W211 E200 NGT - Mehrkosten bei Wartung? Höherer Verschleiß?

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rabbi
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W211 E200 NGT - Mehrkosten bei Wartung? Höherer Verschleiß?

Beitrag von rabbi » 06.02.2016 20:49

Moin moin,

da ich schon länger mit dem Gedanken spiele meinen KIA Picanto gegen einen W211 zu tauschen.
Mir wurde nun ein W211 nach MoPf (Bj 2007) zu einem anständigen Preis angeboten. Der Wagen hat allerdings schon 180tkm runter (ehemaliges Taxi).

Das Reizvolle ist die NGT-Anlage. Insbesondere, weil einen knappen Kilometer von meiner Arbeitsstelle eine Erdgastankstelle ist.

Bevor ich mir jetzt aber selbst eine Falle stelle, würde mich interessieren,

1) ...ob die NGT-Anlage bzw. die Fahrzeuge wartungsintensiver sind als andere W211
2) ...ob es in Sachen Motorverschleiß Erfahrungswerte gibt
3) ...welche anderen Probleme mit den NGT auftraten, bzw. welche ihr mit eurem Wagen erlebt habt.
4) ...ob es echten Leistungsverlust bei Gasbetrieb gibt. Ich kenne den M271 aus dem Sportcoupé meine Frau und muss sagen, dafür ist er mehr als ausreichend....andererseits fahre ich nur einen 1,0 L Motor, sodass der Vergleich gewaltig hinkt.
5)...auf was ich meine Durchchecken des Wagens achten muss.


Ich bin für jeden Tipp dankbar!


Rabbi

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Bassmann
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Beitrag von Bassmann » 06.02.2016 21:12

Hallo und willkommen im Forum!

Wir haben hier einige E-NGT-Fahrer im Forum, allerdings gab es seit vielen Monaten da keinerlei Beschwerden. Natürlich können wir hier keinerlei Garantien abgeben, dass genau das Auto Deiner Begierde mängelfrei ist. Aber die Baureihe scheint mir insgesamt ausgereift zu sein. Guck Dich mal bei www.mobile.de nach den Erdgas-Daimlern um. Und dann achte mal auf die gefahrenen Kilometer.

Logisch: Wer ein Auto verkaufen will, hat auch Gründe, sich davon zu trennen.

MfG Bassmann
17 Zylinder, 4,85 Liter Hubraum, aber verteilt auf 2 Autos und 3 Motorräder:
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(jeweils incl. Luxusbrühe)
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Concorde
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Beitrag von Concorde » 06.02.2016 22:16

Hi, rabbi!

Willkommen im Forum und im Kreis der Interessenten für einen "Sternen-Gaser". ;-)

Als erfahrener W211-NGT-Fahrer kann ich Dir berichten, dass er ein ebenso langstrecken- wie stadtverkehrtaugliches Fahrzeug ist. Über meinen Spritmonitor-Link in der Signatur kommst Du auch zu meinen Vorgänger-Fahrzeugen und kannst Dir bei Bedarf einen kleinen Einblick - auch in Sachen Kosten und Reparaturen - verschaffen.

Zu Deinen Fragen direkt:

