Golf 7 TGI 1,4 Erfahrungen

Rund um die Serien-Erdgasmodelle von Volkswagen, Audi, Seat und Škoda.

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bljack
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Beitrag von bljack » 21.11.2017 06:53

Robert hat geschrieben:aber ich sehe einfach auch in meinem Leben Dinge, die manch einer wohl als Energieverschwendung betrachten würde. Ich finde da einfach keine klare Grenze.
+1
Mit dem ecoup umweltfreundlich unterwegs :-)
Lebensdauer der ersten Flaschen: 3 Jahre (1. HU nach Kauf), 104tkm; Austausch auf Kulanz (100%) bei 105tkm

Seit 06/2017 hin und wieder auch mit einem Leon ST TGI, wenn meine Holde mich lässt :-) :-)

VW ecoup [ externes Bild ]
Seat Leon ST TGI [ externes Bild ]

petergabriel74
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Beitrag von petergabriel74 » 22.11.2017 10:51

@Robert:

Das ist richtig, das kann jeder anders sehen. Automatisch falsch oder richtig gibts da nicht.

Es bleibt festuhalten, dass wir in Deutschland aber total verblendet sind, was das im Recht sein betrifft beim Thema Auto....Autofahrern darf man ja hier nix verbieten.
Ähnlich verblendet, wie die USA und das Thema Waffen. Da hat in einem ganz anderen Bereich eine Lobby ähnliches geschafft.

Ich finds halt schade, dass man sich drei Beine rausreisst, um die kleinsten Klimaschutzmaßnahmen zu finden, aber die offensichtlichsten Dinge tabu sind. Wir können von 0 auf 100 bestimmt 15% CO2 einsparen, wenn wir ein generelles Templimit immer und überall hätten, das auch vernünftig kontrolliert wird. Aber das wäre ja zu einfach ...und das würde natürlich Arbeitsplätze gefähden bei unseren Luxuskarossenherstellern :2thumbs: *ironie aus*

ckriegel
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Beitrag von ckriegel » 22.11.2017 11:23

petergabriel74 hat geschrieben:@Robert:

Wir können von 0 auf 100 bestimmt 15% CO2 einsparen, wenn wir ein generelles Templimit immer und überall hätten, das auch vernünftig kontrolliert wird. Aber das wäre ja zu einfach ...und das würde natürlich Arbeitsplätze gefähden bei unseren Luxuskarossenherstellern :2thumbs: *ironie aus*
Ach ja stimmt...unsere Luxus-Karossen verkaufen sich ja so schlecht in Länder mit generellem Tempolimit ;-)) **ebenfalls Ironie aus**

petergabriel74
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Beitrag von petergabriel74 » 22.11.2017 11:30

Ich habe das nur angeführt, weil damit der Dobrindt und andere ja alle Diskussionen tot schlagen.

Wenn das so ist wie du sagst ist es doch prima, ein Argument weniger gegen ein Tempolimit! :mrgreen:

tottesy
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Beitrag von tottesy » 22.11.2017 11:37

Wir könnten uns ja auch einfach freiwillig an ein "Tempolimit" halten, der Umwelt zu liebe.
Wir könnten auch einfach sparsamere Fahrzeuge/Motoren kaufen.
Wir…

Warum muss es immer über Gesetze laufen, wenn man freiwillig was tun kann?
Ist das auch typisch deutsch?

Gruß,

tottesy
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DerShaker
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Beitrag von DerShaker » 22.11.2017 12:00

Das ist sehr einfach zu beantworten - weil es die Masse nicht macht.
Wer kauft die Einstiegsmotorisierung und wer mind. die mittlere oder obere?
Wer ein Auto, welches er wirklich benötigt - wer kauft die SUVs?
Wer verzichtet aus Prinzip auf Flugreisen und wer fliegt viermal im Jahr für 2 Tage innerdeutsch oder europäisch?

Ich bin kein Fan von immer noch mehr Einschränkungen, erkenne aber auf der anderen Seite an, dass in bestimmten Bereichen ohne diese Einschränkungen - und sei es durch Steuern statt Verbote - leider nichts passiert.

Gruß
Shaker
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Durchschnittsverbrauch: 4,0kg H-Gas / 100km
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petergabriel74
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Beitrag von petergabriel74 » 22.11.2017 12:47

@ tottesy:

ja, super Idee.....ich mach mit bei der Anarchie. Soll doch jeder machen was er will!

Klar funktioniert das nur über Gesetzte und klare Regelungen.

