A3 Tank beim Tanken explodiert

Rund um die Serien-Erdgasmodelle von Volkswagen, Audi, Seat und Škoda.

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dridders
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Re: A3 Tank beim Tanken explodiert

Beitrag von dridders » 14.01.2019 10:21

Wo siehst du eine gute Nachricht? Selbst wenn es an einer verpfuschten Reparatur liegen würde, was noch lange nicht fest steht, würde das in den Augen vieler rein gar nichts ändern. Autos gehen ständig zu Unfallreparaturen in die Werkstätten, und ständig wird da auch gepfuscht, wie vermutlich jeder am eigenen Leib schon erfahren hat. Aber die wenigstens sind dadurch schwer verletzt worden. Dazu kommen die unkalkulierbaren Kosten, selbst wenn es 3000 Euro Reparaturkosten waren die man schnell zusammen hat, da brauchts keinen Rahmenschaden für), durch den Flaschentausch wirds dann eben das doppelte. Und wenn die Werkstatt die Verantwortung tragen muß werden die Flaschen getauscht, denn optische Begutachtung reicht bei Composite-Flaschen nicht, da du innere Schädigungen der Struktur nicht optisch erkennst.

Und für die ganzen "ich steh beim Tanken jetzt vor dem Auto"-Tanker: denkt man drüber nach das ihr nicht allein auf der Welt seid. Wie wollt ihr verhindern das dritte hinter euer Auto treten um z.B. zu ihrem eigenen oder zur Kasse zu kommen? Oder wollt ihr ihm dann zurufen "nicht hinter meinem Auto lang, das ist ein Erdgaser und der könnte explodieren beim Tanken"? Das ist bestimmt der Verbreitung dann auch sehr förderlich ;-)

Wenn ich es richtig sehe ist alles "entlastende" eine Aussage vom "Sachverständigen" Peter Ziegler, der allen ernstes behauptet die CNG-Leitungen wären vorher ja schon gar nicht festgezogen gewesen, weil er sie doch mit den Fingern festschrauben konnte. Wenn das der Fall gewesen wäre, dann hätte es da schon vorher so gewaltig rausgepfiffen das keiner freiwillig mit dem Wagen gefahren wäre.

@Dampfbahner:
die Tanks müssen einen Betriebsdruck von 250 Bar aushalten, der eben bei hohen Temperaturen maximal planmäßig gefüllt werden darf. Dabei dürfen sie natürlich nicht platzen, die Sicherheitseinrichtungen beginnen entsprechend auch erst bei 270 oder 280 Bar, auch hier muß der Tank natürlich immer noch in einem sicheren Zustand sein. Da gibts auch keine Unterschiede nach Composite (egal welche Variante) oder Stahl.

@gato311:
Fahrzeug an der Mulde hochheben? Naja, wenn man mehr Arbeit haben möchte kann man das tun, ansonsten ist das ganz unabhängig vom Vorhandensein einer Mulde eine sehr blöde Idee, denn das hält wohl kaum eine aus. Erstrecht wo die Dinger dann gerne nur noch geklebt sind, teils aus Plastik, oder auch gar nicht mehr da, unabhängig von Gasfahrzeugen. Und das alles soll man dann bei einem fahrtüchtigen Fahrzeug machen, das viel schneller aus eigener Kraft der Platz wechseln kann? Vom Risiko das es vom Heber kracht mal ganz zu schweigen.

gasophil
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Re: A3 Tank beim Tanken explodiert

Beitrag von gasophil » 14.01.2019 11:06

Durch technische Dinge kommt es ständig zu lebensgefährlichen Verletzungen, wenn diese nicht sachgerecht repariert werden. Da können die Berufsgenossenschaften ein Lied davon singen.
Was der Unfall in Achern allenfalls zeigt: Das finanzielle Risiko des CNG-Autobesitzers mit Flaschen aus Verbundwerkstoff steigt, weil kleine Schäden hohe Instandsetzungskosten (Austausch der Flaschen) nach sich ziehen können.
Deswegen ist mein MTB auch aus Alu und nicht aus Carbon.

