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Der Ärger mit Werkstätten die keine Ahnung von cng haben

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Chrischanx



Anmeldedatum: 31.03.2015
Beiträge: 157
Wohnort: Edewecht

BeitragVerfasst am: 19.04.2017 11:17 Beitrag speichern    Titel: Der Ärger mit Werkstätten die keine Ahnung von cng haben Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden User zur Ignore Liste hinzufügen

Der Ärger mit der Werkstatt - Eine 2 Jährige Odyssee

Hier der versprochene Bericht zu meiner „Abenteuerreise“ mit dem Volvo bzw. der Werkstatt.

Im Februar 2015 habe ich mir einen V70 III AFV KM Stand 87.000 bei einem Volvo Vertragshändler gekauft. Natürlich habe ich mich im Vorfeld im Internet über dieses Fahrzeug erkundigt. Mir war schon klar, dass es mit der Suche nach einer guten Gas- Werkstatt nicht ganz einfach wird, da dieses Modell in Deutschland eher ein Nischendasein führt. Da ich aber eine einjährige Gebrauchtwagengarantie auf dieses Fahrzeug bekam, war mir dieses Thema zu Anfang nicht so wichtig…..von wegen……

1. Reklamation (Februar - März 2015)
Kurz nach Abholung des Wagens hatte ich schon das erste Problem. Das Fahrzeug ruckelt beim Beschleunigen und es ging aus. Die Werkstatt tauschte die Zündkerzen aus. Bei Abholung fragte meine Frau, ob auch das Gassteuergerät auf Fehler hin ausgelesen wurde. Der Meister bejahte die Frage.
Im Nachhinein hat sich herausgestellt, dass die Werkstatt weder Hard- noch Software dafür hat…..

2. Reklamation (März 2015)
Das Fahrzeug ruckelt und geht aus. Der Volvohändler gab meinen Wagen an einen Gasumrüster ab. Hier wurde das Gas-Gemisch fetter eingestellt. Mein Hinweis, dass die Gasfilter lt. Wartungsheft bei 90.000 KM getauscht werden müssen und das vielleicht die Ursache sein könnte, wurde ignoriert. Angeblich hält dieser Filter 75.000 KM, da er bei KM 30.000 bereits ausgetauscht worden ist, kann ich bis KM 105.000 warten. So die Info des „Gasfachmannes“.
Auch hier stellt sich später heraus, dass die Einstellungen im cng Steuergerät gar nicht zu verändern sind. Das ist technisch nicht möglich. Die Info zum Filtertausch trifft nur auf LPG Filter zu, nicht auf cng. Na ja, das Wartungsheft lag ja auch vor…..aber niemand schaute hinein….

3. Reklamation (März - April 2015)
Das Fahrzeug ruckelt und geht aus. Nach einem Beinahe -Unfall ist mir der Kragen geplatzt und habe den Meister am Telefon rund gemacht. Eine Stunde später war ich in der Volvo Werkstatt. Der Gasfilter wurde ausgetauscht. Er wurde durch einen großen eckigen ersetzt, welcher angeblich der Nachfolger des kleinen runden sein soll. Bei der anschließenden Probefahrt, hat der Motor beim Beschleunigen auf Benzin geschaltet, sobald 4500 rpm anlagen…..das war neu. Angeblich wäre das bei Gas Motoren so.
Tja…es wurde der falsche Filter verbaut. Der hat keine Zulassung für dieses Fahrzeug. Unter hoher Last, kann es hier aufgrund eines gröberen Siebes zu einer Strömungsumkehr kommen, was wiederum Probleme verursacht. Das Umschalten auf Benzin ist beim cng Modell eine reine Motorschutzfunktion und nicht vorgesehen.

