Golf 7 TGI 1,4 Erfahrungen

Rund um die Serien-Erdgasmodelle von Volkswagen, Audi, Seat und Škoda.

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Bassmann
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Beitrag von Bassmann » 11.03.2016 14:49

TukTuk hat geschrieben:...
Versagen: Auch Stahl wird nicht versagen. ...
Na dann lies doch bitte den Beitrag zu dem Unfall in Wolfratshausen. Stahlflaschen, keine 3 Jahre alt, das Auto war noch nicht bei der ersten fälligen HU.

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bljack
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Beitrag von bljack » 11.03.2016 16:31

chrisdash hat geschrieben:PS: Irgendwer hatte vorher mal im Nebensatz geschrieben, "das Konzept Stahltank unterflur ist gescheitert" und ich finde das trifft den Nagel auf den Kopf.
Naja, andere Hersteller schaffen das doch auch halbwegs. Und wie schaffen es Taucherflaschen, die dem Salzwasser ausgesetzt sind? (Der "Beschuss" durch Steinchen etc. wird bei CNG-Flaschen Unterflur ja i.d.R. durch eine Verkleidung abgehalten - die Belastungen bei beiden Flaschenarten dürfte also mMn ähnlich sein.)
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Gulbenkian
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Beitrag von Gulbenkian » 11.03.2016 18:09

Also ich kenne 12l Tauchflaschen, die wiegen ordentlich. 12 davon im Auto? Nein danke. Zudem werden die danach gespült und Steinschlag, -20℃ und Schlammsalzpackungen sind denen auch fremd. Der Vergleich hinkt. Fiat scheints aber hinzubekommen, oder tauschen die alle 3 Jahre unbemerkt die Flaschen ihrer Kunden?
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Beitrag von MiniDisc » 11.03.2016 18:17

chrisdash hat geschrieben:Und sie werden beim Golf VII TGI ja nicht ohne Grund nach einem Jahr (? ca.) von Stahl auf CFK gewechselt haben so "mittendrin".
Ich denke hier könnte auch noch das Konzernranking mit ne Rolle spielen. Zuerst bekommt die Premium Marke Audi die Tanks, dann VW, demnächst vielleicht Skoda und zu guter Letzt auch Seat. Wir werden ja sehen.

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Beitrag von kanister » 11.03.2016 19:45

TukTuk hat geschrieben:Ich bleibe dennoch bei meiner - schon woanders geäußerten - Meinung: Im Jahr 2016 sollte man auch Stahlflaschen gegen Rost schützen können. Ist doch kein Fiat mit Russenstahl der 70er...Wenn ich so denke würde ("Staaaahl? Im Auto? Dann lieber CFK), könnte ich ja nix trauen (Fahrwerk, Karosse,...)
Hah, der war gut. Angesichts des ausbleibenden Flaschen-Threads im Fiat-Forum müsste man eigentlich meinen, VW ist jetzt da angekommen, wo Fiat vor dreißig Jahren war. :twisted:

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Beitrag von ZafiraCNG » 11.03.2016 20:08

kanister hat geschrieben:Angesichts des ausbleibenden Flaschen-Threads im Fiat-Forum müsste man eigentlich meinen, VW ist jetzt da angekommen, wo Fiat vor dreißig Jahren war.
Ja, das ist wirklich nicht zu verstehen. Scheinbar haben die entweder den besseren Zulieferer, eine andere Art der Flaschenaufhängung oder bei der Montage wird sorgfältiger gearbeitet. Wenn man als Hersteller will, kann man Gasflaschen so einbauen, dass sie nur seltenst rosten. VW und Opel schaffen das aber scheinbar nur mit CFK-Flaschen :-)

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bljack
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Beitrag von bljack » 12.03.2016 07:43

Gulbenkian hat geschrieben:Also ich kenne 12l Tauchflaschen, die wiegen ordentlich. 12 davon im Auto? Nein danke. Zudem werden die danach gespült und Steinschlag, -20℃ und Schlammsalzpackungen sind denen auch fremd. Der Vergleich hinkt. Fiat scheints aber hinzubekommen, oder tauschen die alle 3 Jahre unbemerkt die Flaschen ihrer Kunden?
Was ist denn ordentlich? Bei Faber gibt es ein paar Infos - die billigen Stahltanks kommen auf 0,8kg/Liter - macht für eine 12L Flasche also auch schonmal 9,6kg ohen Ventil.

Das die gespült werden, wusste ich nicht - den Luxus haben die Tanks am Auto ja eher nicht. Steinschlag haben die am Auto auch nicht, oder fährst Du ohne Tankabdeckung durch's Gelände? -20°C sollte einem ordentlichen Rostschutz auch nix ausmachen, zudem werden die wenigsten Flaschen das schonmal erlebt haben (nicht alle wohnen auf der Zugspitze ;-) ). Die Schlammsalzpackung stimmt natürlich, wobei die ohne äußere Gewalt den Korrosionsschutz mMn eigentlich nicht durchdringen sollte...

Sagen wir, der Vergleich ist auf 100m langsamer, aber hinken tut er eher nicht - beides sind Druckbehälter für den Außeneinsatz :zieh:
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TukTuk
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Beitrag von TukTuk » 12.03.2016 09:38

Bassmann hat geschrieben:
TukTuk hat geschrieben:...
Versagen: Auch Stahl wird nicht versagen. ...
Na dann lies doch bitte den Beitrag zu dem Unfall in Wolfratshausen. Stahlflaschen, keine 3 Jahre alt, das Auto war noch nicht bei der ersten fälligen HU.