Sowas wird aber in der Autobild gar nicht thematisiert. Kein Wunder: Der Autor ist studierter Politologe.
Diffuse Angst hilft an dieser Stelle nicht weiter, genauso wenig wie anderswo.

Robert
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Re: A3 Tank beim Tanken explodiert

Beitrag von Robert » 14.01.2019 11:29

DampfBahner hat geschrieben:
14.01.2019 05:29
Der zuständige Sachverständige im gegenständlichen Fall, stellte explizit klar:
Herr Ziegler ist nicht der zuständige Sachverständige in diesem Fall. Es ist ein Vertreter eines sehr zweifelhaften Verbandes und er hat sehr zweifelhafte Aussagen in diesem Fall bereits getroffen.
dridders hat geschrieben:
14.01.2019 10:21
Wo siehst du eine gute Nachricht? Selbst wenn es an einer verpfuschten Reparatur liegen würde, was noch lange nicht fest steht, würde das in den Augen vieler rein gar nichts ändern.
Die Explosion an sich war natürlich alles andere als eine gute Nachricht. Reparaturpfusch wäre aber wohl noch die positivste mögliche Ursache und würde übrigens auch die Aussage von Herrn Ziegler klar widerlegen ("jederzeit und an jedem Ort"). Denn letzteres wäre wirklich ein noch einmal ganz anderes Problem.

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Re: A3 Tank beim Tanken explodiert

Beitrag von gasophil » 14.01.2019 11:53

Genau. Aller Voraussicht nach wird die "gute Nachricht" darin bestehen, dass eine nicht sachgemässe Instandsetzung den Unfall verursacht hat. Und eben nicht systemische Mängel der Technologie.
Das wird aber leider die Autobild nicht mehr interessieren, weil sich mit einer solchen Nachricht kein wohliges Gruseln und kein stammtischartiges "Ich-hab-es-doch-schon-immer-gewusst!" beim geschätzten Publikum erzeugen lässt.

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dridders
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Re: A3 Tank beim Tanken explodiert

Beitrag von dridders » 14.01.2019 12:02

Die "positivste" Nachricht wäre für mich eher übertriebener Sparwille bei VAG, so wie bei den Stahlpullen. Denn beim Hersteller kann man eher mit strengeren Kontrollen ansetzen als bei der Werkstatt. Und bei VAG kann man auch eher jemand zur Rechenschaft ziehen und sich zumindest finanziell entschädigen lassen, auch wenn das niemals ein Menschenleben aufwiegen kann. Ein Fehler bei VAG führt dann auch eher dazu das alle problematischen Tanks im Feld kostenlos ausgetauscht werden, ein Werkstattpfusch dagegen wäre sicherlich nicht allein, würde aber die restlichen Pfuschopfer nicht in die Werkstätten treiben... zum einen weil keiner bereit ist so viel Geld zu investieren, und wenn man womöglich noch aus "Gewährleistungsgründen" zur gleichen Werkstatt geht da natürlich kein Fehler gemacht wurde...
Werkstattpfusch ist wohl schon bei LPG das größte Sicherheitsproblem. Bei CNG wurde ja immer angepriesen das sowas kein Problem wäre, weil da Umrüstungen kaum eine Rolle spielen.
Und sicherlich ist das bei den Werkstätten auch ein Thema von Unkenntniss/Unwissenheit, was eben alles bei der Gastechnik noch Auswirkungen haben kann. Dem wirst du aber kaum begegnen können, selbst wenn das Ausbildungsthemen sind, nach 2 Jahren ohne damit zu tun zu haben ist das vergessen. Und damit zu tun haben bei der Verbreitung die wenigsten.

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Re: A3 Tank beim Tanken explodiert

Beitrag von TukTuk » 14.01.2019 12:29

gasophil hat geschrieben:
14.01.2019 11:06
Sowas wird aber in der Autobild gar nicht thematisiert. Kein Wunder: Der Autor ist studierter Politologe.
Ich bin schon lange dafür, dass nur und ausschließlich Inschenöre über technische Sachverhalten schreiben dürfen. Manchmal fände ich "reden" auch nicht schlecht.

