Panda Zuwachs, leider gleich ein kleiner Defekt

Hier geht es um die CNG-Modelle von Fiat.

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pandabaer
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Panda Zuwachs, leider gleich ein kleiner Defekt

Beitrag von pandabaer » 16.02.2008 15:34

Moin moin zusammen,

jetzt gase ich auch durch die Gegend. Bisher waren es kleine Dieselchen, vor wenige Tagen kaufte ich dann meinen ersten Erdgaser, einen Fiat Panda Panda 1,2 8v Bi-Power.

Ich interessierte mich schon lange für das Wächelchen, konnte mich aber noch nicht so ganz dafür entscheiden, da mein vorheriger Wagen, ein C1 HDi eigentlich der Kosten wegen noch etwas gefahren werden sollte. Der Zufall führte mich zu einem Händler nach Bad Arolsen, die Firma Jesinghausen, wo ein neuer Panda vor der Tür stand.

Ich bekam einen guten Preis für den Panda und konnte damit die lange Lieferzeit umgehend, zudem wurde mein C1 für einen fairen Preis in Zahlung genommen, so konnte ich nur zuschlagen.

Am Dienstag holte ich den Wagen heim, bei Tachostand 175 Km verlor ich dann aber deutlich an Motorleistung und der Motor ruckelt, die Warnlampe der Motorelektronik (EOBD blinkte). Termin bei Fiat in Marburg gemacht, Firma Kaletsch, dort diagnostizierte man eine defekte Gas-Einspritzdüse den 4. Zylinders. Diese Düse wurde gestern getauscht, bis dahin konnte ich störungsfrei im Benzinbetrieb fahren.

Jetzt gast mein Bärchen wieder bärig und ich werde sehen wie er sich auf Strecke macht, so um die 40.000km fahre ich im Jahr, da wird sich der Panda bewähren müssen.

Ich habe mich im Forum schon über die Prüffristen der Gasanlage belesen, aber die Unterschiede von Modell zu Modell können groß sein, so schwimme ich da n och etwas unsicher herum. Ein Prüfprotokoll oder ähnliches, die Gasanlage betreffend, habe ich nicht zum Wagen bekommen. Im Handbuch erwähnt Fiat, für Italien eine Prüffrist von 4 Jahren, andere Länder können abweichen. Ein User des Forums aus meiner Nähe hat auch den Panda Bi-Power, frage ihn mal was er zum Wagen bekommen hat, sonst frage ich eben mal direkt bei Fiat an.

Tja, soviel zunächst mal dazu, ich bin noch damit beschäftigt mich etwas kreuz und quer durch das Forum zu belesen und muss natürlich auch erst Erfahrungen mit meinem Bärchen sammeln, aber man hört wieder von mir.

Auf meiner Website habe ich Bilder des Pandas die bisherigen Erfahrungen damit beschrieben, die Bilder kommen dann gelegentlich auch noch in die Fahrzeug-Gallerie des Forums, zuvor möchte ich aber noch einige machen.


Bis dann wieder,

Martin

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Concorde
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Beitrag von Concorde » 16.02.2008 15:42

Na dann mal ein herzliches Willkommen im Forum und viel Spaß beim Austesten Deines "Bärchen". ;-)

Wenn Du Lust hast, bereichere doch neben unserer Mitglieder-Fahrzeuggalerie auch den Fahrzeugbestand im spritmonitor.


Gruß

Der Berliner
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Gövi
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Die müssen das beibringen!

Beitrag von Gövi » 16.02.2008 18:18

:cool:
Tach Martin und Willkommen!
Wenn du schlau bist löchere den
:-) sofort nach den Unterlagen
für die Gasanlage denn der nächste
Prüfer will sie eventuell zur GAP sehen.
Leider ist Fiat mit der Dokumentation
etwas sparsam aber auf Anfrage wird
meistens dann nachgebessert.
Ansonsten viel spaß mit deinem Gasmoppel!
:2thumbs:
Gasgeben schadet ja nicht !

pandabaer
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Beitrag von pandabaer » 16.02.2008 18:22

Hallo Du Berliner,

ja klar, bin auch schon lange bei Spritmonitor, als "Hoppelchen", früher auch mit anderen Usern wie "s1044" für den Smart Diesel und weiteren.

Neben der Erstbetankung gibt es aber noch nichts weiter, Benzin und Gas ist noch drin, musste wegen des Defekts ja notgedrungen eine Weile auf Benzin fahren.