Wer da an Freiwilligkeit oder freiwillige Selbstverpflichtungen glaubt ist wahlweise naiv oder ignoriert die Tatsachen. Ich bin da für einige Eingriffe mehr des Staates....z.B. auch in der Landwirtschaft u.a. bzgl Tierhaltung. (Und ich bin weit davon weg, ein Vegetarier zu sein)

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Gulbenkian
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Beitrag von Gulbenkian » 22.11.2017 20:42

DerShaker hat geschrieben:Das ist sehr einfach zu beantworten - weil es die Masse nicht macht.
Weil auch den Herstellern nichts dran liegt. Die können mit Werbung und generell über Medien wunderbar die Bedürfnisse ihrer Kunden steuern. Nur steuern die irgendwie immer in eine andere Richtung.
Wer verzichtet aus Prinzip auf Flugreisen und wer fliegt viermal im Jahr für 2 Tage innerdeutsch oder europäisch?
Also bei meinen Flügen sind die Flieger meist besser ausgelaset als die durchschnittliche Vertreterkutsche die 60tkm im Jahr abreißt. Der CO2 Ausstoss pro Kopf könnte da tatsächlich geringer sein. Wenn ich von München nach Hamburg muss, sind Bahn und Auto für mich keine Option, allein schon wegen der Reisezeit.
Ich bin kein Fan von immer noch mehr Einschränkungen, erkenne aber auf der anderen Seite an, dass in bestimmten Bereichen ohne diese Einschränkungen - und sei es durch Steuern statt Verbote - leider nichts passiert.
Vielleicht sollte die Politik und die Automobilindustrie mal noch mehr auf Nudging setzen. In sehr vielen Bereichen des Lebens, vorallem aber in der Konsumgüterbranche, funktioniert das wunderbar. :D
Golf IV BiFuel '06
Touran 2.0 Ecofuel

tottesy
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Beitrag von tottesy » 23.11.2017 09:26

petergabriel74 hat geschrieben:@ tottesy:

ja, super Idee.....ich mach mit bei der Anarchie. Soll doch jeder machen was er will!

Ich habe ja nicht vorgeschlagen, ohne gesetzliche Regeln zu leben, sondern freiwillig "mehr" zu tun.

Es ist hier ja offensichtlich die mehrheitliche Meinung, dass die "Masse" dumm oder egoistisch ist. Leider ist das nicht unwahrscheinlich. Nur würde eine Partei, durch die sich die "Masse" drangsaliert fühlt (wegen stärkerer Regulierung), nicht geringere Chancen bei der nächsten Wahl haben und würde sie sich diesem Risiko aussetzen? Vielleicht hilft hier ja doch noch stärkere Aufklärung und Bildung. Nach dem, was ich lese, haben Jugendliche heutzutage sowieso immer weniger Interesse am Auto…

Gruß,

tottesy
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Solarer
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Beitrag von Solarer » 23.11.2017 10:31

Und was hat die ganze Diskussion mit dem Golf TGI zu tun?

Banshee_Car
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Beitrag von Banshee_Car » 24.11.2017 16:06

Das Frage ich mich auch, leider nichts.
Aktuelle VCDS Codierungen findest du auf www.AutoCodierungen.de

Tuennes
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Unterschiedliche Leistung Benzin Gas

Beitrag von Tuennes » 13.12.2017 20:32

Hallo zusammen, gibt es eigentlich einen Grund, warum der Lader im Benzinbetrieb früher Druck macht? Oder ist das nur bei mir so?
Im Benzinbetrieb zieht der Motor merklich besser unterhalb von 2k U/min an. Also nicht dass das jetzt schlimm wäre, fällt mir halt nur auf.
Golf 7 TGI
~ 3,5 KG

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Gas-Golfer
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Beitrag von Gas-Golfer » 13.12.2017 23:33

Ja, stimmt. Ist mir auch schon aufgefallen. Weiß auch nicht warum das so ist.Könnte man denken, Benzin hätte irgendwie mehr Power als Gas. Aber das ist es sicher nicht.
Vielleicht kann uns ja jemand hier aufklären. Wüsste auch gern den wirklichen Grund.
Schreipvehler dienen der allgemeinen Belustigung und wer sie findet, darf sie behalten !

SparAstra
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Beitrag von SparAstra » 14.12.2017 08:01

Drehmoment ist beim CNG geringer, wenn das Wastegate vom Turbolader noch nicht geöffnet ist.
Dort nimmt das gasförmige CNG nämlich ca. 15% des Zylindervolumens ein, für die Luft bleiben noch ca. 85%. Bei Betrieb mit Benzin ist (fast zu) 100% Luft im Zylinder.

Beim Sauger ist dies im gesamten Betriebsbereich der Fall (ca. 15% weniger Drehmoment).
Beim Turbo wird einfach der Ladedruck etwas erhöht, so dass man auf die selbe Luftmenge im Zylinder kommt. Den Ladedruck kann man aber erst erhöhen, wenn das Wastegate anfängt zu öffnen.

Gruß
SparAstra

gato311
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Beitrag von gato311 » 14.12.2017 09:29

Das wird besser, wenn mal jemand das Geld in die Hand nimmt, um eine leistungsfähige Direkteinblasung für CNG zu entwickeln. Da gibt es aber wieder Probleme, wenn die Kiste dann noch auf Benzin gut ohne Drehmoment- und Effizienzverlust laufen soll.

Deswegen wird das bisher noch nicht gemacht.
Wenn man es schafft, genug Gaser auf die Straßen zu kriegen, dass es die Entwicklungskosten lohnt und die Leute (und Behörden) nicht so auf die Daten im Benzinbetrieb schauen, wird das schnell kommen. Macht dann aber eben nur nahezu monovalent Sinn.

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