1.
Da der Wagen Bj. 2007 ist, müsste m.E. nächstes Jahr die Gasanlagen-Prüfung anstehen. Das ist schon ein extra Wartungsposten, den man auch monetär merkt. Ansonsten liegt alles im üblichen Rahmen. Es ist halt kein KIA, doch das ist Dir ja bewusst.
2.
Ölverbrauch hatte ich zwischen den Service-Intervallen so gut wie nie, vielleicht mal einen halben Liter. Die Zündkerzen müssen die "richtigen" sein. Da gibt es hier im Forum schon einen Thread drüber. Sparen sollte man da nicht, sondern die originalen von MB nehmen. 180 TKM sind schon eine Menge, aber sicher noch lange nicht "das Ende", wenn die Taxler ihn nicht zu hart rangenommen haben.
3.
Bei mir waren anfangs die Gaseinblasdüsen ein Problem, welche jedoch stets auf Garantie bzw. Kulanz ausgetauscht wurden. Dann war da noch ein falsch angeschlossenes Flaschenventil, doch das konnte schnell behoben werden. Lass' Dir am Besten die Reparatur-Historie zeigen, dann weißt Du, ob an den Flaschen schon einmal etwas gemacht wurde. Ohne Frage traut man dann nur den Arbeits-Nachweisen von Fachbetrieben. Auch die Steuereinheit hat mal gemuckert, doch das war beim VorMOPF. Schließlich hatte die AIRMATIC noch einen defekten Luftbalg (auch Garantie), doch wenn der Dir angebotene Wagen diese Ausstattung nicht hat, ist das auch keine Sorge wert.
4.
Leistungsverlust? Definitiv NEIN. Zumindest auf H-Gas sind die 163 PS am kräftigsten präsent. Auf Benzin läuft er etwas weniger nachdrücklich und auf L-Gas merkt man den geringeren Energie- bzw. Methangehalt deutlich. Was kann man an der Tanke neben Deiner Arbeitsstelle zapfen, H-Gas oder L-Gas? Ich glaube, der Kompressor-Motor im Coupé war schon etwas stärker, vielleicht 184 PS? Das ist dann schon eine andere Hausnummer.
5.
Die klassischen W211-Sorgenkinder sind die Radlager und Traggelenke. Außerdem sind die Bremsscheiben beim NachMOPF sehr schnell verschlissen. Kann sein, dass im Taxi-Paket ohnehin stärkere verbaut sind, dennoch würde ich auf jeden Fall ein Auge drauf haben. Dann habe ich noch kurz vor Abgabe meines NachMOPF-NGT von einem kleinen Teil erfahren, welches defekt war. Ich habe es nicht mehr tauschen lassen und zwar aus gutem Grund: Es nennt sich "Teillast-Entlüftungsschlauch", ist ein Y-förmiges Gummistück für ein paar Euro Materialwert und kostet den schockierten Fahrzeugbesitzer dennoch etliche Hundert Euro. Denn um das Teil zu wechseln, muss der halbe Motor ausgebaut werden. Wenn sich also der laufende Motor bei geöffneter Haube anhört, als würde er Nebenluft ziehen, dann kann es genau dieses kleine Teil sein.

So, nun hoffe ich, Dir etwas geholfen zu haben und wünsche Dir viel Erfolg und einen guten Griff bei der Entscheidungsfindung.


Gruß

Der Berliner
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Beitrag von Bassmann » 06.02.2016 22:26

@Concorde: Das hatte ich gehofft, dass Du Dich dazu äußerst. Danke!
FF, Bassmann
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Beitrag von Concorde » 06.02.2016 22:29

Gern geschehen, ab und an finden sich doch mal ein Thema und ein paar Minuten Zeit. :-)
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rabbi
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Beitrag von rabbi » 07.02.2016 00:16

Hi Concorde,

vielen Dank für deine Antworten, das hilft mir schon sehr weiter! Ich gehe mal auf ein paar Punkte ein:




1.
Da der Wagen Bj. 2007 ist, müsste m.E. nächstes Jahr die Gasanlagen-Prüfung anstehen. Das ist schon ein extra Wartungsposten, den man auch monetär merkt. Ansonsten liegt alles im üblichen Rahmen. Es ist halt kein KIA, doch das ist Dir ja bewusst.
Wie viel kann man deiner Ansicht nach dafür ansetzen? - Mir ist schon klar, dass die Preisgestaltung bei MB ein wenig anders ist als bei KIA (bin jahrelang W201 gefahren). Trotzdem wären 300,-€ verträglich, 3000,-€ eher nicht.

180 TKM sind schon eine Menge, aber sicher noch lange nicht "das Ende", wenn die Taxler ihn nicht zu hart rangenommen haben.
Wenn es stimmt, dass der W211 MoPf der qualitative Nachfolger des W124 sein soll, ist der gerade mal eingefahren ;-)

Bei mir waren anfangs die Gaseinblasdüsen ein Problem, welche jedoch stets auf Garantie bzw. Kulanz ausgetauscht wurden.
Ich meine irgendwo gelesen zu haben, die seien flächendeckend in einer Rückrufaktion getauscht worden.
Was kann man an der Tanke neben Deiner Arbeitsstelle zapfen, H-Gas oder L-Gas?
Muss ich morgen mal anfragen.
Wenn sich also der laufende Motor bei geöffneter Haube anhört, als würde er Nebenluft ziehen, dann kann es genau dieses kleine Teil sein
Kommt definitiv auf die Liste der zu prüfenden Dinge. Danke!


Gruß

R
P.S.: Kann es sein, dass ich dich aus dem W201-Forum kenne?

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Concorde
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Beitrag von Concorde » 07.02.2016 10:13

Morjen, rabbi! :cool:

Bis zu einer Gasanlagen-Prüfung hatte ich meine Sternchen noch nie gefahren. Für einen Referenzwert könnte ich mal bei meiner Werkstatt nachfragen. Die ist eine offizielle MB-Vertragswerkstatt mit diesbezüglich zusätzlich ausgebildetem Personal. Dennoch mussten die damals bei der Flaschenventil-Sache nach Berlin rein und am Salzufer in einem speziellen Prüfraum alles checken lassen. Somit kann also auch viel Arbeitszeit anfallen. Da gebe ich Dir in Kürze Bescheid.

