A3 Tank beim Tanken explodiert

Rund um die Serien-Erdgasmodelle von Volkswagen, Audi, Seat und Škoda.

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Robert
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Re: A3 Tank beim Tanken explodiert

Beitrag von Robert » 14.01.2019 21:07

Gastra hat geschrieben:
14.01.2019 17:02
Brände im Motorraum halte ich für relativ ungefährlich, da ist einfach nicht genug leichtenzündliches vorhanden. Nicht unterschätzen sollte man Kabelbrände, hab ich selber einen erlebt, der ganze Innenraum ist innerhalb kurzer Zeit völlig verqualmt und es kokelt überall, selbst die Sitze fangen an zu brennen. Ansonsten sind Batteriebrände oder geplazte Benzintanks noch mal ne andere Hausnummer.
Die meisten Brände sind ungefährlich für Menschen, weil Menschen weglaufen, wenn es brennt. Ursachen für Brände sind fast immer Kraftstofflecks oder die Elektrik. Dass dann nach und nach irgendwann alles brennt ... jep, ist so, ganz ohne neuen Kraftstoff. Darum braucht es keinen großen Tank dafür und darum CNG Fahrzeuge auch nicht sicherer. Sie haben mehr Elektrik und mehr potentielle Stellen wo Kraftstoff austreten kann.
dridders hat geschrieben:
14.01.2019 17:32
Robert:
lose Radmuttern sind aber eine ganz andere Liga als plötzlich platzende Gastanks. Bei ersteren hast du wie bei einem Brand eine deutliche Vorwarnung und somit auch eine erhebliche Mitschuld wenn dir oder anderen etwas passiert.
Natürlich ist das eine andere Hausnummer, aber es ist Werkstattpfusch, den du bezweifelt hast, dass der vorkommt.
Wie oft öfter kommt das vor im Vergleich zu geplatzten CNG-Tanks? Faktor 10.000? Faktor 100.000? ... irgendwo da wird der Faktor liegen und deshalb kräht auch keiner danach. Es ist nichts Besonderes. Und trotzdem werden echte Schäden dadurch entstehen, nicht bei jedem Zehnten, nicht bei jedem Hundersten, aber vielleicht bei jedem Tausensten. Und auch das juckt niemand wirklich, weil jeder sagt ... da war einfach die Werkstatt zu doof.
Gastra hat geschrieben:
14.01.2019 19:47
Zum Anderen gab es von Audi dazu Aussagen mit einer Zwischenschicht an der man eventuelle Fehler direkt erkennen kann. Davon abgesehen, ne oberflächliche Beschädigung nach einem Unfall findet man selbst als Blinder durch ertasten...
Ist das wirklich die Handlungsanweisung seitens Audi bei Unfällen? Hinsehen ob trüb und abtasten als Prüfmethode? Hast du Infos dazu?
Da habe ich massive Zweifel dran.
Natürlich ertastet die Schäden nach dem Unfall hier ein Blinder, der sieht sogar fast die Trübung ;). Aber ob man mögliche Schäden an den Flaschen mittels Trübung sicher erkennt ... da habe ich massive Zweifel dran. Ich denke auch, hier kommen andere Kriterien zum Einsatz (z.B. Verformungen an Aufnahmen und wenn diese Überschreitungen aufweisen, ist ein Tausch fällig).
Gastra hat geschrieben:
14.01.2019 19:47
Mein Benzintank sitzt gut geschützt zwischen zwei stabilen CNG Flaschen, da kommt nichts dran bei Unfällen mit nennenswerter Überlebendswahrscheinlichkeit...
Die Flaschen sind sicher das Stabilste und werden im Fall der Fälle deinen Benzintank wie eine leere Coladose zerquetschen. Und wie viel Liter Benzin sich dann ergießen ist fast egal. Aber der Tank ist nicht das Hauptproblem, wie vorher schon gesagt.

