17.12.2014 19:21

Echt, nur 25% mehr wenn wir mit Benzin fahren würden? Hätte auf mehr getippt, denn der Super E5 Preis liegt eigentlich meist >30% über dem von CNG.

Nachtrag: Mit 8,7l Verbrauch (Super) und 1,35€ (sehr niedrig angesetzt) im Schnitt hätten wir ca. 15.000€ auf 130tkm verfahren. Mit CNG und Startbenzin zusammen nur 8.000€. Also doch, (fast) Fahren für die Hälfte. ;-)
Selbst den Vergleich zum Diesel mit 5,7l /100km und 1,25€ (auch eher optimistisch) sind es über 1200€ Ersparnis, plus, wir brauchen keinen DPF nachzurüsten um z.B. nach München fahren zu dürfen.
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Beitrag von AstraCNGade?! » 17.12.2014 20:09

Ja Gulbenkian,

"Fahren für die Hälfte" stimmt mit dem ausschliesslichen Blick auf die Treibstoffe (wie auch bei unserem Astra über die letzten zehn Jahre) auch bei Dir in Bezug auf den Benziner!

Zum Teil ist das aber auch Deiner vorbildlichen Landshuter CNG-Tankstelle geschuldet, die - bzgl. CNG-Preisanpassung wegen den ebm-Papst-Lkws - immer sehr schnell runter geht, wenn die Flüssigtreibstoffe dies vor machen. Meine Stammtank - weniger als 100 km von LA entfernt - liegt nämlich momentan immer noch bei 1.139 Euro je kg Bio-CNG und rührt sich keinen Schlag nach unten!

Dummerweise macht der Treibstoff bei den meisten Fahrzeugen aber nur bis zu maximal 45...50% der Gesamtkosten aus, so dass man bei einer Halbierung dieser Kosten eben auch nur nahezu ein Viertel insgesamt einspart!

Allerdings hat man bei jedem Tankvorgang das gute Gefühl des Sparens, während z.B. der beim Kauf unverrückbar festgelegte Wertverlust nur einmal gemeinsam mit dem tollen Gefühl des "neuen" Wagens auftritt!

Gruß

AstraCNGade?!

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Beitrag von Gulbenkian » 17.12.2014 21:00

AstraCNGade?!,

mit einem liegst Du richtig. Das sparen machst schon Spaß, aber auch der Aspekt, dass wir möglichst sauber fahren. Natürlich kann man keine 100% genauen Vergleiche fahren, versuchen kann mans aber mal.

Hab mal den Spritmonitordurchschnittsverbrauch vom Golf für einen 110PS Diesel (5,7l) und 2.0l Benziner (8,7l) genommen. Unterstellt ich wäre mit beiden genau die gleichen Strecken, zur gleichen Zeit gefahren. Die Kosten pro Liter hab ich aus der ADAC Statistik, die Monatswerte ausweist.

Ergebnis:
CNG + Startbenzin (meine Spritmonitordaten) - 8000€
Diesel: 10.500€
Benzin: 17.500€

Der Wertverlust bzw. die rechnerische Abschreibung von einem vergleichbaren Diesel (gleiches Alter + km Stand), gemessen an den damalien Gebrauchtpreisen, wäre wesentlich höher. Wir hatten uns etliche 110PS Diesel angeschaut, keiner in der Preisregion des Bifuel. Dazu wären ~1000€ für die DPF Nachrüstung gekommen.

Der Spaß (Gegenwert zum Kaufpreis) ist jedesmal beim Fahren gegeben. :-)
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Beitrag von ikonengold.de » 17.12.2014 21:43

Ihr habt von dem hohen Wertverlust des CNG-Fahrzeugs profitiert, weil ihr so den gebrauchten Wagen zu einem recht attraktiven Preis kaufen konntet. So wie ich meinen Ducato als Vorführwagen ja auch recht günstig erstehen konnte.

Generell ist der hohe Wertverlust aber eher ein Nachteil der CNG-Autos.
Freundlicher Gruß
Eberhard

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Beitrag von Bassmann » 17.12.2014 22:09

Das ist allerdings immer eine Einzelfallbetrachtung. Klar hat ein Erdgaser einen höheren Wertverlust als der entsprechende Benziner, Kunststück! Der Erdgaser steht ja idR auch ca. 2k€ teurer in der Preisliste. Allerdings hab ich den Eindruck, dass manche Verkäufer diese 2k€ auch nach 200Mm und 10 Jahre nach dem Kauf noch an den Käufer weiterreichen wollen. Und das sind dann Erwartungen, die beim Verkäufer anschließend zu Frust führen. Außerdem ist die Standzeit vermutlich beim Erdgasauto um einiges länger. Aber guckt mal nach anderen Exoten, da ist das auch nicht besser, und Erdgasautos sind bis dato eben Exoten.