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Re: A3 Tank beim Tanken explodiert

Beitrag von Gastra » 14.01.2019 12:45

dridders hat geschrieben:
14.01.2019 12:02
Die "positivste" Nachricht wäre für mich eher übertriebener Sparwille bei VAG, so wie bei den Stahlpullen. Denn beim Hersteller kann man eher mit strengeren Kontrollen ansetzen als bei der Werkstatt. Und bei VAG kann man auch eher jemand zur Rechenschaft ziehen und sich zumindest finanziell entschädigen lassen, auch wenn das niemals ein Menschenleben aufwiegen kann. Ein Fehler bei VAG führt dann auch eher dazu das alle problematischen Tanks im Feld kostenlos ausgetauscht werden, ein Werkstattpfusch dagegen wäre sicherlich nicht allein, würde aber die restlichen Pfuschopfer nicht in die Werkstätten treiben... zum einen weil keiner bereit ist so viel Geld zu investieren, und wenn man womöglich noch aus "Gewährleistungsgründen" zur gleichen Werkstatt geht da natürlich kein Fehler gemacht wurde...
Werkstattpfusch ist wohl schon bei LPG das größte Sicherheitsproblem. Bei CNG wurde ja immer angepriesen das sowas kein Problem wäre, weil da Umrüstungen kaum eine Rolle spielen.
Und sicherlich ist das bei den Werkstätten auch ein Thema von Unkenntniss/Unwissenheit, was eben alles bei der Gastechnik noch Auswirkungen haben kann. Dem wirst du aber kaum begegnen können, selbst wenn das Ausbildungsthemen sind, nach 2 Jahren ohne damit zu tun zu haben ist das vergessen. Und damit zu tun haben bei der Verbreitung die wenigsten.
Wer sagt denn das es eine VAG Werkstatt war? Genausogut oder noch viel viel wahrscheinlicher kann die Leasinggesellschaft eine eigene Vertragswerkstatt ausgesucht haben welche im Interesse der Leasinggesellschaft immer nur so billig wie möglich repariert. Eine VAG Werksatt hätte kein eigenes Interesse daran, im Gegenteil, an einem Austausch der Flaschen hätte man noch verdient.

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Re: A3 Tank beim Tanken explodiert

Beitrag von dridders » 14.01.2019 13:05

Keine Ahnung, ich schreibe das nicht und der "Sachverständige" Peter Ziegler mutmaßt das es keine Vertragswerkstatt war. Also nochmal von vorne lesen.
Nebenbei: die Leasinggesellschaft möchte auch ein top repariertes Fahrzeug mit entsprechend hohem Wiederverkaufswert, ansonsten Abzüge am Ende der Leasingdauer. Wenn dann wäre die Vollkaso-Versicherung an einer möglichst billigen Reparatur interessiert.
Aber steht überhaupt fest dass das Fahrzeug geleast wurde? Ist bei Erdgasern immerhin nicht so einfach, aufgrund des hohen Wiederverkaufsrisikos. Und nur weil es ein Firmenfahrzeug ist muß es noch lange nicht geleast sein, erstrecht wo es sich hier wohl nicht um einen großen Konzern zu handeln scheint.

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Re: A3 Tank beim Tanken explodiert

Beitrag von DampfBahner » 14.01.2019 13:12

hajo hat geschrieben:
28.12.2018 08:57
Robert hat geschrieben:
27.12.2018 21:59
hajo hat geschrieben:
27.12.2018 21:17
Ich kenne keine von Menschenhand entwickelte Technik, die nicht schon irgendwann versagt hätte. Schiffe gehen unter, Flugzeuge stürzen ab, Benziner-Autos brennen auf Autobahnen (allein heute wegen einem Brand im Stau auf der A2 gestanden) und ein Ergdastank kann explodieren. Das sind jetzt alles keine bahnbrechenden Erkenntisse.
Allerdings wurden Techniken genau aufgrund solcher Risiken schon abgeschafft. Und um diesen Punkt geht es hier.

Erdgas hat halt den öffentlichen Makel: "Das kann doch explodieren" ... tja und das ist hier leider passiert und damit sieht das nicht gut aus. Dabei hilft es sicher auch nicht auf Kraftstoffbrände zu verweisen, erstens weil die Folgen in den allermeisten Fällen sich auf Sachschäden beschränken und zweitens, weil Kraftstoffbrände bei Erdgasautos sicher nicht seltener vorkommen (einfach aufgrund der zwei Kraftstoffsysteme).

