Auto beim Tanken explodiert: Eine Person schwer verletzt

Allgemeines zum Thema Erdgasfahrzeuge was nicht in die anderen Rubriken passt.

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Robert
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Beitrag von Robert » 14.09.2016 19:22

not_arzt hat geschrieben:
Bassmann hat geschrieben:VW muss schneller werden.
VW muss sicherer, glaubwürdiger und selbstkritischer werden!
Im Zweifel enden solche Forderungen nur in einer Richtung, VW wird keine Erdgasfahrzeuge mehr anbieten ... Ziel erreicht?

Exmitsufahrer
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Beitrag von Exmitsufahrer » 14.09.2016 19:41

Sch..ße,
gerade in der Tagesschau gesehen, dass dazu aufgerufen wird, den Verkauf von Erdags an Tankstellen vorerst generell einzustellen.
Hey.... was soll denn der Mist. Nur weil VW hier pennt oder der Halter Rückrufrestistent ist sollen alle bestraft werden. Bullshit!

Tankverbot für VW Fahrzeuge bis zur Klärung des Sachverhaltes würde ich ja noch verstehen. Aber so was! Bin gespannt wielange die den Verkauf einstellenen wollen und was VW wieder mal für Ausreden hat :hammer: :hammer:

Sorry. Bin gerade ziemlich angesäuert. Auch weil nun der Wiederverkaufswert eines CNG nahezu auf null gebracht wurde!!!

LG

maawiwwel
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Beitrag von maawiwwel » 14.09.2016 21:10

Also ich finde die Reaktion von Aral total überzogen zumal man beim Tanken keinerlei Infos über den Grund erhält. Gott sei Dank gibt es noch wenige frei Tankstellen, die einen auf eigenes Risiko tanken lassen. Hoffentlich bleibt das so.
Ich kann doch mit meinem Caddy nicht nur auf Benzin fahren, da muss ich ja mindestens 2mal pro Tag tanken.

faulenzer
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Kann ich nicht bestätitgen

Beitrag von faulenzer » 14.09.2016 22:04

JM1374 hat geschrieben:Beim Rückruf wird kein Druck ausgeübt und still gelegt wird auch nichts.

Schauen wir mal ob der Ton des KBA gegenüber VW jetzt schärfer wird.

Ein paar mehr Infos:

http://t.goettinger-tageblatt.de/Duders ... umarbeiten
Ich hatte schonmal 2 Briefe für Rückruf erhalten allerdings für ein Auto was vor meinem dasselbe Kennzeichen hatte. Die wollten beim nächsten mal stilllegen. Ich weiß gar nicht mehr, wie ich die überzeugt habe, das nicht zu tun.

Tobi82x
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Beitrag von Tobi82x » 14.09.2016 23:11

Grade kam ein Bericht im RTL-Nachtjournal - war sogar der Aufmacher.
Ich fand den bemerkenswert neutral und sogar richtig. Hat extra den Unterschied Erdgas vs. Autogas klargestellt.
Es wurde mal wieder auf VW eingedroschen. :D

Die Reaktion von Aral ist übertrieben. Okay, für die war es ein willkommener Anlass. ich denke mal mit Benzin und Diesel ist mehr verdient als an der Provision der von den Stadtwerken betriebenen CNG-Zapfsäulen.

gasturbine
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Beitrag von gasturbine » 15.09.2016 07:22

Tobi82x hat geschrieben:ich denke mal mit Benzin und Diesel ist mehr verdient als an der Provision der von den Stadtwerken betriebenen CNG-Zapfsäulen.
Das scheint mir auch der springende Punkt zu sein. Den Mineralölkonzernen geht es nicht um Sicherheit. Im Gegenteil, sie verunsichern die Öffentlichkeit um dann von den Standtwerken ein höhere Provision für die Bereitstellung der vermeintlich gefährlichen Technik zu fordern. Die Aussage von Aral war ja, dass der Betrieb "in Abstimmung mit dem jeweiligen Gasversorger zeitnah wieder zu ermöglicht" werden soll. Was mit "Abstimmung" gemeint ist, kann sich jeder selber denken.
B200 NGD, 7G-DCT, Bj. 3.2014
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gasturbine
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Beitrag von gasturbine » 15.09.2016 07:24

gasturbine hat geschrieben:
Tobi82x hat geschrieben:ich denke mal mit Benzin und Diesel ist mehr verdient als an der Provision der von den Stadtwerken betriebenen CNG-Zapfsäulen.
Das scheint mir auch der springende Punkt zu sein. Den Mineralölkonzernen geht es nicht um Sicherheit. Im Gegenteil, sie verunsichern die Öffentlichkeit um dann von den Standtwerken ein höhere Provision für die Bereitstellung der vermeintlich gefährlichen Technik zu fordern. Die Aussage von Aral war ja den Betrieb "in Abstimmung mit dem jeweiligen Gasversorger zeitnah wieder zu ermöglichen". Was mit "Abstimmung" gemeint ist, kann sich jeder selber denken.
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metallian
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Beitrag von metallian » 15.09.2016 13:01

Robert hat geschrieben:
not_arzt hat geschrieben:
Bassmann hat geschrieben:VW muss schneller werden.
VW muss sicherer, glaubwürdiger und selbstkritischer werden!
Im Zweifel enden solche Forderungen nur in einer Richtung, VW wird keine Erdgasfahrzeuge mehr anbieten ... Ziel erreicht?
Damit wäre der Menschheit ein großer Gefallen erwiesen. Denn an ersteres glaube ich nicht mehr erst seit gestern Abend. Zweiteres sehe ich als absolut konsequent an.