MfG Bassmann
17 Zylinder, 4,85 Liter Hubraum, aber verteilt auf 2 Autos und 3 Motorräder:
Golf4 Kombi 1.6l autom. mit CNG-Nachrüstung, ca. 10€/100km
Polo4 9N3 united 1.4l 5-Gang mit CNG-Nachrüstung, ca. 8€/100km
(jeweils incl. Luxusbrühe)
Motorräder: 644ccm Suzuki Freewind (Eintopf), 600ccm Yamaha Fazer 35kW, 600ccm Yamaha Fazer ABS 72kW
Wenn ein einziger Baum umfällt, macht das mehr Lärm, als wenn ein ganzer Wald wächst.

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Beitrag von ikonengold.de » 17.12.2014 22:27

und wie viele Einzelfälle soll man betrachten um einen gewissen Eindruck vom Marktgeschehen zu bekommen?

Richtig. Bei Exoten gibt es noch ungünstigere Restwertverläufe. Nur sollte man Erdgasautos nicht mit Exoten vergleichen sondern mit Brot- und Butter-Autos.
Freundlicher Gruß
Eberhard

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Beitrag von Bassmann » 17.12.2014 22:39

Richtig. Eigentlich sind es Brot- und Butterautos mit einem stinknormalen Antrieb. Nur wird das eben so in der Öffentlichkeit nicht wahrgenommen: Da ist es exotisch, Methan in einen Automobiltank zu pressen, und damit wird dann das ganze Erdgasauto als Exot wahrgenommen.

MfG Bassmann
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Beitrag von Gulbenkian » 17.12.2014 22:43

Hallo Eberhard,

für die Stadtwerke wars es vermutlich der Restwert nach Abschreibung. Man darf nicht vergessen, daß die auch nicht den Listenpreis gezahlt haben. Dass der Restwert deutlich unterm Zeitwert lag, unser Glück. Dass der Golf das ideale Auto für unsere Zwecke war und ist, deren Glück. Zu einem guten Geschäft gehören immer 2.

Jemand der ein 3 Jahre altes Auto, das er über einen Internetvermittler gekauft hat, noch für 60% vom Listenpreis verkaufen will, hat bei uns schlechte Karten.

Es ist sicher nicht leicht einen Käufer für ein CNG Fahrzeug zu finden, der bereit ist den objektiven Wert zu zahlen. Diejenigen, die sich mit der Technik auskennen und den Zustand realistisch einschätzen können, da kann es funktionieren. Der Verkäufer unseres Tourans grinst sicher immernoch. Wir auch :-)
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Beitrag von ikonengold.de » 17.12.2014 22:51

Hallo,

die Stadtwerke werden wahrscheinlich auch nicht den Listenpreis bezahlt haben.

Das ist ja die Krux, irgendwo in der Kette legt jemand drauf.

Zumal bei den Brot- und Butter-Autos mit gewöhnlichen Antrieben der Preisdruck gerade auch teilweise beträchtlich ist. Ich habe mir heute für meine Schwester mit ihrer vielköpfigen Familie einen Zafira B anbieten lassen. Lagerwagen, im Oktober tageszugelassen, mit 30 km, Siebensitzer, hübsch ausgestattet und lackiert. 18990 Euro brutto, inklusive Fracht, sechs Jahre Garantie und die Arbeitszeit der ersten drei Inspektionen gibt es noch dazu. Möglich gemacht mit knapp 7000 Euro "Loyalitätsbonus" (obwohl ich in meinem Leben noch nie einen Opel gekauft habe, weder neu noch gebraucht).

Da kann die CNG-Version noch so viel "für die Hälfte" fahren, dieser Preisvorteil will erstmal rausgefahren werden.

Danke übrigens für Deine Zahlen.
Freundlicher Gruß
Eberhard

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Beitrag von Bassmann » 17.12.2014 23:32

ikonengold.de hat geschrieben:... Das ist ja die Krux, irgendwo in der Kette legt jemand drauf. ...
Das ist doch überhaupt die Frage, wieviel da wer in welchem Moment drauflegt. Wenn die Stadtwerke als Vorbesitzer doch mit Bonus einkaufen konnten, entlasten sie damit auch gleich noch ihre eigenen Kunden, die an anderer Stelle weniger bezahlen müssen... Wenn der Käufer nicht zu den Kunden zählt, geht da natürlich ein Stück Vorteil flöten. Vielleicht machen aber die Stadtwerke, deren Kunde er ist, an anderer Stelle gute Geschäfte ähnlicher Art, von denen er dann profitiert. Also gibt es dort imho keinen Grund für die Vermutung, dass da irgendwas unmoralisch oder gar gesetzeswidrig wäre.