4. Reklamation (Mai 2015)
Das Fahrzeug ruckelt und geht aus. Volvo gab den Wagen wieder an die Gasfachwerkstatt. Dort wurde das Steuergerät ausgebaut, an Fa. Prins in Holland gesandt und dort neu geflasht. Bei Abholung des Wagens erklärte mir der Gasfachmann, dass er Prins cng Steuergeräte gar nicht auslesen kann, weil er dafür keine Hard- bzw. Software hat…..lustig, oder? Siehe Reklamation 2…..
Der Gutachter hat später festgestellt, dass zu keiner Zeit neue Software auf dieses Steuergerät gespielt wurde…..unglaublich…..mein Wagen stand also zwei Wochen nur herum.

5. Reklamation (September oder Oktober 2015)
Das Fahrzeug ruckelt und geht aus. Ich durfte den Wagen zu einer Werkstatt meines Vertrauens bringen. Der Kollege dort hatte die richtige Hard- und Software. Leider war kein Fehler gespeichert. bei der Probefahrt wurde aber das Ruckeln festgestellt. Im Gas- sowie im Benzinbetrieb. Der Mechaniker empfahl mir, den Fehler weiter zu beobachten und die Einspritzdüsen reinigen zu lassen. Das ruckeln sei nicht normal. Dass das Absterben des Motors von der Außentemperatur abhängt, war mir bis dato nicht klar. Dazu später mehr.
Ich habe dann die Düsen beim deutschen Importeur reinigen und prüfen lassen. Dort wurde mir mitgeteilt, dass die Verschleißgrenze erreicht sei und sie jederzeit ausfallen können. Ich schilderte meine Probleme und fragte, ob das die Ursache dafür sein könnte. Meine Frage wurde bejaht.

6. Reklamation (Oktober oder November 2015)
Ich habe die Volvo Werkstatt mit der Aussage des Importeurs konfrontiert. Daraufhin wurden die Einspritzdüsen, auf Garantie, durch neue ersetzt. Das Fahrzeug lief deutlich ruhiger und nahm besser Gas an. Der Fehler wurde durch den Tausch leider nicht behoben.

7. Reklamation - Ankündigung der Wandlung
Es gab im Dezember 2015 ein Gespräch mit dem Verkauf und der Werkstatt. Es wurde über ein Ersatzfahrzeug verhandelt. Auf dem Weg zur Werkstatt ging der Motor aus. Das teilte ich in dem Gespräch auch mit. Der Meister sah sich noch einmal das Motorsteuergerät an. Der Volvo dachte er bekäme 35% Ethanol zugeführt. Das verändert natürlich den Zündzeitpunkt. Der Wert wurde manuell auf null korrigiert in der Hoffnung endlich den Fehler gefunden zu haben. Es wurde ein weiterer Termin im Januar zur Fehlersuche vereinbart. Dieses Mal sollte der Wagen 1-2 Wochen in der Werkstatt bleiben. Ich fing sofort an, ein „Ausgeh“-Tagebuch zu führen. Ich vermerkte Datum, Uhrzeit und Temperatur wenn der Motor abstarb. Erst jetzt konnte ich einen ursächlichen Zusammenhang der Außentemperatur mit dem Absterbe- Verhalten des Motors erkennen. Bisher ging der Motor nur „sporadisch“ aus. Als jetzt die Temperatuten regelmäßig unter null fielen, ging auch der Motor regelmäßig aus.

8. Reklamation - Reparaturversuch
Mitte Januar gab ich den Wagen samt „Ausgeh“- Liste in der Volvo Werkstatt ab. Nach drei Tagen durfte ich Ihn wieder abholen, der Fehler konnte nicht nachvollzogen werden. Im Vorfeld habe ich auf die Temperaturen hingewiesen, es wurde wieder wärmer. Aber dieser Hinweis wurde ignoriert. Man bot mir an, den Wagen im Februar noch einmal für länger in die Werkstatt zu nehmen. Im Hinblick auf die Vielen erfolglosen Versuche sowie der endenden Garantie erklärte ich den Rücktritt vom Kaufvertrag……nun ging es erst richtig los……