Bei mir wurden zweimal beim VorMOPF und einmal beim NachMOPF die Einblasdüsen gewechselt. Jedoch geschah das nie im Rahmen einer Rückrufaktion, sondern "bei Bedarf". Die Werkstatt hatte eine entsprechende pauschale Freigabe bzw. eine offizielle Verfahrens-Anleitung aus dem Werk Mannheim, so zu agieren, wenn sich ein Kunde mit Problemen meldet.

Kann schon sein, dass ich zu meinen 190er-Zeiten auch mal im W201-Forum herumgestreunert bin, angemeldet war ich aber nur bei den "190er-Freunden" - auch als Concorde. Hach, was war das für ein Auto ... ein wenig trauere ich ihm immer noch nach, seinem Durst aber nicht. ;-)


Gruß

Der Berliner
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Beitrag von Ruhrpott-Combo » 07.02.2016 11:08

rabbi hat geschrieben:Hi Concorde,

vielen Dank für deine Antworten, das hilft mir schon sehr weiter! Ich gehe mal auf ein paar Punkte ein:


1.
Da der Wagen Bj. 2007 ist, müsste m.E. nächstes Jahr die Gasanlagen-Prüfung anstehen. Das ist schon ein extra Wartungsposten, den man auch monetär merkt. Ansonsten liegt alles im üblichen Rahmen. Es ist halt kein KIA, doch das ist Dir ja bewusst.
Wie viel kann man deiner Ansicht nach dafür ansetzen? - Mir ist schon klar, dass die Preisgestaltung bei MB ein wenig anders ist als bei KIA (bin jahrelang W201 gefahren). Trotzdem wären 300,-€ verträglich, 3000,-€ eher nicht.

...
Nanu:
Sollte das bei Daimler-Erdgasern anders sein???

Bei Baujahr 2007 müssten die Flaschen bis etwa 2027 benutzbar sein.

Es fällt doch nur alle 2 Jahre die "normale" Gasanlagenprüfung statt.
Mehr als Sicht- und Dichtheitsprüfung passiert da nicht als Voraussetzung, die neue Plakette zu bekommen.
Das kostet dann um die 25 Euro.

Insoweit müsste es zu diesem Fragepunkt Entwarnung geben können.

MfG Ruhrpott-Combo

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Beitrag von E200NGT2008 » 07.02.2016 12:39

Hallo rabbi,

Kannst du ein wenig konkreter darüber werden, was du kaufen willst und bezahlen wirst und was du konkret vor hast? Laufleistung etc..

Der Wagen ist schon teurer als ein Benziner oder diesel, wenn du kaum fährst. Der Betriebswirt wird eine Untersuchung namens break even point vornehmen.

Wie als wenn du überlegst eine Bohrmaschine zu kaufen oder eine für den einmaligen Umzug zu borgen.

Ich denke du solltest mindestens 30.000 im Jahr bei einem gebrauchten fahren, damit er sich rechnet.
ich fahre 50.000 mindestens und verdiene schon Geld damit.

Wartung ist mehr und wegen der Technik kann mehr kaputt gehen. Ich dagegen hatte noch keine Reparaturen die über er die zu erwartenden hinaus gehen.

Schreib uns mal die kosten vom wagen und deine Erwartung zur laufleistung.
bis bald und gruss

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Beitrag von E200NGT2008 » 07.02.2016 12:46

Achso, dass kann hier keiner wissen, ich fahre regelmäßig zum freundlichen und lasse ihn ordentlich warten bei mb.

Deshalb meinte ich, dass er teurer ist, da die Intervalle kürzer sind beim gaser.

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Beitrag von Concorde » 07.02.2016 14:55

Das lese ich allerdings zum ersten Mal, dass die Intervalle kürzer sind. :eek: Ich hatte immer 25 TKM als Intervall, egal ob vorher beim Diesel oder jetzt bei einem der fünf Erdgaser. Es lag anfangs jedoch auch an der Wahl der Ölsorte. Für ein Service-Intervall von 25.000 Kilometern musste lt. MB Synthetik-Leichtlauföl 0W40 genommen werden. Es gibt aber Werkstätten, die das nicht wissen bzw. nicht wissen wollen.


