Octavia G-Tec im Focus

Rund um die Serien-Erdgasmodelle von Volkswagen, Audi, Seat und Škoda.

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paderradler
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Octavia G-Tec im Focus

Beitrag von paderradler » 23.08.2017 06:25

der Skoda hat es heute in den Focus geschafft http://www.focus.de/auto/fahrberichte/d ... 02654.html :D
Die PS-Angabe ist zwar in der fetten Zeile falsch, aber im Text richtig dargestellt.
Gruß
paderradler

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Holly.
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Beitrag von Holly. » 23.08.2017 06:57

Schöner Artikel,

vor allem der Kostenvergleich zu den anderen Kraftstoffarten ist gut dar gestellt.
das wird hoffentlich den einen oder anderen mal ein bisschen Wachrütteln :lol:

und für mich war schon immer klar das der Diesel sich nicht rechnet...
das beweist mal wieder wie wenig mühe sich die Leute beim rechnen geben :-/

Ruediger
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Beitrag von Ruediger » 23.08.2017 08:00

Holly. hat geschrieben: und für mich war schon immer klar das der Diesel sich nicht rechnet...
das beweist mal wieder wie wenig mühe sich die Leute beim rechnen geben :-/
Bitte daran denken, dass es sich hier um ein Familienfahrzeug handelt. Bei einem gewerblichen Kunden muss der Mehraufwand durch das häufige Tanken mitberücksichtigt werden. Da ist dann nichts mehr mit Ersparnis. Das war vor einigen Jahren noch anders, als der Diesel teurer war und CNG deutlich billiger.
Trotzdem setze ich auf CNG, nach Möglichkeit auch für meine Mitarbeiter, da ich es für deutlich umweltschonender halte. Aber mangels Gelddruckmaschine haben wir leider auch noch Dieselfahrzeuge im Einsatz. Es kommt nämlich noch dazu, dass Lieferwagen mit CNG nur von sehr wenigen Firmen angeboten werden, während man beim Diesel auch sehr kostengünstige in der Anschaffung bekommt, die allein durch das Fahren später niemals teurer werden als das Wettbewerbsprodukt mit CNG. Da kann man nochsoviel rechnen: gegen den Minderpreis bei der Anschaffung sind die paar Euro Ersparnis im Monat Erdnüsse.
Grüße

Rüdiger

nach fast 7 Jahren Zafira B CNG nun schon mehr als 4 Jahre Passat Variant ecofuel :D
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Holly.
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Beitrag von Holly. » 23.08.2017 10:41

Das mit der "ZEIT" muß jeder für sich entscheiden wie viel das für jeden Wert ist

für mich ist es überhaupt kein Problem das ich jede Woche Tanken muss, und wenn ich dadurch 30% oder sogar noch mehr sparen kann, dann gibt es da für mich nichts nachzudenken.

Ich fahre auch schon 25 Jahre Motorrad, und jeder Motorradfahrer kennt das mit der Reichweite deshalb gab es für mich überhaupt nichts umzugewöhnen.

Ruediger
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Beitrag von Ruediger » 23.08.2017 12:07

Das ist klar, MIR macht das auch nichts aus, ich nutze die Tankpause als Pause für mich, aber meine Monteure muss ich bezahlen, während sie tanken. Und wenn eine Kolonne (Monteur und Auszubildender) einen kleinen Umweg machen muss und evtl. an der Säule noch etwas warten muss, da sie blockiert ist, sind schnell 15-30min um, die mir kein Kunde bezahlt und mich deshalb zwischen 20 und 40€ kosten. Selbst wenn wir 10€ annähmen, und der Monteur nur einmal pro Woche häufiger tanken müsste als mit einem Diesel sind das bei 46 Arbeitswochen im Jahr (52 Wochen abzügl. 6 Wochen Urlaub) 460€/Jahr. In der Realität ist es mehr, weil ich mit dem Gaser mindestens 3 mal so häufig tanken muss und 10€ extrem niedrig angesetzt sind. Deshalb muss ein GEWERBETREIBENDER eben anders rechnen als du als Privatmensch oder auch ich als Selbständiger, der die Arbeit dann eben abends macht, die er tagsüber nicht geschafft hat und dem ein kurzes Verschnaufen auch mal guttut oder der die Zeit an der Tankstelle auch zum Erledigen dringender Telefonate oder sonstigem Sinnvollen nutzt.

Und wenn mich das Tanken allein schon 460 + X € kostet im Jahr, hole ich das mit den paar Cent Ersparnis für das Gas nicht heraus.