Ab Montag ist der Urlaub vorbei, dann schruppe ich wieder Kilometer und dann warte ich auch gespannt auf meinen Praxisverbrauch. Na so richtig aussagekräftig wird der erst nach 1000km und mehr sein, darunter werden die Schwankungen zu groß sein, auch durch Mischung von L- und H-Gas.

Heimatnah tanke ich L-Gas, in Frankfurt H-Gas, so werde ich immer eine Mischung aus beidem in den Flaschen haben.

Übrigens, vor Spritmonitor war ich bei http://www.langzeittest.de, auch ganz empfehlenswert, aber sehr viel kleiner. In der Rubrik CarCost sind die Kosten und Verbräuche der dort registrierten Fahrzeuge. Ich war dort auch mal längere Zeit, da ich aber nicht doppelt eingeben möchte und Spritmonitor sich zum Platzhirsch durchgesetzt hat, bin ich jetzt auch nur noch dort.

Dazu habe ich noch meine eigene Berechnung, die ziehe ich aber nur zyklisch mal nach, eben wenn ich mal Lust darauf habe, aktuell gebe ich nur Spritmonitor ein.


bärige Grüße aus dem Lumdatal sendet

Martin

---

Wenn Du Lust hast, bereichere doch neben unserer Mitglieder-Fahrzeuggalerie auch den Fahrzeugbestand im spritmonitor.


Gruß

Der Berliner[/quote]

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Re: Die müssen das beibringen!

Beitrag von pandabaer » 16.02.2008 18:25

Servus Gövi,

na dann hake ich mal beim Händler nach. Ein vergastes Auto hatte ich
bisher nie, so kenne ich nicht die zugehörigen Unterlagen, aber vom
Wohnwägelchen kenne ich das Gas-Prüfbuch, ohne das bekam ich ja auch keine Gas-Prüfung.

Ich entnehme Deiner Nachricht indirekt, dass man gewöhnlich ein Prüfbuch, Datenblatt oder ähnliches zur Gasanlage bekommt, denke
das macht auch Sinn.


bärige Grüße aus dem Lumdatal,

Martin


Gövi hat geschrieben::cool:
Tach Martin und Willkommen!
Wenn du schlau bist löchere den
:-) sofort nach den Unterlagen
für die Gasanlage denn der nächste
Prüfer will sie eventuell zur GAP sehen.
Leider ist Fiat mit der Dokumentation
etwas sparsam aber auf Anfrage wird
meistens dann nachgebessert.
Ansonsten viel spaß mit deinem Gasmoppel!
:2thumbs:

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Fuhsemen
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Panda Zuwachs

Beitrag von Fuhsemen » 16.02.2008 20:52

Hallo Pandabaer,
schön das du nach deinen diversen Diesel Kleinwagen jetzt zum
sauberen Gaser geworden bist!
Wie du siehst habe ich schon auf deiner Seite gelesen.
Die kleine Panne nach wenigen Kilometern, kann dir bei
modernen Neuwagen immer passieren.
40-45Tkm im Jahr, da hast du den Mehrpreis ja schnell wieder
raus. Fördert dein Gasversorger den Wagen oder wohnst du in
einer erdgasfeindlichen Gegend?

Gruß Fuhsemen
Renault Kango DRK Umbau auf CNG
Ford Focus Turnier 1,8L Werksnachrüstung
Opel Zafira B 1.6 CNG
Opel Combo 1.6 CNG
Aktuell Skoda Oktavia G-TEC
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pandabaer
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Re: Panda Zuwachs

Beitrag von pandabaer » 17.02.2008 08:28

Moin moin,

ich finde den Umstieg von Diesel auf Erdgas auch gut. Bisher gab es für
meine kleinen Dieselchen aber leider keine wirtschaftliche Alternative. Schon der Panda ist haarscharf an der Grenze, auch mit 40-45tkm im Jahr, ich habe das genau durchgerechnet. Es spielt für meine Kaufentscheidung also eine energiepolitische Entscheidung mit, nicht nur rein die Wirtschaftlichkeit.

Als Alternative habe ich einen Citroen C2 1,1 Advance mit LPG Umbau gerechnet, denn der Wagen ist im Grundpreis sehr preiswert zu haben. Orientiert an den Verbräuchen bei Spritmonitor, wäre der aber etwas teuerer als der Panda, zudem hat man bei dem Umbau wieder das Garantieproblem des Neuwagens. Auch ist der Panda eigentlich ein knuffiges praktisches Autochen, ein richtiger kleiner Mini-Van, lediglich die Innenraumbreite ist ungewöhnlich schmal.