Robert K. G.
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Re: A3 Tank beim Tanken explodiert

Beitrag von Robert K. G. » 14.01.2019 22:35

buendisch hat geschrieben:
14.01.2019 19:07

Wieso trägt hier Audi eine Mitschuld? Ist denn erwiesen, dass das betreffende Auto danach in einer Audi-Werkstatt zur Reparatur war? Ich habe zumindest nichts davon gehört/gelesen/geträumt. Wenn irgendeine Hinterhof- oder Günstigfilialwerkstatt (ggf. als Vertragsversicherungswerkstatt mit wenig Gewinnmarge oder Cashbackvereinbarung) Schäden nicht erkennt und repariert - auch weil sie ggf. dafür nicht ausgebildet sind -, kann der Autohersteller nichts dafür.
Es ist völlig unerheblich in welcher Werkstatt ein Fahrzeug instand gesetzt wird oder gewartet wird. Audi, und nur Audi, gibt vor wie eine Sach- und Fachgerechte Instandsetzung/ Reparatur auszusehen hat. Schreibt Audi z. B. (frei von mir gerade erfunden) vor dass die Flascheb auf milchige Stellen zu prüfen sind, und die Flaschen waren milchig, dann trägt Audi keine Mitschuld. Wird solch eine Prüfung im Rahmen einer „Gasprüfung“ (auch gerade von mir frei erfunden) nicht verlangt, dann trägt Audi eine Mitschuld. Sie müssen dafür sorgen dass von Ihrem Produkt keine vermeidbare Gefahr ausgeht. Auf den Trichter kann der Geselle xy bei Karosserienaufirma z nicht kommen. Im Zweifel muss man es halt direkt auf die Flaschen schreiben. So dass es jeder Vollpfosten sieht!

Gruß
Robert

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Re: A3 Tank beim Tanken explodiert

Beitrag von Robert » 14.01.2019 22:59

Robert K. G. hat geschrieben:
14.01.2019 22:35
Audi, und nur Audi, gibt vor wie eine Sach- und Fachgerechte Instandsetzung/ Reparatur auszusehen hat.
Da gehe ich von aus, dass Audi das tut bzw. getan hat. Oder hast du andere Erkenntnisse?
Auf meinen Radschrauben steht auch nicht drauf, dass diese mit dem richtigen Drehmoment zu befestigen sind, muss man das für jeden Vollpfosten etwa wirklich drauf schreiben? Nein, ganz sicher nicht!
Reparieren darf man nur, wenn man Fachwissen hat. So ist das nun einmal, ganz sicher nicht nur im CFK-Ergasflaschenbereich. Und ob man das Wissen hat, dafür trägt man eindeutig Eigenverantwortung. Ich kann nicht daher gehen und sagen, weil es auf meiner Steckdose nichts drauf stand, dass ich da nicht einfach rumschrauben kann und damit ist der Hersteller dafür verantwortlich, dass ich zu doof war, da mit dem Schraubenzieher rein zu stochern. Und im professionellen Bereich ist dieser Grundsatz noch viel ausgeprägter. Ein Geselle muss wissen was er kann und was nicht, auch ohne Warnhinweise. Ansonsten sollte er sofort seine Urkunden für seine Befähigungen zurück geben. Denn so etwas ist essentiell.

Ansonsten sind wir bald bei den Standard, dass nicht nur beim Kunden drauf stehen muss, dass Kaffee heiß sein kann, sondern auch für den preisgekrönten Barista das zu gelten hat. Sorry, aber da hört es doch echt auf!

Was wir brauchen ist eine Initiative endlich mal Eigenverantwortung zu übernehmen! Aber ich fürchte das führt hier zu weit ;).