MfG Bassmann
Kannte ich nicht. Aber auch das wundert mich nicht. Jedes technische Bauteil kann versagen und das insb. im Unfall.
Wieviele CFK Flaschen haben denn schon Unfälle und langen Steinschlag erlebt? Gerade letzteres hat z.B. im Radbereich für ewige Diskussionen gesorgt und viele fahren bewusst Alu, wenn das Rad ne "Schlampe" ist (d.h. man sich wenig drum kümmern will).
Ich sage ja nicht, dass CFK nicht Potential hat. ich sage nur, dass das versagen(? Ich denke, dass da teilweise auch der TüV übervorsichtig ist) der buddeln nicht am Werkstoff liegt. Cfk hat z.B. auch Potential am Übergang für Ärger zu sorgen.

Das ist - sorry - wie so oft in Deutschland: wenn vw scheiße baut, dann ist es ein Naturgesetz. Wenn andere scheiße bauen, dann waren deppen am werk.

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Beitrag von TukTuk » 12.03.2016 09:46

Gulbenkian hat geschrieben:Also ich kenne 12l Tauchflaschen, die wiegen ordentlich. 12 davon im Auto? Nein danke. Zudem werden die danach gespült und Steinschlag, -20℃ und Schlammsalzpackungen sind denen auch fremd. Der Vergleich hinkt. Fiat scheints aber hinzubekommen, oder tauschen die alle 3 Jahre unbemerkt die Flaschen ihrer Kunden?
Schon mal in Ägypten getaucht? Gespült wird da nix und die werden nicht gerade pfleglich behandelt.
Ich habe gerade mal schnell bei google geschaut und spontan ne 300bar/10l/14kg Pulle gefunden.
Die haben fürs Auto da nix neu erfunden...ich habe lange in der Automobilindustrie gearbeitet. Mondflüge sind da selten. Sparmaßnahmen nicht ("wir drehen jede zweite Neonröhre raus, das spart strom")

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Beitrag von TukTuk » 12.03.2016 09:52

Eine Frage noch: hat jemand denn schon von gerosteten Tanks bei MQBs gehört? vielleicht hat Vw ja nicht wg. rost und sondern "nur" wegen Gewicht auf CFk gewechselt (oder weil das SW update bei Stahl nicht ging :twisted: ;-) )

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Beitrag von Sven2 » 12.03.2016 11:51

Mein Eindruck:
Weder bei UP! & Konsorten, noch Golf und dessen Derivaten wurden bis dato rostende Flaschen festgestellt.
Der UP! ist bereits im kritischen Alter, müsste also bei gleich schlechter Qualität wie Passat/Touran nun schon auffällig sein.
Golf ist noch zu neu.
Aufgrund von Gerds Bericht bzgl. verbesserte Passat Flaschen bin ich vorsichtig optimistisch, dass VW inzwischen Flaschen auf Fiat-Qualitätsniveau anbieten kann.
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Beitrag von chrisdash » 12.03.2016 16:14

naja, die ältesten eco ups stehen jetzt gerade vor dem ersten TüV.
von 6. November 2013 bis 7. Mai 2016:
VW eco up! [ externes Bild ]
Vorher:
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Beitrag von Sven2 » 12.03.2016 17:16

Meines Wissens ist nach Wolfratshausen folgender Punkt auf die Wartungsliste gekommen: Sichtkontrolle der Flaschen alle 60 Tkm oder 2 Jahre.
Gnadenlos optimistisch wie immer unterstelle ich, dass so relativ neue FZGe natürlich fachgerecht in der Vertragswerkstatt gewartet werden.
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Gulbenkian
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Beitrag von Gulbenkian » 12.03.2016 18:39

bljack hat geschrieben:Was ist denn ordentlich?
Also da wo ich bisher tauchen war, hatten die sicher keine Faber Flaschen. Unsere Flaschen wogen eher um die 15kg.
Das die gespült werden, wusste ich nicht - den Luxus haben die Tanks am Auto ja eher nicht.

Aussen wurden die abgespült, das Tauchen im Salzwasser ist ja nicht das beste für Stahldruckbehälter.
Steinschlag haben die am Auto auch nicht, oder fährst Du ohne Tankabdeckung durch's Gelände?

Du kennst meinen Weg zum TÜV? ;-)

Den Dreck, Salz und sonstige Sachen die nicht auf die Flaschen gehören, entfernst Du beim/nach dem Tauchen. Beim Auto wird es im besten Fall mit dreckigem/saurem Regenwasser abgespült. Ja, der Vergleich hinkt, denn die Tauchflaschen erfahren eine ungleich bessere Behandlung und sind weniger beansprucht, bei relativ konstanten Temperaturen.

Grundsätzlich hoffe ich aber, dass VW das jetzt im Griff hat und die neuen Flaschen nicht nach 3-5 Jahren wieder Schrott sind. SO schwer (siehe Fiat) kann das ja nicht sein. :twisted:
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Beitrag von Gulbenkian » 12.03.2016 18:51

TukTuk hat geschrieben:Schon mal in Ägypten getaucht? Gespült wird da nix und die werden nicht gerade pfleglich behandelt.
Es gibt Orte und Tauchveranstalter, dort würde ich im Leben nicht tauchen. Natürlich sollten die Flaschen, wie auch der Rest der Ausrüstung, nach dem Tauchen mit Süswasser abgespült werden. Besondern nach Tauchgängen in Salzwasser. Ich hab einmal einen Backup Regulator benutzen müssen, der wegen mangelnder Reinigung verklebt war, nicht lustig! Jetzt weiss ich auch, warum man niemals allein tauchen sollte... :rolleyes:
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