Und die "Panik" hier ist deshalb sicher nicht unberechtigt. So etwas kann der Todesstoß sein und so etwas kann echte Folgen auf die Tanksituation haben, von der wir dann wohl alle betroffen wären.
Sehr geehrter Herr Robert,

Welche Techniken wurden denn schon aufgrund "solcher Risiken" abgeschafft? Konkrete Beispiele bitte. Und der öffentliche Makel ist in deinem Kopf und manch anderem Kopf. In meinem nicht. Bin ich damit jetzt nicht mehr öffentlich? Und Panik war noch nie berechtigt. Zu keiner Zeit, zu keinem Anlass. Weil sie niemals hilfreich ist. Aber das unterscheidet uns. Und ich habe dich schon mehrmals gebeten, mich einfach zu ignorieren. Wir sind völlig unterschiedliche Menschen mit wirklich völlig unterschiedlichen Einstellungen und ich gönne dir deine. Aber wer andere als Dummschwätzer bezeichnet ist niemand, mit dem ich meine Zeit verbringen möchte oder gar mit demjenigen diskutieren möchte. Alles klar? Ich wünsche dir noch ein schönes Leben.
Klartext vom Allerfeinsten!
Dankeschön!

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Re: A3 Tank beim Tanken explodiert

Beitrag von Robert » 14.01.2019 14:50

dridders hat geschrieben:
14.01.2019 12:02
Werkstattpfusch ist wohl schon bei LPG das größte Sicherheitsproblem. Bei CNG wurde ja immer angepriesen das sowas kein Problem wäre, weil da Umrüstungen kaum eine Rolle spielen.
Ist es ja auch bezogen auf den Einbau der Anlage. Würde es hier aber einmal mehr trotzdem der Fall sein (wie schon bei den Rostbuddeln), dann wäre diese Theorie so langsam doch widerlegt und der Vorteil dahin. Daher ist es eben am wenigsten Wünschenswert, dass das schon wieder passiert ist.

Das Risiko von Werkstattpfusch nach einem Unfall hingegen ist natürlich immer gegeben, aber das ist genau das Restrisiko, welches bei anderen Fahrzeugen genauso vorhanden ist. Es ist nicht CNG-spezifisch und würde daher sicher auch keinen großen Aufschrei auslösen.

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Re: A3 Tank beim Tanken explodiert

Beitrag von dridders » 14.01.2019 15:10

wie oft liest man denn das Personen wegen Werkstattpfusch am Auto schwer verletzt worden sind? Also abseits von CNG und LPG. Restrisiko hin oder her, die Wahrscheinlichkeit das bei einem Benziner oder Diesel der Besitzer schwer verletzt worden wäre ist wohl ungemein kleiner.
Wenn VAG mal wieder mit seiner Sparpolitik dafür verantwortlich war, dann ist das für Vater Staat vielleicht endlich mal ein Grund sich die Automobilkonzerne genauer vorzunehmen. Immerhin stehen jetzt dann direkt Menschenleben auf dem Spiel, nicht nur indirekt wie beim Abgasskandal. Da hat man jedenfalls eine Möglichkeit anzusetzen, bei den Werkstätten realistisch nicht.

Und ob das Fahrzeug dann wegen Werkstattpfusch beim Einbau oder bei der Wartung zur Zeitbombe wird spielt doch keine Rolle. Auf beides hast du als Otto-Normal-Autofahrer keinen Einfluß, sonst wäre weder das eine noch das andere ein Problem. Und das unfähige Werkstätten allein vom Markt verschwinden weil ihnen die Kunden ausgehen ist ja ein Irrglaube, eher im Gegenteil.

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Re: A3 Tank beim Tanken explodiert

Beitrag von Gastra » 14.01.2019 15:23

bei CNG ist dafür die Brandgefahr deutlich geringer, in E-Autos und Benzinern verbrennem mehr Menschen als in CNG Fahrzeugen, das gleicht die Gefahr durch Werkstattpfusch an den Buddeln sicher mehr als aus.