Und wenn ansonsten jeder weitere Besitzer meint, dass er an Geld genau das bezahlt oder auch bekommen hat, was er/sie hätte bezahlen/bekommen müssen, dann sind doch alle zufrieden. Nur hab ich eben den Eindruck, dass die Zufriedenheit der CNG-Auto-Verkäufer da eher zu niedrig ist.

MfG Bassmann
17 Zylinder, 4,85 Liter Hubraum, aber verteilt auf 2 Autos und 3 Motorräder:
Golf4 Kombi 1.6l autom. mit CNG-Nachrüstung, ca. 10€/100km
Polo4 9N3 united 1.4l 5-Gang mit CNG-Nachrüstung, ca. 8€/100km
(jeweils incl. Luxusbrühe)
Motorräder: 644ccm Suzuki Freewind (Eintopf), 600ccm Yamaha Fazer 35kW, 600ccm Yamaha Fazer ABS 72kW
Wenn ein einziger Baum umfällt, macht das mehr Lärm, als wenn ein ganzer Wald wächst.

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Beitrag von ikonengold.de » 18.12.2014 00:04

Naja, überhaupt der Gedanke, dass Stadtwerke Autos mit Rabatt kaufen sollen, um den Preisvorteil an Kunden weiterzugeben, ist abstrus.

Stadtwerke sind Stadtwerke und somit Energieversorger. Und keine Autohändler.
Freundlicher Gruß
Eberhard

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Beitrag von Bassmann » 18.12.2014 00:28

Wenn doch alle möglichen öffentlichen Stellen "Behördenrabatt" von allen möglichen Herstellern bekommen, warum sollen dann Interessenten, die sich eine solche Verwaltungshure in die private Garage stellen wollen, nicht auch ein Stück vom Bonus bekommen? Das erschließt sich mir nicht.

Und ja, auch der Fiskus hat Transportaufgaben. Wenn er die dann quasi zum Nulltarif absolviert, haben ja möglicherweise kühne Käufer eine Chance auf ein Schnäppchen. Oder das, was sie dafür halten, Hauptsache, sie sind zufrieden. Und die Financiers des Fiskus, die Steuerzahler, haben auch -zumindest langfristig- was davon: Weniger Steuern.

Mit Gasversorger als Autohandel hat das nichts zu tun. Jeder Privatnutzer ist genau so viel Autohändler. Jeder Unternehmer aufgrund seiner Gewährleistungspflichten eh... (Gratuliere, mei Gudsder, zur Haftung bei Verkauf an Privat!)

MfG Bassmann
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Beitrag von metallian » 18.12.2014 02:09

ikonengold.de hat geschrieben:Hallo,

die Stadtwerke werden wahrscheinlich auch nicht den Listenpreis bezahlt haben.

Das ist ja die Krux, irgendwo in der Kette legt jemand drauf.

Zumal bei den Brot- und Butter-Autos mit gewöhnlichen Antrieben der Preisdruck gerade auch teilweise beträchtlich ist. Ich habe mir heute für meine Schwester mit ihrer vielköpfigen Familie einen Zafira B anbieten lassen. Lagerwagen, im Oktober tageszugelassen, mit 30 km, Siebensitzer, hübsch ausgestattet und lackiert. 18990 Euro brutto, inklusive Fracht, sechs Jahre Garantie und die Arbeitszeit der ersten drei Inspektionen gibt es noch dazu. Möglich gemacht mit knapp 7000 Euro "Loyalitätsbonus" (obwohl ich in meinem Leben noch nie einen Opel gekauft habe, weder neu noch gebraucht).

Da kann die CNG-Version noch so viel "für die Hälfte" fahren, dieser Preisvorteil will erstmal rausgefahren werden.

Danke übrigens für Deine Zahlen.
Ich habe seit ein paar Wochen nach einem neuen, oder neuwertigen Zafira CNG gesucht und keinen gefunden. U.a. bekam ich dieser Tage auch einen fabrikneuen Zafira CNG Turbo für 20.500€ angeboten bekommen. Hätte ich sofort gekauft. Problem? Lieferbar erst ab April, da die Produktion von Bochum nach Rüsselsheim umzieht. Diesel kommt meinem Kunden nicht ins Haus. Egal, wie viel billiger der ist. Nun haben wir, aus einer Not heraus, einen 2010er Zafifa CNG Turbo mit 40.000km für 12.000€ gekauft. Einfach, weil aktuell niemand einen neuen oder neuwertigen Zafira mehr liefern konnte.

1.500€ Aufpreis für einen Erdgaser zum Diesel würde ich jederzeit investieren.
Die Dummheit ist die einzige Krankheit, an welcher nicht der Befallene, sondern seine Umwelt leidet.

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