Rücktrittserklärung - Klageeinreichung

Mitte Januar 2016 habe ich den Rücktritt vom Kaufvertrag schriftlich erklärt und um Antwort gebeten. Frist 2 Wochen wurde gesetzt. Es kam keine Antwort. Nach Ablauf der Frist habe ich den Händler angerufen und gefragt, wo denn das Antwortschreiben bleibt. Es hieß, das Schreiben wäre fertig und befindet sich in der Prüfung….. Nach einer weiteren Woche rief ich erneut an und hakte nach. Am Telefon hatte ich nun den Werkstattmeister. Wir diskutierten und am Ende machte mir der Meister ein Rückkaufsangebot, welches ich als Beleidigung empfand. Ich hätte einen Verlust von 3500.- Euro hinnehmen sollen. Im Falle eines Rücktritts hätte mein Verlust bei 1500.- - 2000.- Euro gelegen. Ich habe das Angebot ablehnt und um sofortige Übersendung des (bereits fertigen und sich in Prüfung befindenden) Antwortschreibens gebeten……..Man schickte mir eine zweizeilige E-Mail….offensichtlich gab es kein Schreiben.

Ich habe sofort einen Termin mit meinem Anwalt gemacht. Meine Forderung nach Rücktritt vom Kaufvertrag wurde der Gegenseite nun ein weiteres Mal übermittelt. In der Antwort des Anwaltes der Gegenseite wurde erklärt, dass wir die zulässige Frist überschritten hätten und unsere Forderung nichtig wäre..

Daraufhin haben wir Klage eingereicht. Das Gericht gab uns Recht. Die Klage (nicht der Rücktritt) muss innerhalb eines Jahres eingereicht werden. Wir waren zwei Wochen über der Frist, aber da wir den Rücktritt innerhalb des Jahres (nachweislich)erklärt haben, wird diese Frist um weitere drei Monate gehemmt. Also….gaaaanz wichtig: Fristen beachten!

Das Gericht nahm also die Klage an und forderte beide Seiten auf Ihre Anwälte zu benennen. Es machte auch den Vorschlag sich gütlich zu einigen, der Rückkaufsvorschlag lag 1000.- über dem Angebot des Händlers. Die Gegenseite lehnte ab.

Das Gericht schlug nun namentlich einen Sachverständigen vor, der das Fahrzeug begutachten soll. Beide Seiten wurden zur Stellungnahme aufgefordert. Ich lehnte den Sachverständigen ab, da es sich um einen Fachmann für Unfallschäden handelte und er meiner Meinung nach für diesen Gutachtenauftrag nicht geeignet ist. Ich habe die Handwerksrollen der Handwerkskammern Oldenburg und Ammerland nach Sachverständigen für Gasanlagen durchsucht. Es gibt nur zwei! Bei einem war ich Kunde, also habe ich den anderen dem Gericht vorgeschlagen und diesen Vorschlag mit der notwendigen Sachkunde begründet.

Die Gegenseite lehnte natürlich ab, angeblich hatte der Vater des Geschäftsführers mit dem von mir vorgeschlagenen Sachverständigen „Meinungsverschiedenheiten“ und sah sich daher im Nachteil. Das Gericht sah das aber anders und nahm meinen Vorschlag an.

Nun gab es noch diversen Schriftwechsel. Der Gutachtertermin fand dann Anfang Oktober statt, nachdem dieser Termin, wegen Terminüberschneidungen der Gegenseite, dreimal verschoben werden musste.

Das Gutachten lag dann Anfang Dezember endlich vor. Der gerügte Mangel wurde bestätigt. Nach diversem Schriftverkehr, Stellungnahmen, Terminvorschlägen bzw.Terminverschiebungen kam es endlich Ende Februar 2017 zur Verhandlung.
Vor Gericht musste ich mir noch Sprüche anhören wie „man sieht sich immer zweimal im Leben“ oder „ich hatte mal einen VW, wenn der Probleme machte, habe ich ihn einfach neu gestartet. Die modernen Autos haben so viel Elektronik verbaut, die reparieren sich selber!“ …..und so weiter…unglaublich, solche Sprüche vom Inhaber einer Premium-Automarke.