Einen so frühen Defekt hatte ich nie, aber der Smart Fortwo Diesel hatte auch allerlei Macken, so verkaufte ich ihn mit Anlauf der Gewährleistung und hohem Wertverlust wieder, sah da ein Fass ohne Boden hinsichtlich der Wartungskosten und zu erwartenden Reparaturen.

Die Stadtwerke Gießen fördern Erdgasfahrzeuge leider nicht mehr, da ich aber in Frankfurt arbeite, kommt die Mainova Förderung für mich in Frage, so beantragte ich auch bereits die Förderung. Man wird mir einen Tankgutschein an einer Tankstelle in Frankfurt im Wert von 300,- EUR überlassen, im Gegenzug muss ich dafür 3 Jahre lang 2 Werbeaufkleber fahren. Damit habe ich kein Problem, es schadet ja nichts für Erdgas zu werben. Damit gibt es sicher mal irgendwann mehr Fahrzeuge und daraus resultierend auch mehr Tankstellen, allerdings könnte auch der Marktpreis des Gases steigen, unabhängig von der bis 2018 festgeschriebenen Steuer.

In Gießen gibt es eine L-Gas Tankstelle, die werde ich eher für Fahrten um den Wohnort herum nutzen, man kommt ja immer wieder mal in die Stadt, die in Frankfurt liegt knapp 2km neben meinem Arbeitsplatz und bietet H-Gas an, dort werde ich wohl am meisten tanken.

Ach ich freue mich, aber die häufigeren Tankstellenbesuche werden anfangs etwas gewöhnungsbedürftig sein, denn bisher tankte ich sehr ungerne und erfreute mich an den großen Reichweiten der kleinen Dieselchen.


herzliche Grüße aus dem Lumdatal

Martin

Fuhsemen hat geschrieben:Hallo Pandabaer,
schön das du nach deinen diversen Diesel Kleinwagen jetzt zum
sauberen Gaser geworden bist!
Wie du siehst habe ich schon auf deiner Seite gelesen.
Die kleine Panne nach wenigen Kilometern, kann dir bei
modernen Neuwagen immer passieren.
40-45Tkm im Jahr, da hast du den Mehrpreis ja schnell wieder
raus. Fördert dein Gasversorger den Wagen oder wohnst du in
einer erdgasfeindlichen Gegend?

Gruß Fuhsemen

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Fuhsemen
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Pandabaer

Beitrag von Fuhsemen » 17.02.2008 12:56

Hallo,
schade das es in Gießen keine Förderung mehr gibt.
Hier in der Region Hannover, bekam ich letztes Jahr
für meinen 2001 umgerüsteten Kangoo noch 1000kg
Freigas. In diesem Jahr gibt nur noch 750kg für Neuwagen
oder frisch umgerüstete Wagen.
Ich bin gespannt auf deine Verbrauchswerte, denn wenn du mit
etwas unter 3000Touren über die Autobahn gleitest hast du bestimmt
Werte um die 4kg.
Ich fahre täglich (46km) über die gefährlichste Autobahn Deutschlands (A2),
und wenn es dann schneit und mein Kollege auf 90km/h drosselt,
werden wir von LKW´s geschoben angehupt und pausenlos überholt.
Da fühlt man sich im Kleinwagen (Mazda2 Diesel mit Partikelfilter)
nicht wohl.(Wir sind drei Kollegen die abwechselnd fahren)
Wie ist das mit den LKW-Verkehr auf deiner Strecke (A5)
aus?
Gruß Fuhsemen
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Re: Pandabaer, mit 90 über die Autobahn?

Beitrag von pandabaer » 17.02.2008 18:41

Moin,

ja es ist wirklich schaden. Glaube das letzte Modell der Stadtwerke Gießen war noch, ein halbes Jahr zum halben Preis Tanken.

Marburg fördert noch, Leute die in der Stadt wohnen höher, Leute aus dem Landkreis etwas geringer, nur komme ich eben aus dem Landkreis Gießen und so blitzte ich dort ab.

Die Mainova in Frankfurt gibt 500,- EUR wenn man in deren Versorgungsgebiet wohnt, welches auch in Bezirken um Frankfurt herum gilt, aber Gießen gehört eben nicht mehr dazu. Ich finde es aber sehr fair, dass man für Leute die den Arbeitsplatz in Frankfurt haben eine eine Förderung von 300,- EUR Tankguthaben gewährt, dafür muss man dann aber auch 3 Jahre die beiden Werbeaufkleber fahren. Diese sind nicht groß und stören mich auch nicht, so werde ich das machen. Andere kaufen sich den gleichen Aufkleber bei Gas24.de für über 11,- EUR das Stück, Mainova gibt einem noch Geld dafür.