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Re: A3 Tank beim Tanken explodiert

Beitrag von Robert » 14.01.2019 15:43

dridders hat geschrieben:
14.01.2019 15:10
wie oft liest man denn das Personen wegen Werkstattpfusch am Auto schwer verletzt worden sind?
Nicht so furchtbar oft, weil der von mir benannte Aufschrei ausbleibt. Aber ich denke, dass es da häufiger Unfälle dadurch gibt, als du so meinst.
Gastra hat geschrieben:
14.01.2019 15:23
bei CNG ist dafür die Brandgefahr deutlich geringer, in E-Autos und Benzinern verbrennem mehr Menschen als in CNG Fahrzeugen, das gleicht die Gefahr durch Werkstattpfusch an den Buddeln sicher mehr als aus.
Da ein CNG-Fahrzeug auch gleichzeitig ein Benziner ist, halte ich diese Theorie für haltlos. Im Gegenteil, da ein CNG-Fahrzeug besitzt alle brandrelevanten Bauteile, die auch ein Benziner besitzt. Und da der CNG-Part auch noch ein Brandrisiko bedeutet (wenn auch kleiner als das von dem Benzinpart), dürfte das Brandrisiko insgesamt höher liegen als bei einem Benziner.

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Re: A3 Tank beim Tanken explodiert

Beitrag von dridders » 14.01.2019 15:51

Ähm, moment... die Gefahr aufgrund des Benzinsystems zu verbrennen hättest du im Erdgaser genauso. Davon ab: wie viele Menschen verbrennen im Jahr so in konventionellen Autos? Und das dann runtergebrochen auf die Gesamtanzahl der zugelassenen Fahrzeuge oder die gefahrenen Kilometer oder die genutzten Stunden. Ich würde mal sagen CNG ist da mit seinen bisherigen Unfällen garantiert nicht besser als die konventionellen Antriebe. Mal davon ab das man bei einem Brand durchaus eine Chance hat und nicht sofort schwer verletzt oder tot ist.
Und was der Beißreflex zu E-Fahrzeugen angeht: es bringt genau gar nichts zu brüllen "aber die sind doch noch viel unsicherer". Damit gewinnt man null Pluspunkte und überzeugt sicherlich keinen in ein Gasfahrzeug einzusteigen.

@Robert:
das bezweifel ich, denn das würde man mindestens in der Lokalpresse lesen, wenn nicht auch als allgemeiner Aufmacher bei ADAC oder gar Bild & Co. Nur wissen die Werkstätten für gewöhnlich bei konventioneller Technik wo es heikel wird und wo nicht. Davon mal ab das sich da dann auch die Staatsanwaltschaft einschalten würde, gerade bei Personenschäden, und die Bude sich das wohl nicht oft erlauben könnte. Und im Gegensatz zum jetzigen CNG-Fall, wo sich die Werkstatt sicherlich rausreden kann das nicht groß und offensichtlich genug über die Gefahren informiert worden ist, besonders wo sie doch an der Gasanlage vermutlich gar nichts gemacht haben, kann sich die Werkstatt bei Pfusch an den Bremsen & Co nicht rausreden.

TukTuk
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Re: A3 Tank beim Tanken explodiert

Beitrag von TukTuk » 14.01.2019 15:54

Gastra hat geschrieben:
14.01.2019 15:23
bei CNG ist dafür die Brandgefahr deutlich geringer, in E-Autos und Benzinern verbrennem mehr Menschen als in CNG Fahrzeugen, das gleicht die Gefahr durch Werkstattpfusch an den Buddeln sicher mehr als aus.
Ist das ein Gefühl, ein Wunsch oder belegbare Fakten? Jetzt nicht nur Links zu "schrecklicher Unfall, Pesonen verbrennen" sondern Analysen im Detail inkl. Ursachen, die nicht auch auf CNG-Autos zutreffen. Und natürlich auch in Relation gesetzt zur Anzahl der Fahrzeuge (mindestens bitte auf Auto-Bild-Niveau. Die haeben ja wenigstens eine Historie gezeigt).

Tante Edith sagt: Da war jemand schneller. Ich google jetzt mal nach CNG-Autos ohne Benzintank :kukuk:

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