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Gasgeberin
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Re: A3 Tank beim Tanken explodiert

Beitrag von Gasgeberin » 15.01.2019 07:40

Gastra hat geschrieben:
11.01.2019 15:04
wie vermutet, kein "Kullerunfall" sondern irgendwo kräftig drübergeschrammt. Der Wagen wurde danach billig bei einem Karrosseriebauer zusammengeflickt, wo niemand auf die Tanks kuckt (Beschädigungen erkennt man bei den Tanks mit Sicherheit). Natürlich spielt man hinterher den Unfall herunter um von dem eigenen Versagen abzulenken...
Das sehe ich ganz genauso. Ich war auch erst geschockt, fahre ja selbst einen A3-g-tron. aber nach einem Heckunfall, den ich nicht bei VW/Audi reparieren lassen würde, würde ich selbst unter die Hebebühne gehen und mir die Gasflaschen und Verbindungen anschauen, ob sie was abbekommen haben.

Die zweite Flasche ist ja am Stück "rausgekommen". Die hat es beim Zerreißen der ersten nicht zerlegt. Auch ein gutes Zeichen.
Wenn Du ein Schiff bauen willst, so trommle nicht Menschen zusammen, um Holz zu beschaffen, Werkzeuge vorzubereiten, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Menschen die Sehnsucht nach dem weiten endlosen Meer.

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Re: A3 Tank beim Tanken explodiert

Beitrag von bljack » 15.01.2019 08:49

Robert hat geschrieben:
14.01.2019 22:59
Robert K. G. hat geschrieben:
14.01.2019 22:35
Audi, und nur Audi, gibt vor wie eine Sach- und Fachgerechte Instandsetzung/ Reparatur auszusehen hat.
Da gehe ich von aus, dass Audi das tut bzw. getan hat. Oder hast du andere Erkenntnisse?
Auf meinen Radschrauben steht auch nicht drauf, dass diese mit dem richtigen Drehmoment zu befestigen sind, muss man das für jeden Vollpfosten etwa wirklich drauf schreiben? Nein, ganz sicher nicht! Reparieren darf man nur, wenn man Fachwissen hat. [...]
Auf Deinen Radschrauben steht das nicht drauf, aber sicherlich im Handbuch, da das Anzugsmoment nicht europaweit genormt, bei jeden Fahrzeug gleich und allseits bekannt ist. Insofern gibt es auch dazu eine klare Anweisung, die man auch ohne tiefergehendes Fachwissen anwenden kann. Dass das bei unter Hochdruck stehenden, gasführenden Bauteilen etwas höhere Anforderungen als beim Radwechsel sind, ist auch klar. Aber auch hierzu gibt es mit Sicherheit klare Handlungsanweisungen für die Werkstätten. Wenn Du willst, kannst Du ja mal im erWin nachschauen.
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Robert K. G.
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Re: A3 Tank beim Tanken explodiert

Beitrag von Robert K. G. » 15.01.2019 09:18

Genau! Jetzt ist die Frage was in erWin steht oder stand.

Wie gesagt; Wenn die Flaschen beschädigt sind, muss auch die Flaschenabdeckung gewechselt werden. Ab dem Zeitpunkt, wenn man diese anfasst, schraubt man schon an der Gasanlage. Und das dürfen nur Fachbetriebe. Das steht sogar auf dem Fahrzeug, aber im Motorraum.

@ Robert
Die Forderung nach Eigenverantwortung ist hier völlig fehl am Platz! Ja, es muss idiotensicher sein. Zur Not muss man halt verblomben, wie mein Strom- und auch Gasanschluss im Haus auch. Ich darf in meinem eigenen Haus nicht einmal an der Trinkwasseranlage schrauben...