Eben gerade habe ich auch das erste mal nachgetankt, wegen der defekten Gas-Einspritzdüse und damit verbunden notgedrungen über 200km Benzinbetrieb ist das noch nicht aussagekräftig, aber die 4,69Kg
sind für den Anfang mal nicht schlecht, fuhr ja keine Strecke, baute Überstunden ab und gurkte eher Zuhause rum, keine Langstrecke.

In Korbach stand die Anzeige schon einige Kilometer auf Reserve und es gingen 9,9kg H-Gas rein, heute habe ich in Gießen 13,2kg L-Gas getankt und die Flaschen waren noch nicht leer, fuhr ja noch damit, mit 13kg Volumen ist mein Hoppel angegeben. Nach 1-2tkm werde ich dann mal genauer wissen was mein Bärchen braucht, ab morgen fahre ich wieder Strecke.

Was die Fahrerei auf der Autobahn angeht, vor einigen Jahren peilte ich immer 100km/h an, da muss man aber viel überholen. Hmm, Smart und C1 fuhr ich schon mit 90, glaube den 106er vorher auch, also fahre ich jetzt seit etwa 5 Jahren ziemlich konstant 90km/h, ausgenommen wirklich Langstrecke über viele Hundert Kilometer, dann drücke ich auch mal mehr drauf und hin und wieder tut das ja auch dem Motor und dem Katalysator gut.

Beim Smart bestellte ich den Tempomat für 150,- EUR oder so mit, ist schon eine feine Sache, leider sonst bei Kleinwagen aber nicht zu bekommen. Waeco bietet sowas für manche Modelle zur Nachrüstung an, so schaute ich mir das mal für den C1 HDi an, glaube aber das Geräte sollte etwas über 400,- EUR kosten, zzgl. Einbau, soviel war mir das nicht werde, da gebe ich lieber selber "Diesel".

Für die meisten klingt es sicherlich mehr als abenteuerlich auf der Autobahn 90 zu fahren, um nicht zu sagen todesmutig, aber genau genommen ist es das nicht. Die Brummis fahren knapp 90, sind ja elektronisch abgeregelt, ausgenommen die nicht wenigen frisierten, aber die betrachte ich nicht.

Wenn ich auf dem Tacho 90 habe, dann sind das je nach Auto und Bereifung sowas zwischen 84 und 88km, passt also ideal, zumal ich gewöhnlich ja eher leicht über 90 liege, als darunter, also eher mal 92 auf dem Tacho.

Damit schwimmen ich mit den unfrisierte Brummis perfekt mit, wer mich da noch überholt und dabei drängelt, hupt und sonst was tut, der weis selbst dass er so nicht fahren darf, die Kiste manipuliert hat und dafür auch bestraft wird.

Es ist ungemein entspannen ausgeglichen ruhig zu fahren, zudem schont es sehr das Material, ich fahre meine Bremsen und Reifen sehr lange, wenn ich denn das Auto auch solange fahre, aber über 100tkm mit einem Satz Reifen ist keine Besonderheit, Bremsen gerne mal 120-150tkm.

Zugegeben, es kann auch bedrückend sein wenn ein frisierter Brummi mit 1-2m Abstand an der Stoßstange klebt und Du im Rückspiegel nur noch den riesigen MAN Löwen oder einen großen Stern siehst, aber wenn ich dabei mindestens 92 auf dem Tacho habe, lässt es mich inzwischen wirklich kalt, ich fahre sehr konstant meinen Strich, so kann der hinten auch den Tempomat aktivieren, für mich muss er ihn nicht immer wieder mal runter drehen weil ich mal vom Gas gehe. Mit der Zeit hast Du das ganz gut drauf, dann fährst Du auch ohne Tempomat sehr konstant und ich habe hier ja auch ein paar Steigungen auf der Autobahn.

Nee nee, behindern will ich keinen Brummi, aber die frisierten müssen mich überholen, so schnell fahre ich dann für die nicht, damit sie nicht überholen müssen. Ich beobachte aber auch immer mehr meinen Fahrstil bei anderen, auch ein Kollege macht das schon länger.