Gruß

Der Berliner
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Beitrag von E200NGT2008 » 07.02.2016 15:44

Hallo,

Ich habe soweit keine Ahnung. Bin kein Schlosser oder karosseriebauer. Als ich den Wagen kaufte vor zwei jahren, erinnerte mich regelmäßig mein bordcomputer daran, dass ich zur Wartung muss. Dies allerdings nie hinterfragend, fuhr ich die Werkstatt an. Da ich beruflich bedingt mal in Düsseldorf war, dann SHG Bückeburg, in Brandenburg, in Berlin und der Wagen mit Abstammung aus münchen, glaube ich nicht, dass die gerade bei meinem Wagen und bei mir persönlich, ein anderes wartungsprogramm gefahren sind. Es wird sicherlich Unterschiede geben. Nach Austausch mit einem kollege, bestätigte mir dieser, dass Diesel alle 30.000 zur Wartung müssten. Ich daher doppelt so oft. Bei den Kerzen gab es an anderer Stelle auch schon differenzen.

Also von daher, würde ich das als Empfehlung gut hinterfragen, da es ja offensichtlich fahrzeugbezogen unterschiedliche Intervalle und empfehlungen gibt.

Hallo rabbi,
denk mal bitte an deine daten Würde mich interessieren. Gruss und bis bald.

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Beitrag von E200NGT2008 » 07.02.2016 16:06

1) ...ob die NGT-Anlage bzw. die Fahrzeuge wartungsintensiver sind als andere W211 
2) ...ob es in Sachen Motorverschleiß Erfahrungswerte gibt 
3) ...welche anderen Probleme mit den NGT auftraten, bzw. welche ihr mit eurem Wagen erlebt habt. 
4) ...ob es echten Leistungsverlust bei Gasbetrieb gibt. Ich kenne den M271 aus dem Sportcoupé meine Frau und muss sagen, dafür ist er mehr als ausreichend....andererseits fahre ich nur einen 1,0 L Motor, sodass der Vergleich gewaltig hinkt. 
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Zu 1) hast ja gelesen, würde ich MB fragen
zu 2) die Taxen werden so nach meinem Kenntnisstand 400.000 bis weit über 600.000 km gefahren und noch für ein paar tausend angeboten, wobei mir Taxifahrer erklärten, dass Geld sei dicke eingefahren, der Rest ist Taschengeld bei Verkauf oben drauf.
zu 3) hier kannst du im Forum nachlesen, viel wirst du nicht finden, da die wagen top sind. Undichte Tankstutzen gab es, hatte ich auch, Sicherheitsventil bei älteren Modellen etc.. Tanks sind auch top.
zu 4) ich habe keinen. Hab nur gelesen, dass die Verbrennung von Gas besser ist, da höhere oktanzahl. Der Rest kann Bon anderen besser kommentiert werden.
zu 5) ich habe damals zur kaufEntscheidung alle möglichen Beiträge in foren gelesen nichts grlesen, was mich abhalten konnte. Ein wenig Neugierde war damals schon dabei. Mir war wichtig bei mb mit garantie zu kaufen. Ich habe eher immer angst vor Händlern, welche km zurückdrehen. Der Rest war risiko. Aber ich bin sehr zufrieden. Du mußte natürlich bei 180.000 km mit Reparaturen rechnen. Guck mal ich hatte nur Verschleißteile in 100.000 km da muss ja ab 180.000 schon mal was kommen. Meiner hat gerade 185.000 km runter. Die werden angeboten von 9.000 bis 12.000 euro. Wobei ich mich mit meinen Wünschen auch eher an 12.000 orientieren würde als verkäufer. Als Taxi noch günstiger würde mich mißtrauisch stimmen wg. Km runtergedreht. Also sei wachsam. Gruss vom zufriedenen ngtfahrer.

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Beitrag von E200NGT2008 » 07.02.2016 16:18

Ach eine Macke fällt mir ein, habe ich bisher immer unerwähnt gelassen.

Bei kauf war das Leder im Fahrersitz eingerissen, worauf der mb-Verkäufer gestand, dass das eine kleine Schwäche sei. Insbesondere Teilleder sei davon betroffen. Er meinte für 120 Euro kann man das machen lassen. Naja es wurde nicht schlimmer und mich hat es nicht gestört.

:rolleyes:

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Beitrag von Concorde » 10.02.2016 19:00

@ rabbi

Heute habe ich nun aus erster Hand erfahren, dass die Zusatzkosten für die Überprüfung der Gasanlage im NGT lediglich alle 2 Jahre 25,- € plus Mwst. betragen. Jedenfalls gilt das für meine MB-Werkstatt, da dort die Prüfung durch die DEKRA durchgeführt wird und deren Gebühr so "niedrig" ist.

Erst wenn das auf den Flaschen stehende Datum erreicht ist, müssen diese getauscht werden und die Anlage einer großen Prüfung unterzogen werden. Das dürfte dann allerdings tatsächlich erst 20 Jahre nach Erstzulassung der Fall sein.


Gruß

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