Nach zähen und sehr (von der Gegenseite) lautstark geführten Verhandlungen wurde sich geeinigt. Das Autohaus nahm das Fahrzeug endlich zurück.
Alles in allem, hat die Angelegenheit zwei Jahre und zwei Monate gedauert. Davon Ein Jahr und zwei Monate Klageweg vor Gericht. Unterm Strich habe ich in diesem Zeitraum 1000.- Euro Verlust gemacht. Dafür habe ich nun ein besseres und jüngeres Auto. Von daher hat es sich gelohnt.

Nicht alles, was ich mir in dieser Zeit anhören musste bzw. was ich mit diesem Autohaus erlebt habe steht in diesem Bericht. Das würde den Rahmen sprengen.
Ach ja, außer dem Ärger mit der Gasanlage wurden auch noch eine Lambdasonde und die Servopumpe ausgetauscht. Da der Tacho sporadisch komplett aufleuchtete, quasi wie eine Lichtorgel, wurde auch ein Softwareupdate gemacht.

Ich bin nach wie vor von dem Fahrzeug Volvo überzeugt. Mein neuer ist auch ein V70. Aber die Wahl der Werkstatt ist schwierig. Was den cng angeht, lasse mir in Zukunft vor einer Reparatur oder Inspektion erst die Ausrüstung der Werkstatt zeigen. Klingt lächerlich, muss aber anscheinend so sein. Mein Vertrauen in Werkstätten ist nun völlig zerstört. Völlig egal was man mir erzählt, ich werde künftig alles hinterfragen und lasse mir die Altteile mitgeben, welche ich vorher markiert habe. Nur um sicher zu gehen, dass sie auch wirklich ausgetauscht worden sind.

Ach ja, der Gutachter hat festgestellt, dass der GDR defekt war. Die Erwärmung durch das Kühlwasser hat nicht funktioniert. Daher trat der Fehler nur bei Temperaturen um und unter dem Gefrierpunkt auf…Und auch nur auf den nächsten ca. 3 Kilometern nach dem Umschalten auf Gas. Wer in diesem Bereich nicht anhält und kuppelt, wird nichts merken. Das Fatale an der Sache war, der Motor ging einfach aus. Keine Anzeichen im Tacho. Keine gelben oder roten Lämpchen, wie man sie vom Abwürgen her kennt. Der Motor ist aus, keine Servolenkung, kein Bremskraftverstärker mehr. Ich habe sogar ein Video davon gedreht, aber das wollte der Händler nicht sehen…..

Nebenbei wurde vom Gutachter auch noch festgestellt, dass mindestens eine der Gasflaschen undicht ist. Aber das nur so am Rande.

Genug geschrieben!

LG
Christian
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DerRaucher



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BeitragVerfasst am: 19.04.2017 18:27 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden User zur Ignore Liste hinzufügen

Irgendwie ist man sprachlos wenn man das liest.
Und doch zeigt es, das Auto kann noch so schön sein aber ohne einer gescheiten Werkstatt kann man nur Ärger mit haben.
War das Auto aus Jaderberg? Da hatten wir uns auch mal paar Volvos angeschaut und der Verkäufer bzw das Haus hatte einen guten Eindruck auf uns gemacht.
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Chrischanx



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BeitragVerfasst am: 20.04.2017 08:14 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden User zur Ignore Liste hinzufügen

Nein, nicht Jaderberg. Aber wie gesagt, ein Volvo-Vertragshändler. Den Namen möchte ich nicht nennen. Falls er mitliest, hetzt er noch Seinen Anwalt auf mich.......
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Bassmann
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BeitragVerfasst am: 20.04.2017 21:13 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden User zur Ignore Liste hinzufügen

Oh, ich persönlich hätte gar nichts dagegen, wie es im Presserecht so üblich ist, ihm hier an ähnlich prominenter Stelle die Gelegenheit zu einer Gegendarstellung zu geben. Nur interessieren sich ja leider die Händler recht wenig für Foren und für dieses leider so gut wie gar nicht. Oder sie haben nicht den nötigen Arsch in der Hose...