Gruß
Robert

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dridders
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Re: A3 Tank beim Tanken explodiert

Beitrag von dridders » 15.01.2019 10:02

Gibt es zu der Panzer-Story irgendwas anderes als Audis Bild-Zeitungs-Aussage in den Zeitungen? Also irgendwas konkretes über die Bedingungen? Was für Untergrund, Flaschen auf welchem Druck, allein, im Rahmen, im Fahrzeug? Was heißt sie haben gehalten, hatten sie noch die Form, waren völlig unbeschädigt und haben erneut den Prüfdruck ausgehalten, konnten ganz normal weiter eingesetzt werden? Im Zweifelsfall heißt es nur die leere Flasche ist nicht direkt zerbrochen, aber beim nächsten Tanken wäre sie uns um die Ohren geflogen.
Davon ab ist eher lediglich das Harz transparent, nicht die Fasern. Wenn sich das ganze delaminiert wirds milchig, soweit ok... aber dann würde ich mich der Flasche auch nicht mehr nähern wollen wenn man das schon sieht. Ich bezweifel aber das sie immer erstmal delamniniert bevor es sie zerreißt.

Robert K. G.:
mit dem Argument kannst du auch sagen das nur Fachbetriebe das Fahrzeug fahren dürfen, denn bereit mit Betätigung des Schlüssels schraubst du an der Gasanlage. Und in der Tat braucht es dabei wohl mehr "Fach"wissen über Gas als bei der (De)montage der Abdeckung.

Gasgeberin:
als ob die Markenwerkstätten nicht pfuschen würden, als ob sie nicht Fahrzeuge mit verrosteten Tanks hätten weiter fahren lassen ohne irgendwas zu sagen, etc. Aber du als Laie willst das dann besser bewerten können als der Gutachter und die Werkstatt? Und die Kosten für den Tausch dann ja auch selbst tragen, oder von der Versicherung einklagen (und solange das Fahrzeug stilllegen)?
Bei den Stahlflaschen ist auch nur eine zerplatzt, die restlichen lagen verrostet daneben. Das hat überhaupt nichts zu sagen.

Robert:
ich habe nie bezweifelt das Werkstattpfusch vorkommt, sondern ich habe bezweifelt das - wie du behauptest - es an der Tagesordnung ist das Autos so verpfuscht aus der Werkstatt kommen das die Besitzer nicht um eine schwere Verletzung drumrum kommen. Bei losen Radmuttern hast du eine Menge Vorwarnung. Vergleichbar wären also z.B. spontan ausfallende Bremsen. Und das es keinen interessiert wenn nichts passiert dürfte klar sein, die verrosteten Flaschen haben auch keinen gekratzt bis eine hochgegangen ist.

Gastra
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Re: A3 Tank beim Tanken explodiert

Beitrag von Gastra » 15.01.2019 10:21

Robert K. G. hat geschrieben:
14.01.2019 22:35
buendisch hat geschrieben:
14.01.2019 19:07

Wieso trägt hier Audi eine Mitschuld? Ist denn erwiesen, dass das betreffende Auto danach in einer Audi-Werkstatt zur Reparatur war? Ich habe zumindest nichts davon gehört/gelesen/geträumt. Wenn irgendeine Hinterhof- oder Günstigfilialwerkstatt (ggf. als Vertragsversicherungswerkstatt mit wenig Gewinnmarge oder Cashbackvereinbarung) Schäden nicht erkennt und repariert - auch weil sie ggf. dafür nicht ausgebildet sind -, kann der Autohersteller nichts dafür.
Es ist völlig unerheblich in welcher Werkstatt ein Fahrzeug instand gesetzt wird oder gewartet wird. Audi, und nur Audi, gibt vor wie eine Sach- und Fachgerechte Instandsetzung/ Reparatur auszusehen hat. Schreibt Audi z. B. (frei von mir gerade erfunden) vor dass die Flascheb auf milchige Stellen zu prüfen sind, und die Flaschen waren milchig, dann trägt Audi keine Mitschuld. Wird solch eine Prüfung im Rahmen einer „Gasprüfung“ (auch gerade von mir frei erfunden) nicht verlangt, dann trägt Audi eine Mitschuld. Sie müssen dafür sorgen dass von Ihrem Produkt keine vermeidbare Gefahr ausgeht. Auf den Trichter kann der Geselle xy bei Karosserienaufirma z nicht kommen. Im Zweifel muss man es halt direkt auf die Flaschen schreiben. So dass es jeder Vollpfosten sieht!

