Panda Panda mit Anhängerkupplung [AHK] - und es geht doch!

Hier geht es um die CNG-Modelle von Fiat.

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Bassmann
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Beitrag von Bassmann » 14.10.2007 21:56

N Ahmd!

Da bin ich nur mal gespannt, was die Hinweise von Birgit vom Gibgas-Team bewirken, dass für das Erdgas-Bärchen nach der dort offenbar wohl vorliegenden Betriebserlaubnis beim Erdgaser wohl gar kein Hungerhaken erlaubt sein soll...

Da kann man dann mit der Einzelabnahme kommen, aber ist das wirklich der Weisheit letzter Schluss?

MfG Bassmann
17 Zylinder, 4,85 Liter Hubraum, aber verteilt auf 2 Autos und 3 Motorräder:
Golf4 Kombi 1.6l autom. mit CNG-Nachrüstung, ca. 10€/100km
Polo4 9N3 united 1.4l 5-Gang mit CNG-Nachrüstung, ca. 8€/100km
(jeweils incl. Luxusbrühe)
Motorräder: 644ccm Suzuki Freewind (Eintopf), 600ccm Yamaha Fazer 35kW, 600ccm Yamaha Fazer ABS 72kW
Wenn ein einziger Baum umfällt, macht das mehr Lärm, als wenn ein ganzer Wald wächst.

TN
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Beitrag von TN » 16.10.2007 11:02

Die normale Reaktion von Birgit müsste eigentlich lauten: 'schön dass da mal jemand einen offensichtlichen Mangel abgestellt hat'.
Mir scheint dass sie da andere Interessen hat oder vertritt. Mit mir ist jedenfalls noch niemand in Kontakt getreten. Und falls der Importeur meinen sollte dass Umbaumaßnahmen an seinen Fahrzeugen nicht gewollt sind wird sich die Tunerszene sicherlich nicht darüber freuen. Da wird sehr viel Geld umgesetzt nur um ein wenig aus der Masse herauszustoßen. Der Schuss könnte glatt nach hinten losgehen.

Die 'Einzelabnahme' [korrekt muss es heißen: Änderungsabnahme und Begutachtung nach § 19(2) und § 21 ] ist immer dann der Weisheit letzter Schluss wenn man sein Fahrzeug individuell gestalten will, seien es nun eigenentwickelte Spoiler oder eine AHK, und es keine 'Serienfertigung' gibt oder sie wirtschaftlich nicht sinnvoll ist. Selbst Fahrzeughersteller und Zubehörhersteller gehen den Weg der Änderungsabnahmen und Begutachtungen nach § 19(2) und § 21 um die hohen Kosten und den hohen Aufwand zum Erlangen einer ABE / EU-Typgenehmigung zu vermeiden.
Für die AHK gibt es natürlich eine ABE von Westfalia (nach Richtlinie 94/20/EG: e13 00-1249, Klasse A50-X, Typ 306 237, Fahrzeughersteller Fiat, Modell: Panda (2WD) Typbezeichnung 169?????), nur der Einbau in diesen speziellen Fahrzeugtyp bedurfte also der Begutachtung.

Siehe auch Abschnitt 'Vorschriften' in der Wikipedia zum Thema Fahrzeugtuning: http://de.wikipedia.org/wiki/Fahrzeugtu ... rschriften

Wer schon ein wenig länger seine Fahrzeuge 'optimiert' kennt das Thema 'Einzelgutachten', 'Eintragungen', 'Prüfberichte mit roten Balken' etc. schon recht lange. Es ist halt heutzutage etwas weniger gebräuchlich, da es für fast alles Zubehör mit ABE / EU-Typgenehmigung gibt. Als ich meine erste Motorradverkleidung habe eintragen lassen war das echt noch Abenteuer. Oder die Speichenräder wahlweise, das ging auch ganz lange nicht. Es gibt Fahrzeugscheine mit drei vollgeschriebenen DINA4-Seiten Erweiterungen zur Ziffer 33 (alter Brief).
Wenn es ganz dicke kommt gibt es sogar die Möglichkeit einer Ausnahmegenehmigung 'aufgrund §6 StvG i.V.m. §70 Abs. 1 StVZO' durch das Regierungspräsidium des Landkreises. Z.B. für meinen Motorradtransportanhänger (so vom Hersteller gekauft!): §49, 60 StVZO: hintere Beleuchtungseinrichtung und amtliches Kennzeichen befinden sich auf einem abnehmbaren Leuchtenträger.

Fazit: es geht mehr als man denkt. Aber immer ZUERST mit dem TÜV reden. Dann klappt das auch. Und: es gibt TÜV-Stellen, die sich auf 'Sonderabnahmen' spezialisiert haben, also sehr gut ausgebildete TÜV-Ingenieure haben, die sich auch trauen Verantwortung zu übernehmen und eigenständig beurteilen ob der Anbau eines Zubehörs zu 'verantworten' ist.
Ciao, TN

Ich geb GAS, ich will Spaß!

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