Beim "richtigen" Rechnen können also durchaus unterschiedliche Ergebnisse herauskommen. Deshalb bin ich - und war ich auch vorher schon - der Meinung, der Weg, CNG über Kostenersparnis zu bewerben ist einfach falsch. Mit CNG fahren ist zwar meist günstig, aber eben nicht in jedem Fall die "günstigste" Variante, aber auf jeden Fall ist es zur Zeit die umweltschonendste Möglichkeit des Autofahrens. Umweltschonend und Praxistauglich (und nebenbei auch noch kostengünstig), das sind die Fakten, mit denen geworben werden sollte.
Grüße

Rüdiger

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Gasgeberin
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Beitrag von Gasgeberin » 23.08.2017 13:21

Ich freu mich. Das ist ein richtig schöner Artikel. Ohne "Explosionsangst".
Wenn Du ein Schiff bauen willst, so trommle nicht Menschen zusammen, um Holz zu beschaffen, Werkzeuge vorzubereiten, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Menschen die Sehnsucht nach dem weiten endlosen Meer.

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Beitrag von einherzfuerCNG » 23.08.2017 18:45

Gasgeberin hat geschrieben:Ich freu mich. Das ist ein richtig schöner Artikel. Ohne "Explosionsangst".
:hands: :hands:

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Holly.
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Beitrag von Holly. » 24.08.2017 08:00

Guten Morgen Rüdiger,

klar verstehe ich das für eine Firma die Zeit nicht unerheblich ist.
Die kosten haben sich ja auch wieder sehr gut zu Gunsten von Benzin und Diesel entwickelt was einige Experten nie für möglich gehalten hätten, das wir noch mal einen Dieselpreis so um die 1 Euro haben werden, der war ja auch schon weit über 1,50 Euro/Liter.
Deswegen rückt ja bei CNG auch immer mehr der Umweltaspekt in den Vordergrund, weil allein das kosten günstige Autofahren bei CNG haben noch zu wenige dazu bewegt umzusteigen.
Aber ich hoffe das wird sich jetzt ändern.

Gruß
Holly

petergabriel74
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Beitrag von petergabriel74 » 24.08.2017 12:45

Recht gut recherchierter Artikel.
Ich hoffe, die berichten nochmal nach zwei-drei jahren Nutzungsdauer. Dass der ohne Probleme viele Kilometer schafft, ist ja nun nicht die Überraschung, aber auch ein positives Feedback bzgl der verbauten Stahltanks wäre toll ;).

Dass sich Diesel leider noch lohnt, ist ein Jammerspiel der Politik bzw. unserer Gesellschaft. Grenzwerte vor 20 Jahren "gebären", dann aber nicht drum kümmern, wie man die einhalten könnte und nur mit Arbeitsplätzen winken...und dann auch noch überrascht wirken.

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Beitrag von schrauberfee » 24.08.2017 22:40

Diesel lohnt sich nur, da Diesel subventioniert ist. Fällt die Subvention, wie politisch gefordert, könnte der Dieselpreis um die 20 Cent steigen. :eek:

An Erdgas kann der Staat kein Interesse haben, da keine Mineralölsteuer, keine Ökosteuer.
Was verdient der Fizkus an Erdgas, ein sehr kleines Bissel ...

Der Artikel ist ganz nett ..., 50 Liter Benzin sinnlos mit rumfahren, macht ordentlich Mehrgewicht. 15 Liter reichen allemal. Dann könnte noch ne Gasbuddel mehr angetütert werden.
Es gibt nen interessanten Vergleich auf Youtube. Golf als E, Benzin, Diesel & CNG. Sieger ist Erdgas, gefolgt vom Diesel, Schlusslicht ist der E Golf.

Sonnigst
"Mit Gas fahren, statt mit Strom aus Gas ..."

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bljack
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Beitrag von bljack » 25.08.2017 06:08

schrauberfee hat geschrieben:An Erdgas kann der Staat kein Interesse haben, da keine Mineralölsteuer, keine Ökosteuer.
Was verdient der Fizkus an Erdgas, ein sehr kleines Bissel ...
Da die Mineralölsteuer schon lange durch die Energiesteuer abgelöst wurde, gibt es selbstverständlich auch auf CNG eine Steuer, in der auch die "Ökosteuer" mit enthalten ist. Und sinnigerweise ist der "ökologische Anteil" der Steuer bei CNG natürlich geringer als bei Benzin/Diesel, da ja ökologische Energieträger gefördert werden sollen. Und wenn es dem Staat nur um Steuereinnahmen gehen sollte, dann müssten Kraftstoffe bis auf Benzin umgehend verboten werden, der Staat hat aber durchaus (auch wenn das von verschiendenen Seiten gerne anders dargstellt wird) andere Interessen als täglich Millarden zu scheffeln. ;-)
schrauberfee hat geschrieben:50 Liter Benzin sinnlos mit rumfahren, macht ordentlich Mehrgewicht. 15 Liter reichen allemal. Dann könnte noch ne Gasbuddel mehr angetütert werden.
Aber nicht im bestehenden Fahrzeug, da wäre selbst vollkommen ohne Benzintank höchstens Platz für ein paar 100g CNG, schau Dir mal Bilder vom Tank an, der ist mit seiner Form weit weg von einer CNG-Flasche. Und mit der Varianz im Rohbau würde man die Plattform an der Stelle verlassen, was sich unweigerlich in deutlichen Mehrkosten niederschlägt, die dann auf wen umgelegt werden sollten?
Ich glaube, mit den 50 Litern (die kann man immer noch leer durch die Gegend fahren) holt man eher Neu-Gaser ins Boot als mit 10 Litern Benzin und dafür 17kg CNG (ähnlich up & Co.).
Mit dem ecoup umweltfreundlich unterwegs :-)
Lebensdauer der ersten Flaschen: 3 Jahre (1. HU nach Kauf), 104tkm; Austausch auf Kulanz (100%) bei 105tkm

