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korrodierte Erdgastanks - eine Spurensuche
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ZafiraCNG



Anmeldedatum: 16.01.2013
Beiträge: 876

BeitragVerfasst am: 10.03.2016 21:47 Beitrag speichern    Titel: Re: Zwischenfazit Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden User zur Ignore Liste hinzufügen

Sahib hat Folgendes geschrieben:
Ich spreche da mal ganz selbstbewusst von einem vollen Erfolg. Glücklich


Super Sache!!! Da sieht man, dass Deine Behandlung etwas gebracht hat. Aber wo wäre der Unterschied zu einem käuflichen Unterbodenschutz? Denkst Du, dass Deine Rezept einen Vorteil hat? Es könnte ja durchaus auch Nachteile gegenüber den normalen Unterbodenschutz geben. Da gibt es sicher Kunstwachs Produkte, in die viel Know-How von Chemikerseite hineingesteckt wurde. Ich könnte mir beispielsweise vorstellen, dass der Bienenwachs relativ schnell von Bakterien etc. zersetzt werden kann und dann wird das Gemisch zu schnell flüssig. ICh sehe auch gerade, dass er in den Flächen abgerutscht ist, da sollte kommerzieller Unterbodenschutz besser anhaften.

Meine Flaschen wurden vom FOH mit Unterbodenschutz behandelt, was gerade nicht billig war und Dein Ergebnis zeigt, dass mein FOH damit richtig gelegen haben könnte.
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Backmagic



Anmeldedatum: 06.09.2012
Beiträge: 696

BeitragVerfasst am: 11.03.2016 08:13 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden User zur Ignore Liste hinzufügen

Dafür gammelt der Rest der Karre ganz ordentlich LOL
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Sahib



Anmeldedatum: 23.04.2012
Beiträge: 31

BeitragVerfasst am: 11.03.2016 16:19 Beitrag speichern    Titel: Re: Zwischenfazit Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden User zur Ignore Liste hinzufügen

ZafiraCNG hat Folgendes geschrieben:


Super Sache!!! Da sieht man, dass Deine Behandlung etwas gebracht hat. Aber wo wäre der Unterschied zu einem käuflichen Unterbodenschutz? Denkst Du, dass Deine Rezept einen Vorteil hat? Es könnte ja durchaus auch Nachteile gegenüber den normalen Unterbodenschutz geben. Da gibt es sicher Kunstwachs Produkte, in die viel Know-How von Chemikerseite hineingesteckt wurde. Ich könnte mir beispielsweise vorstellen, dass der Bienenwachs relativ schnell von Bakterien etc. zersetzt werden kann und dann wird das Gemisch zu schnell flüssig. ICh sehe auch gerade, dass er in den Flächen abgerutscht ist, da sollte kommerzieller Unterbodenschutz besser anhaften.

Meine Flaschen wurden vom FOH mit Unterbodenschutz behandelt, was gerade nicht billig war und Dein Ergebnis zeigt, dass mein FOH damit richtig gelegen haben könnte.


Bei "Unterbodenschutz" sollte man unterscheiden zwischen dem klassischen schwarzen Zeug, mit dem Autohökerer ihre rostigen Leichen schminken und Produkten die auf Wachs oder Fett basieren.
Sollte dein FOH (was ich vermute) letzteres verwendet haben, dürften deine Flaschen genauso aussehen, wie meine.
Sollte ersteres seinen Weg auf die Flaschen gefunden haben, dürften bei der nächsten GAP Probleme ins Haus stehen, da der Prüfer nicht sehen kann, ob Rost unter dem Zeug ist.

Der Unterschied zwischen meinem Korrosionsschutzwachs und käuflichen Produkten ist, dass mich die Behandlung ca. 6 Euro gekostet hat (Zeit und Baukosten der Grube nicht mit gerechnet).
Das in kommerziellen Produkten sicherlich eine Menge Know-How steckt, will ich ebenfalls nicht abstreiten. Allerdings erschließt sich mir der Mehrwert noch nicht.
Außerdem verwenden sowohl die Nato-Truppen als auch Schifffahrtsunternehmen das identische Rezept um Maschinenteile vor Korrosion zu schützen. Was deren Standards genügt, soll auch mir genügen.
weiterhin plane ich ja den Schutz alle zwei Jahre zur GAP zu erneuern, so dass mir ein etwaiger Bakterienbefall auch eher nicht in die Quere kommen dürfte.

Mit den Flächen hast du Recht. Da hält mein Fett nicht sonderlich gut.
Ob kommerzielles da besser haften würde weiß ich nicht.
Ich behaupte aber auch, dass das nicht sonderlich erheblich ist. Bei meinen alten roten Flaschen ging die Korrosion deutlich von den Haltebändern aus und unterwanderte von dort den Lack der Flächen. Da ich nun meine diese Quelle beseitigt zu haben, dürfte der Lack in der Fläche auch keinen Schutz mehr brauchen.
Schaden kann es aber sicherlich nicht!
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ZafiraCNG



Anmeldedatum: 16.01.2013
Beiträge: 876

BeitragVerfasst am: 31.03.2016 19:06 Beitrag speichern    Titel: Re: Zwischenfazit Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden User zur Ignore Liste hinzufügen

Sahib hat Folgendes geschrieben:
Das in kommerziellen Produkten sicherlich eine Menge Know-How steckt, will ich ebenfalls nicht abstreiten. Allerdings erschließt sich mir der Mehrwert noch nicht. Außerdem verwenden sowohl die Nato-Truppen als auch Schifffahrtsunternehmen das identische Rezept um Maschinenteile vor Korrosion zu schützen. Was deren Standards genügt, soll auch mir genügen.