Da ich Schicht arbeite, bin ich eher selten im typischen Berufsverkehr unterwegs, in 6 Wochen ist das nur rund eine Woche, sonst fahre ich eher mittags, abends und nachts.


so, bis dann wieder,

Martin



Fuhsemen hat geschrieben:Hallo,
schade das es in Gießen keine Förderung mehr gibt.
Hier in der Region Hannover, bekam ich letztes Jahr
für meinen 2001 umgerüsteten Kangoo noch 1000kg
Freigas. In diesem Jahr gibt nur noch 750kg für Neuwagen
oder frisch umgerüstete Wagen.
Ich bin gespannt auf deine Verbrauchswerte, denn wenn du mit
etwas unter 3000Touren über die Autobahn gleitest hast du bestimmt
Werte um die 4kg.
Ich fahre täglich (46km) über die gefährlichste Autobahn Deutschlands (A2),
und wenn es dann schneit und mein Kollege auf 90km/h drosselt,
werden wir von LKW´s geschoben angehupt und pausenlos überholt.
Da fühlt man sich im Kleinwagen (Mazda2 Diesel mit Partikelfilter)
nicht wohl.(Wir sind drei Kollegen die abwechselnd fahren)
Wie ist das mit den LKW-Verkehr auf deiner Strecke (A5)
aus?
Gruß Fuhsemen

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0nno
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Beitrag von 0nno » 17.02.2008 23:29

Immerhin finde ich es schön, dass du meines Wissens der Forumszweite bist (nach mir ;-) ), dessen Mobilitätskarriere vom Liegerad zum Erdgasauto geführt hat - ich habe gerade mal etwas gestöbert.

Ich fahre immer noch gerne einen Langlieger, Peer Gynt von Radius.

Viele Grüße,
Onno
Fiat Punto Natural Power 1,2l
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Overlord
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Beitrag von Overlord » 18.02.2008 10:35

jo, moin martin :)

juchu, so langsam fühlt ich mich mit meinem panda net mehr so alleine.

mich hätt da nochmal was zu deiner autobahnfahrerei interessiert: du fährst ja im jahr 40.000km... ist das dann nicht auf dauer sehr ätzend oder zumindest anstrengend, so langsam zu fahren?
ich sag mal so: ich fahre mit dem panda tacho 120, das treibt den verbrauch nicht zu hoch und schont das material, im gegensatz zu 140 vollast. dementsprechend brauche ich für 40.000 km 333 stunden. du brauchst 444 stunden. das sind 111 stunden mehr, als gut 2 pro woche... stört dich das nicht?

also, ist keine kritik. ich möcht einfach wissen, wie man den willen dazu aufbringt.
[ externes Bild ] fast nur L-Gas, Fiat Panda BiPower

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Bassmann
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Beitrag von Bassmann » 18.02.2008 11:21

Das hab ich mich allerdings auch gefragt. So schön finde ich die Autobahnen nicht, dass ich dort mehr Zeit verbringen möchte als unbedingt nötig.

MfG Bassmann
17 Zylinder, 4,85 Liter Hubraum, aber verteilt auf 2 Autos und 3 Motorräder:
Golf4 Kombi 1.6l autom. mit CNG-Nachrüstung, ca. 10€/100km
Polo4 9N3 united 1.4l 5-Gang mit CNG-Nachrüstung, ca. 8€/100km
(jeweils incl. Luxusbrühe)
Motorräder: 644ccm Suzuki Freewind (Eintopf), 600ccm Yamaha Fazer 35kW, 600ccm Yamaha Fazer ABS 72kW
Wenn ein einziger Baum umfällt, macht das mehr Lärm, als wenn ein ganzer Wald wächst.

TN
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Beitrag von TN » 18.02.2008 13:17

Bassmann hat geschrieben:Das hab ich mich allerdings auch gefragt. So schön finde ich die Autobahnen nicht, dass ich dort mehr Zeit verbringen möchte als unbedingt nötig. MfG Bassmann
Ihr fahrt nicht wirklich weite Strecken zur Arbeit hin und zurück, oder?
Wenn du jeden Tag 80 (wie bei Martin) oder 150 km (wie bei mir) einfache Strecke hast sorgst du schon freiwillig dafür, dass das Ganze möglichst stressfrei von Statten geht. Ab 120 wird das echt anstrengend. Und du bist höchstens 2..3 Minuten früher da.