Gruß
Robert
Bei Audi wird es mit Sicherheit eine Werkstattanweisung geben die besagt dass die Flaschen kontrolliert werden müssen wenn die Abdeckung, wie in diesem Fall, beschädigt worden ist durch einen Unfall.

DIe Glasfaser (äußere Schicht) sind transparent, die Karbonfasern nicht. Audi hat daher irgendeine Zwischenschicht eingeführt (die Funktionsweise ist mir unbekant) welche beschädigunge anzeigt. Bei einer Beschädigung von außen nach innen ist diese aber onehin einfach erkennbar, genauso einfach wie bei einer kaputten Frontscheibe, dafür muss man kein Experte sein.

Zu meinem Benzintank: der ist durch die Gasflaschen hervorragend geschützt und die Gefahtr des Zerquetschens sehe ich nicht, zum Einen ist so ein Kunststofftank flexibel (zumal der bei mir allenfalls zur Hälft gefüllt ist) zum Anderen liegt die Gefahr in spitzen Gegenständen die punktuell eine hohe Belastung erzeugen

TukTuk
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Re: A3 Tank beim Tanken explodiert

Beitrag von TukTuk » 15.01.2019 11:22

Gastra hat geschrieben:
15.01.2019 10:21
Bei Audi wird es mit Sicherheit eine Werkstattanweisung geben die besagt dass die Flaschen kontrolliert werden müssen wenn die Abdeckung, wie in diesem Fall, beschädigt worden ist durch einen Unfall.
Ist jetzt nicht persönlich gemeint aber das ist symptomatisch für diesen Thread:
Vermutungen über Vermutungen...
Oder ist Dir bekannt, dass die Abdeckung durch einen Unfall beschädigt war? Ich habe bisher nur was von Heckschaden gelesen.
Hast Du mal in Erwin nachgeschaut?

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Re: A3 Tank beim Tanken explodiert

Beitrag von Gastra » 15.01.2019 11:32

das hat ein anderer User hier in diesem Thread geschrieben... Bitte suche das originale Posting. Davon abgesehen, ich würde auch so davon ausgehen, dass ein einfacher Spritzwasserschutz Beschädigungen aufweißt wenn die dahinter liegende Flasche beschädigt ist.

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Re: A3 Tank beim Tanken explodiert

Beitrag von TukTuk » 15.01.2019 11:41

Gastra hat geschrieben:
15.01.2019 11:32
das hat ein anderer User hier in diesem Thread geschrieben... Bitte suche das originale Posting. Davon abgesehen, ich würde auch so davon ausgehen, dass ein einfacher Spritzwasserschutz Beschädigungen aufweißt wenn die dahinter liegende Flasche beschädigt ist.
Ok, dann habe ich das überlesen mit Erwin.

Dann würde ich an Deiner Stelle aber schreiben: "Wie hier schon ein User geschrieben habt, gibt es...". Die letzten paar Posts waren eher der Art "der ist halt in eine Billigwerkstatt gefahren".

Das andere mit der Abdeckung ist auch weiterhin Spekulation: Wenn(!) die dahinterliegende Flasche bei dem vorher stattgefundenen Unfall beschädigt wurde, dann ist es wahrscheinlich(!), dass die Abdeckung auch was abbekommen hat.

Nix für ungut aber hier ist halt viel Spekulation und viel "andere Kinder sind noch böser also darf ich auch böse sein"-Kindergarten-Argumentation (und alles ohne Quellen, ohne Links,...)