Wer keine Qualität bietet (und wohl zugunsten von Gewinnmaximierung zum Nachteil der Sicherheit von Leib und Leben vorsätzlich unterlässt) den wird der Markt wegbereinigen.

Für mich hat sich der Kauf von Fahrzeugen aus dem VW Konzern konsequent erledigt. Aber das war schon vor dem Dieselabgasskandal schon so. Ich wollte halt einfach noch mal rausgeschrieen haben.
Die Dummheit ist die einzige Krankheit, an welcher nicht der Befallene, sondern seine Umwelt leidet.

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Beitrag von not_arzt » 15.09.2016 13:32

metallian hat geschrieben:Für mich hat sich der Kauf von Fahrzeugen aus dem VW Konzern konsequent erledigt. Aber das war schon vor dem Dieselabgasskandal schon so. Ich wollte halt einfach noch mal rausgeschrieen haben.
Im Moment stehe ich auch auf dem Standpunkt. Auch wenn VW sich, was mein Auto angeht, meistens Kulant verhalten hat (von Rost an der Hecktür und den LED Heckleuchten mal abgesehen).
Abgesehen davon steht bei mir durch Arbeitgeberwechsel aber auch ein Umdenken an. Für die 700 Meter die ich ab Oktober zurückzulegen habe, brauche ich kein Auto mehr.
Dennoch werden wir den Passat natürlich behalten und beizeiten den den durstigen Rüsselsheimer wieder abstoßen.
Falls aber im ein paar Jahren eine Neuansschaffung ansteht, muss bis dahin seitens VW viel passiert sein, bevor ich wieder ein Fahrzeug aus deren Palette kaufe.
Warum nicht mal wirklich Gas geben?
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Beitrag von Mephi » 15.09.2016 21:47

Dachte in diesem Zusammenhang interessiert zur Abwechslung auch mal ein wohlmeinender Artikel:

http://www.manager-magazin.de/unternehm ... 12471.html

Anscheinend hat der Autor auch hier mitgelesen.

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Tankunfall Duderstadt

Beitrag von Fuhsemen » 16.09.2016 07:58

Moin,
wie das Göttinger Tageblatt berichtet hat der betroffene Touranfahrer
den Rückruf nicht ignoriert, denn es sehen zwei der vier Buddeln
relativ neuwertig aus.
Die ausführende Werkstatt wird sich erklären müssen warum nur
zwei Flaschen getauscht wurden.
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Re: Tankunfall Duderstadt

Beitrag von not_arzt » 16.09.2016 08:32

Fuhsemen hat geschrieben:Moin,
wie das Göttinger Tageblatt berichtet hat der betroffene Touranfahrer
den Rückruf nicht ignoriert, denn es sehen zwei der vier Buddeln
relativ neuwertig aus.
Die ausführende Werkstatt wird sich erklären müssen warum nur
zwei Flaschen getauscht wurden.
Neuwertig aussehende Flaschen sind kein Beweis für die durchgeführte Aktion 20x4.
2012 sind bei mir nur zwei Flaschen getauscht worden weil die vordere völlig rostfrei aussah.
Lass den Toran 2012 beim Rückruf schon neue Flaschen bekommen haben. Die sind jetzt aufgrund der Position an Fahrzeug und entsprechender Exposition wieder korrodiert während die zwei anderen noch gut aussehen.
Wie das GT beurteilen will, was "gut aussehen" bedeutet, weiß ich nicht.
Wir sollten nicht spekulieren sondern die Ergebnisse der Ermittlungen abwarten.
Ich frage mich nur, was da so lange dauert.
Aktenlage und Wartungsunterlagen einsehen und die Seriennummern der Tanks checken. Fertig.
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eineruntervielen
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Beitrag von eineruntervielen » 16.09.2016 08:54

Mein Händler hat mir gerade gesagt, dass VW bis heute Nachmittag äußern wird im Händlernetz wie mit der Situation umgegangen werden soll.
Alles hat ein Ende - auch die Erdgaszeit.

Exmitsufahrer
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Beitrag von Exmitsufahrer » 16.09.2016 12:05

VW sollte sich nun lieber öffentlich äußern und die Ergebnisse publik machen, damit nicht alle anderen Hersteller und Erdgasfahrer unter generalverdacht gestellt werden, nur weil VW wieder mal irgendwas intern kommuniziert sprich also unter den Teppich kehrt.

Ich will auch niemandem zu nahe treten aber ein ignorieren eines Rückrufs bei Bauteilen mit einem hohen Gefahrenpotenzial im Versagensfall MUSS nach meiner Meinung mit der sofortigen Stilllegung des Fahrzeugs geahndet werden.

Nur so, als Vergleich: Bei meinem ASX war einmal ein Rückruf wegen eines Problems mit dem DPF (Dieselpartikelfilter) und der Gefahr eines Brandes und erhöhtem Schadstoffausstoß. Es wurde zum sofortigen Aufsuchen der Werkstatt aufgerufen. Da ich zu dieser Zeit einige Wochen beruflich im Ausland war, konnte ich diesem Rückruf nicht sofort nachkommen weshalb zeitgleich nach meiner Rückkehr die Androhung der zwangweisen Stilllegung in der Post lag.

LG

Xaron
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Beitrag von Xaron » 16.09.2016 12:39

http://www.upsociety.de/index.php/Threa ... #post52004
Lt Aussagen der Tochter soll er das Schreiben von VW erhalten haben und war auch bei VW zur Überprüfung der Tanks. VW hat keinen Tank ausgetauscht und die Tanks für I.O empfunden.

Nun gibts zwei Möglichkeiten. Entweder war die Überdrucksicherung für die Betankungsanlage defekt und überhöhter Druck auf den Leitungen, oder VW hat hier falsch entschieden!

Das alles unter Vorbehalt.

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