Seit 06/2017 hin und wieder auch mit einem Leon ST TGI, wenn meine Holde mich lässt :-) :-)

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Beitrag von Thorman_G-Tec » 25.08.2017 07:23

Ja, schöner Bericht, könnte ja mein G-tec sein, auch wegen der Farbe.
petergabriel74 hat geschrieben: Ich hoffe, die berichten nochmal nach zwei-drei jahren Nutzungsdauer. Dass der ohne Probleme viele Kilometer schafft, ist ja nun nicht die Überraschung, aber auch ein positives Feedback bzgl der verbauten Stahltanks wäre toll ;).
Mein G-Tec hat ja jetzt schon 37 Monate auf dem Buckel, und beim TÜV-Termin Anfang August war noch kein Rost an an den Stahlflaschen in Sicht. Ich denke, so richtig spannend bzgl. Rost wird es erst in zwei Jahren beim 2. TÜV.
schrauberfee hat geschrieben: Der Artikel ist ganz nett ..., 50 Liter Benzin sinnlos mit rumfahren, macht ordentlich Mehrgewicht. 15 Liter reichen allemal. Dann könnte noch ne Gasbuddel mehr angetütert werden.
Ja, auch meine beiden größten Kritikpunkte beim G-Tec. Der Benzintank ist unnötig groß, 15l hätten auch gereicht, wegen des unnötig mitgefahren Zusatzgewichts. Wenn man den Rettungskarten trauen kann, hat der G-Tec nicht den Serien-Benzintank, dann hätte man den auch kleiner machen können. Bezüglich größerer CNG-Tanks hätte das nichts gebracht, da bin ich bei bljack, da der Benzintank unter der Rückbank angeordnet ist.
Allerdings hätte man beim G-Tec anstelle des fast nutzlosen Geheimfaches, bestimmt eine zusätzliche kleine CNG-Stahlflasche unterbringen können:

https://www.skodacommunity.de/threads/e ... st-1359326
Ich will Spaß, also geb ich Gas.

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Beitrag von venator » 25.08.2017 08:06

Den 50 Liter Tank haben ja auch der Leon und Golf. Für einen Kunden, der noch nie mit CNG zu tun hatte möglicherweise ein gutes Argument. Gerade wenn man auch beim Händler die Info bekommt, es gibt so wenige Tankstellen.
Ein UP und Co mit 10 Liter ist ja eher ein Zweitwagen, und in Deutschland kommt man da durchaus gut zurecht.
Der G tec bietet sich ja auch mal für Fahrten ins Ausland an, da könnte ein größerer Tank schon mal Sinn machen.
Wenn er nicht gebraucht wird fährt man halt mit 10 Liter Benzin im Tank.
Das Konzept von Audi A4-5 mit größeren Gastank und 25 Liter Benzin kommt natürlich dem Gaskenner mehr entgegen.

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Beitrag von bljack » 25.08.2017 09:37

venator hat geschrieben:Ein UP und Co mit 10 Liter ist ja eher ein Zweitwagen, und in Deutschland kommt man da durchaus gut zurecht.
:box: :zieh: Mein up wird zumindest als Erstwagen neben Nicht-CNG-Zweit- und Drittwagen genutzt :cng:

Und ich hoffe, dass eine wachsende Anzahl an Pendlern (ja, backmagic, auch ich kaufe nicht bei jedem Arbeitsplatzwechsel eine neue Wohung ;-) ) es ähnlich handhabt und die täglichen Strecken ohne nennenswertes Gepäck in einem kleinen CNGler zurücklegt :work:
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Beitrag von venator » 25.08.2017 11:45

Zweitwagen heißt ja nicht, dass ich weniger km als mit dem " Familienauto " fahre. Der war zuerst da.
Unsere zwei MIIs und der Up fahren im Jahr jeweils 30-40.000km.
Unser Diesel gerade noch bis max. 8000 km im Jahr.
Daher geht der ja auch zum Ende des Jahres weg und wird durch den Leon mit CNG ersetzt. Wobei dann unser Zweitwagen MII an einen unserer Söhne geht, und meine Frau und ich hauptsächlich nur noch einen Wagen, den Leon ST fahren werden. Kommen dann aber ohne Zweitwagen wieder so auf 40.000 im Jahr.
Liefertermin Januar.
Da ich auch ab Feb. 2018 in den Vorruhestand gehen werde, passt das super.

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