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Re: A3 Tank beim Tanken explodiert

Beitrag von bljack » 15.01.2019 13:27

Robert K. G. hat geschrieben:
15.01.2019 09:18
Wie gesagt; Wenn die Flaschen beschädigt sind, muss auch die Flaschenabdeckung gewechselt werden. Ab dem Zeitpunkt, wenn man diese anfasst, schraubt man schon an der Gasanlage. [...]
Bezieht sich das auf das Schrauben an den Flaschen oder an der Abdeckung? Bei den Flaschen bin ich bei Dir, die Abdeckung aber ist aber mit Sicherheit kein gasführendes Bauteil, dass z.B. nach De-/Montage eine GWP erfordert - ich ruf ja auch keinen Elektriker, wenn ich daheim die abgefallene Abdeckung vom Lichtschalter wieder aufstecke - und vielmehr macht die Abdeckung der Flaschen ja auch nicht.
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Robert K. G.
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Re: A3 Tank beim Tanken explodiert

Beitrag von Robert K. G. » 15.01.2019 15:21

Nicht ganz! Ohne Abdeckung des Lichtschalters ist der „Betrieb des Lichtes/ stromführender Teile“ noch gefahrlos möglich. Bei der Abdeckung der Gasflaschen aufgrund der Gefahr von Beschädigungen nicht. Theoretisch bestehst du auch keine HU ohne diese Abdeckung.

Das passende Beispiel wäre also nicht der Lichtschalter sondern die verblompte Abdeckung am Strohmzähler. Auch da darf nur ein Elektriker ran.

Ich hoffe für Audi dass sie bei einer defekten Flaschenabdeckung eine GWP vorschreiben und dass bei der Sichtprüfung erwähnt wird dass die Flaschen z. B. nicht milchig sein dürfen. Ich könnte das zwar schnell selbst nachsehen, aber ich will das Geld dafür nicht ausgeben.

Und bevor die Frage kommt: Ja ich finde es unmöglich dass mittlerweile standardmäßig vor der HU die Flaschenabdeckung entfernt werden soll...

Gruß
Robert

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Re: A3 Tank beim Tanken explodiert

Beitrag von gato311 » 15.01.2019 21:47

Bei uns ist das mit den Flaschenabdeckungen mal so geregelt. Das muss aber nicht die einzige Wahrheit sein.

In Argentinien, wo man viel mehr Erfahrungen mit CNG hat, wären die Fahrzeuge wie bei uns nicht zulassungsfähig.
Dort ist vorgeschrieben, das außen am Fahrzeug und vor allem unterflur verbaute Tanks keine Abdeckung haben dürfen und gelb lackiert sein müssen, um jederzeit den Zustand sehen zu können.

Dort wird allerdings auch nur mit Stahlflaschen gefahren.

Sieht teilweise witzig aus, wenn bei nem Kleinwagen unter der Heckstoßstange ein Teil der gelben hinteren Flasche zu sehen ist...

Robert
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Re: A3 Tank beim Tanken explodiert

Beitrag von Robert » 15.01.2019 22:04

Robert K. G. hat geschrieben:
15.01.2019 15:21
Das passende Beispiel wäre also nicht der Lichtschalter sondern die verblompte Abdeckung am Strohmzähler. Auch da darf nur ein Elektriker ran.
Diese Verblombung hat mal gar nichts mit der Sicherheit des Produkts zu tun. Es darf auch nicht irgendein Elektriker ran. Hier geht es darum, Manipulationen zu erkennen. Schlicht und einfach Straftaten, die in Richtung Betrug laufen.
Und du kannst es vergessen, dass Audi damit durchkommt Reparaturen in der Nähe der Flaschen so zu gestalten, dass nur Audi Personal ran darf. Das kann nur der Gesetzgeber ggf. tun und der wird ganz sicher nicht eines tun, nämlich Audi hier ein Monopol einzuräumen. Und damit ist Audi raus aus der Nummer, wenn jemand anders dran schraubt. So ist das Leben, du kannst nicht Verantwortung fordern ohne dem selben gleichzeitig Kompetenzen einzuräumen.

P.S.: Hier war sicher nicht die Abdeckung der Tanks das Problem.

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