Ich wage zu bezweifeln, dass die Schfffahrtindustrie diese Mischungen routinemäßig einsetzen. Man sieht an Deiner Mischung schon, dass die Viskosität bei höheren Temperaturen zu niedrig wird und der Wachs auf den Flächen schlecht anhaftet. Diese Stellen würden stärker korrodieren, wenn sie mit salzigen Medien und Feuchtigkeit auf See in Kontakt kommen. Ich würde daher als Schiffseigner lieber eine Mischung nehmen, die auch bei höheren Temperaturen nicht abläuft, sondern gut anhaftet. (vermutlich höherer Wachsanteil, oder ein längerkettiger Wachs) Bienenwachs ist vielleicht nicht optimal, da der Schmelzpunkt relativ niedrig ist.

Sahib hat Folgendes geschrieben:
weiterhin plane ich ja den Schutz alle zwei Jahre zur GAP zu erneuern, so dass mir ein etwaiger Bakterienbefall auch eher nicht in die Quere kommen dürfte.


Das ist für Dich Ok und eine sichere Lösung. Bei kommerzielen Lösungen müsste man wahrscheinlich nicht alle 2 Jahre den Wachs ersetzen, bzw. freie Stellen wieder einpinseln, was Arbeitskosten spart. Ich würde das als Kunde nicht akzeptieren, dass nach zwei Jahren nachgearbeitet werden muss. Die kommerziellen Lösungen haben sicher Ihre Berechtigung.

Dennoch ist Dein Hausrezept eine interessante Lösung, denn Du weißt, was an Inhaltsstoffen enthalten ist und was nicht. Diese Mischung ist daher wahrscheinlich umwelt- und hautfreundlicher als ein Chemikalienkoktail mit Bakteriziden, Fungiziden und weitern Zusatzstoffen. Vielleicht beim nächsten Mal erwas mehr Bienenwachs hinzugeben, damit die Mischung erst bei höheren Temperaturen das Fließen anfängt. Ich bin jedenfalls gespannt auf Dein Resultat nach einigen Jahren Erfahrung. Ds bisherige Ergebnis ist schon überraschend gut!
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Backmagic



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BeitragVerfasst am: 04.04.2016 07:49 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden User zur Ignore Liste hinzufügen

Nach einem Jahr würden die Flaschen auch ohne dein draufgemurkstes nachgebastelltes Billig Mikes Sanders Korrosionsschutzfett auch nicht anders aussehen.

Damit kannst halt Mutti beeindrucken, aber jemanden der sich mit dem Thema auskennt, der lacht da nur drüber.

Da hättest dir leichter für ein paar Euro ein richtiges Verarbeitungsset mit Erhitzer und Sprühpistole ausgeliehen.

Sorry, echt einfach nur Murks. Poste mal in 3 – 4 Jahren Bilder.
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Bassmann
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Wohnort: Zu hause.

BeitragVerfasst am: 04.04.2016 08:22 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden User zur Ignore Liste hinzufügen

Backmagic hat Folgendes geschrieben:
Nach einem Jahr würden die Flaschen auch ohne dein draufgemurkstes nachgebastelltes Billig Mikes Sanders Korrosionsschutzfett auch nicht anders aussehen.

Damit kannst halt Mutti beeindrucken, aber jemanden der sich mit dem Thema auskennt, der lacht da nur drüber.

Da hättest dir leichter für ein paar Euro ein richtiges Verarbeitungsset mit Erhitzer und Sprühpistole ausgeliehen.

Sorry, echt einfach nur Murks.

Hmmm... Schön ausgedrückt ist es nicht, aber jeder hat ein Recht auf eine eigene Meinung.
Backmagic hat Folgendes geschrieben:
Poste mal in 3 – 4 Jahren Bilder.
Hmmm. Was soll dann zu sehen sein? Entweder die Buddeln sind rostig, dann haben sowohl Lackierung wie Schutzbehandlung versagt, oder sie glänzen wie neu, dann wissen wir immer noch nicht, ob es an der Lackierung oder an der Schutzbehandlung lag.

MfG Bassmann
_________________
13 Zylinder, 4,25 Liter Hubraum, aber verteilt auf 2 Autos und 2 Motorräder:
Golf4 Kombi 1.6l autom. mit CNG-Nachrüstung, ca. 10€/100km
Polo4 9N3 united 1.4l 5-Gang mit CNG-Nachrüstung, ca. 8€/100km
(jeweils incl. Luxusbrühe)
Motorräder: 644ccm Suzuki Freewind (Eintopf), 600ccm Yamaha Fazer
Wenn Ruth albert, ruht Albert. Ruht Ruth, albert Albert.
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Sahib



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BeitragVerfasst am: 03.09.2016 13:47 Beitrag speichern    Titel: Zwischenstand Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden User zur Ignore Liste hinzufügen

Um im Turnus zu bleiben, habe ich nach der letzten HU/AU/GAP mal die Abdeckungen aller Flaschen entfernt und unter alle Haltebänder geschaut.
Für den Fernsehbericht, Anfang des Jahres, hatte ich ja nur ein Band los genommen.
Aber auch unter allen Anderen ist nach nun annähernd 40.000 km weder Korrosion noch (neuerlich) beschädigter Lack zu finden:

Nach der Kontrolle habe ich die Bänder mit neuem Fett bestrichen und wieder versiegelt.
Wie immer habe ich reichlich Bilder gemacht.
Bei Interesse findet Ihr Sie im zugehörigen Blog-Artikel.
Wenn alles nach Plan läuft, sehe ich die Flaschen erst in zwei Jahren wieder.
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