@overlord: du kannst nicht einfach mit 'Tacho 120' = Durchschnittsgeschwindigkeit 120 rechnen. Um 120 als Durchschnitt zu haben musst du schon deutlich Richtung 150 fahren!!! Schau mal in deinen Bordcomputer. Je Höher das Spitzentempo, desto größer der Abstand zur erzielten Durchschnittsgeschwindigkeit! Und 120 bekommt man heute fast nicht mehr hin, vor allem zum üblichen Berufsverkehr. Vielleicht auf der A24 noch.

Wenn man ruhig = entspannend = zu hause ausgeruht - ankommen will, dann sollte man das mit dem Bremsen und Überholen auf ein Minimum beschränken. Also entweder wie Martin genau auf LKW-Tempo oder maximal 110 bis 120. Mit 110 bis 120 kommt man locker an den LKWs vorbei muss aber nicht dauern bremsen und beschleunigen. Dann kannst du - bei vorausschauender Fahrweise - schon mal 100km mit 110km/H als Schnittgeschwindigkeit fahren.
Und das ist wirklich entspannend, Auch für den Geldbeutel.

Ich bin früher mit meinen Firmenwagen immer die 437 km in die Schweiz mit Tempo 180 gefahren (das ergab denn einen Schnitt von 123 km/h wenn alles gut ging, also keinerlei Stau). Als ich auf einen Privatwagen mit freiwillig max. 120 km/h umstieg habe ich doch glatt 7 Minuten länger gebraucht für die 437 km. Denn Schnitt kannst du jetzt selber ausrechnen.

Probiert das einfach mal aus. Tempo max 120, eher 110. Und locker bleiben, nicht drängeln lassen. Ganz ganz locker bleiben, Rückspiegel abblenden, nur Außenspiegel benutzen.
Und vielleicht noch etwas 'ZEN'-Musik einlegen :-)
In der zweiten Ausbaustufe das Ganze mal mit 90.

Und siehe da, du wirst entspannt ankommen.
Ciao, TN

Ich geb GAS, ich will Spaß!

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dridders
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Beitrag von dridders » 18.02.2008 13:44

Voraussetzung dafuer duerfte aber sein das man nicht unter Muedigkeit leidet, gerade bei Tempo 90. Das ganze ist ja dann doch recht monoton, keinerlei Ueberholvorgang etc mehr, und somit praedestiniert fuer Aufmerksamkeitsverlust. Wenn ich z.B. meine Tour in die Heimat (750km) mit Tempo 90 fahren sollte wuerde ichs vermutlich net ueberleben, insbesondere da es meist in den Abend/Nachtstunden laeuft, und gerade auf den letzten Stuecken schon bei Tacho 140 sehr einschlaefernd ist weil man praktisch nichts mehr zu tun hat.
Ansonsten kann ichs schon nachvollziehen, meine Bremsen halten auch locker ihre 90tkm aus, trotz gutem Anteil an Stadtverkehr. Allerdings ist halt mein Reisetempo doch noch etwas ueber den LKWs. Schon allein weils spaetestens am Berg mit Tempomat dann vorbei waere, wenn die LKWs vom Tempo fallen (und welcher LKW kann in den Kasseler Bergen schon Tempo halten?). Mit 90 auf die mittlere Spur ist dann aber schon gefaehrlich.
Prinzipiell aber alles sehr Uhrzeitabhaengig. Manche Uhrzeiten kann man 160 fahren ohne gross bremsen zu muessen, andere Zeiten darf man selbst auf der rechten Spur zwischen den LKWs immer wieder bremsen. Man muss versuchen ein Tempo zu finden bei dem man gut mitschwimmen kann ohne zu schnell, aber auch ohne zu langsam zu werden. Ist man zu langsam muss man selbst bremsen weil man nicht ueberholen kann, ist man zu schnell muss man bremsen weil die linke Spur dicht ist...

Overlord
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Beitrag von Overlord » 18.02.2008 14:25

also, ich muss da eher dridders als TN recht geben: boardcomputer hab ich natürlich nicht LOL.
es stimmt natürlich, dass der durchschnitt nicht sonderlich steigt, wenn man versucht schnell zu fahren, weil man auch immer mal bremsen muss. aber auf der A 31 zwischen gronau und emden ist es schon so, dass man wirklich sehr kosntant tacho 120 (= real 114-115, wenn ich meinem tomtom glaube) fahren kann. und die geschwindigkeit ist für mich schön entspannend (bin mit dem alten diesel immer tacho 160 gefahren). udn trotzdem ist es schon schneller als 90 km/h.

auf der a31 und ähnlichen strecken halte ich meine rechnung daher durchaus für aussagekräftig.
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