MfG Bassmann
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13 Zylinder, 4,25 Liter Hubraum, aber verteilt auf 2 Autos und 2 Motorräder:
Golf4 Kombi 1.6l autom. mit CNG-Nachrüstung, ca. 10€/100km
Polo4 9N3 united 1.4l 5-Gang mit CNG-Nachrüstung, ca. 8€/100km
(jeweils incl. Luxusbrühe)
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Robert



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BeitragVerfasst am: 20.04.2017 22:21 Beitrag speichern    Titel: Re: Der Ärger mit Werkstätten die keine Ahnung von cng haben Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden User zur Ignore Liste hinzufügen

Chrischanx hat Folgendes geschrieben:

Ich bin nach wie vor von dem Fahrzeug Volvo überzeugt. Mein neuer ist auch ein V70. Aber die Wahl der Werkstatt ist schwierig. Was den cng angeht, lasse mir in Zukunft vor einer Reparatur oder Inspektion erst die Ausrüstung der Werkstatt zeigen. Klingt lächerlich, muss aber anscheinend so sein. Mein Vertrauen in Werkstätten ist nun völlig zerstört.


Was für einer Werkstatt willst du das zeigen?

Sorry, aber ich sehe hier bzgl. Volvo nur unfähige bzw. unwillige Werkstätten.
Das wäre das K.O.-Kriterium gegenüber der Marke, wohl auch, weil Volvo die Werkstätten nicht mehr unterstützt in Bezug auf CNG.
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Chrischanx



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BeitragVerfasst am: 21.04.2017 07:53 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden User zur Ignore Liste hinzufügen

Man darf halt nicht vergessen, dass dieses Fahrzeug niemals für den deutschen Markt vorgesehen war. Es ist ein Importfahrzeug. Wenn Du Dir einen US-Boliden importierst, wirst Du das gleiche Problem haben.

Das einzige Problem ist halt die Wartung bzw. Reparatur der Gasanlage.

In meinem Fall war halt der Händler Grütze. Die Marke ist in Ordnung.

Gruß
Christian
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wumpel



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BeitragVerfasst am: 24.04.2017 11:05 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden User zur Ignore Liste hinzufügen

Chrischanx hat Folgendes geschrieben:

...
Das einzige Problem ist halt die Wartung bzw. Reparatur der Gasanlage.

In meinem Fall war halt der Händler Grütze. Die Marke ist in Ordnung.
....


Das Fazit kann ich leider auch nur bestätigen, solche Erfahrungen habe ich schon vorher mit meinem 8er ohne Gasanlage gemacht.

Das Argument "Importfahrzeug, nicht für den hiesigen Markt gedacht " möchte ich aber so nicht stehen lassen. Dein Fahrzeug hat mit dem "CoC"-Zertifikat" eine Europaweite Zulassung und damit erwarte ich zumindest von der national zuständigen Volvo-Verwaltungseinheit (mehr ist Volvo Deutschland leider nicht) eine ordentliche Unterstützung im Falle von Problemen mit autorisierten FVH.
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Volvo V70 III Bi-Fuel
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Männer verirren sich nicht, sie finden Alternativrouten.
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Gulbenkian



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BeitragVerfasst am: 24.04.2017 13:40 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden User zur Ignore Liste hinzufügen

wumpel hat Folgendes geschrieben:
Das Argument "Importfahrzeug, nicht für den hiesigen Markt gedacht " möchte ich aber so nicht stehen lassen. Dein Fahrzeug hat mit dem "CoC"-Zertifikat" eine Europaweite Zulassung und damit erwarte ich [...] eine ordentliche Unterstützung im Falle von Problemen mit autorisierten FVH.


Das CoC bestätigt aber nur die Konformität bezüglich div. EU Normen. Es ist damit EU weit zulassungsfähig. Volvo wird aber einen Grund haben, warum sie die BiFuel Modelle nicht (mehr) in D anbieten und wrkstattseitig unterstützen. Ein Importfahrzeug zu kaufen, welches so in D nicht erhältlich ist und dann über die "unfähigen" Volvo Werkstätten meckern, finde ich nicht angebracht.

Wo Volvo (Deutschland) unterstützen sollte ist, wenn eine Volvo Werkstatt an einem Volvo Mist baut, unabhängig vom Fahrzeug. Unsere Volvo Händler im Umkreis haben, als wir einen V70 BiFuel in Betracht zogen, beide geschaut und gemeint, dass sie alles außer der Erdgasanlage warten können. Find ich in Ordnung. Werkstätten, die an etwas fummeln, wovon sie keine Ahnung haben, das ist eher das Problem.
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Golf IV BiFuel '06
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paderradler
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BeitragVerfasst am: 24.04.2017 13:46 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden User zur Ignore Liste hinzufügen

Gulbenkian hat Folgendes geschrieben:
...Volvo wird aber einen Grund haben, warum sie die BiFuel Modelle nicht (mehr) in D anbieten und wrkstattseitig unterstützen. ..


hohe Kosten und keinen Umsatz Weinen
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Gruß
paderradler
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Chrischanx



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BeitragVerfasst am: 28.04.2017 08:38 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden User zur Ignore Liste hinzufügen

So ein Zufall....mein altes Auto....sogar mit der alten Beschreibung und dem alten KM-Stand.....der wurde vor ca. 2,5 genauso aufgegeben:


http://suchen.mobile.de/fahrzeuge/details.html?id=243120651&lang=de&utm_source=DirectMail&utm_medium=textlink&utm_campaign=Recommend_DES


Also.....ich würde den nicht kaufen.....
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danmeye



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BeitragVerfasst am: 28.04.2017 10:05 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden User zur Ignore Liste hinzufügen

das ist ja frech, der kann doch aber nicht mehr den Km-Stand haben???

Gruß

Dan
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Volvo Bi-Fuel 2,5 L 231PS mit Automatik von 2010
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allgäuschwede



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BeitragVerfasst am: 03.05.2017 09:25 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden User zur Ignore Liste hinzufügen

Das ist ja nen Ding. Und dann auch noch als 2.5T von 2011 mit 241 PS???? Da hat jemand keine Ahnung... (oder ich? Meiner hat "nur" 231 PS.... Augen rollen )
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Moinmoin ;)

Volvo V70 III 2.5T BiFuel SUMMUM, 11/2011, silber, 231 PS (abgeriegelt bei 210 :( ;) )
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Exmitsufahrer



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BeitragVerfasst am: 03.05.2017 12:13 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden User zur Ignore Liste hinzufügen

Dann werden wir ja demnächst ein neues Forenmitglied mit altbekannten Fragen im BiFuel Bereich haben....... Elch
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DerRaucher



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Beiträge: 327
Wohnort: Oldenburg

BeitragVerfasst am: 03.05.2017 12:44 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden User zur Ignore Liste hinzufügen

Krafstoffart: Benzin
Hubraum : 1999cm3

Dachte das wäre ein Bifuel mit einer 2,5 Maschine.
Bei solchen Angabeb verwundert es mich auch nicht was Chrisch erlebt hat
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Exmitsufahrer



Anmeldedatum: 05.07.2015
Beiträge: 118

BeitragVerfasst am: 04.05.2017 09:30 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden User zur Ignore Liste hinzufügen

Na ja,

weiter unten hat er ja die Kurve noch gekriegt. Ist aber schon frech und irreführend was da läuft.



LG
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