2. Service bei 60Tkm

Rund um die Serien-Erdgasmodelle von Volkswagen, Audi, Seat und Škoda.

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venator
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Beitrag von venator » 04.12.2017 09:48

In den letzten Jahren verwende ich immer ein Öl von Meguin Artikelnr. 6568
Ein 5 W 30 Öl mit der VW Freigabe 502 00.
Der 20 Liter Kanister ca. 75 Euro. Das wird wohl auch von Liqui Molly hergestellt.
Wird bei Inspektion beigestellt.
Venator

TukTuk
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Beitrag von TukTuk » 05.12.2017 09:36

VW will mir immer die 004 Plörre reinkippen. Wenn ich 002 mitbringe kommt jedes mal:
"das ist aber das falsche Öl, das können wir nicht einfüllen"
"doch, das ist das richtige"
"nein"
"hier ist die Anleitung"
"ach so"

Nicht falsch verstehen: ich erwarte nicht, dass jeder Mitarbeiter am Empfang die Besonderheiten von Erdgasern kennt. Was mich ärgert ist, dass sie bei Garantie/Kulanz so tun, als ob nur Raketentechniker von VW einen Ölwechsel machen könnten. Und die Terminvergabe:
"nein, Ölwechsel erst in 3 Wochen, im Moment ist so viel zu tun mit Winterreifen und so"
"Das ist doch nur Schraube auf, Plörre rauslaufen laufen, filtern wechseln und fertig"
"nein, also das ist schon mindestens ne Stunde (sic!) Arbeit"

Bosch war das Gegenteil: Halber Preis, achtel Wartezeit und ohne Kommentar einfach die richtige Plörre verwendet.

Aber Bosch ja keine Ahnung von Autos....außer die gefühlt 95% die von Zulieferern an so nem Golf geliefert werden...
[/b]

Robert
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Beitrag von Robert » 05.12.2017 10:26

TukTuk hat geschrieben: Und die Terminvergabe:
"nein, Ölwechsel erst in 3 Wochen, im Moment ist so viel zu tun mit Winterreifen und so"
Naja, aber was erwartest du, wenn die Auftragsbücher randvoll sind?
Klar ist das keine riesen Arbeit, aber irgendwo ist halt mal Schluss.

TukTuk
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Beitrag von TukTuk » 05.12.2017 13:57

Robert hat geschrieben:
TukTuk hat geschrieben: Und die Terminvergabe:
"nein, Ölwechsel erst in 3 Wochen, im Moment ist so viel zu tun mit Winterreifen und so"
Naja, aber was erwartest du, wenn die Auftragsbücher randvoll sind?
Klar ist das keine riesen Arbeit, aber irgendwo ist halt mal Schluss.
Natürlich ist irgendwann mal Schluss - das ist aber hier bei einer der örtlichen VW Werkstätten immer ein Krampf (die andere ist leider weiter weg und noch teurer). Das ist auch nicht gerade mein erstes Auto und so nervig war es bei zig Werkstätten und Marken bisher noch nicht. Und man muss dazu ja sagen, dass die absolute Premium-Preise für einen Service nehmen, der bei mir alle 4-8 Monate fällig ist.

Es kann natürlich sein, dass alle VW-Fahrer brav bei VW die Winterreifen wechseln und deshalb die Reifen-Läden deutlich schneller Termine vergeben. Aber sonst waren es mal die Sommerferien, die Sommerreifen, der Diesel-Skandal,...irgendwas war immer und 3 Wochen war trotz teilweise technischer Probleme und ziemlicher Flexibilität nicht zu unterbieten.

Wenn man wegen Garantie und Kulanz aber arge Probleme bekommt (was macht man, wenn man beruflich mal schnell 3000km mehr auf der Uhr hat), dann kann ich für mich nur sagen: Das ist eine der größten Ärgernisse am VW-Erdgas fahren.

Robert
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Beitrag von Robert » 05.12.2017 17:09

TukTuk hat geschrieben:irgendwas war immer und 3 Wochen war trotz teilweise technischer Probleme und ziemlicher Flexibilität nicht zu unterbieten.
Sorry, aber ich bleibe dabei, ich kann hier das Problem nicht wirklich erkennen.

Für mich klingt das alles so, als hättest du den Termin verschlafen und nun muss irgendwer anderes dran Schuld sein, nur nicht du selbst?
Was ist daran so schwierig 3 Wochen vorher einen Termin zu machen? Insbesondere wenn man aus Erfahrung weiß, dass es min. 3 Wochen Vorlauf braucht.

Wären es 3 Monate, so wäre ich ja bei dir, aber 3 Wochen ist jetzt noch nicht eine Zeitspanne, wo ich sage, dass das nicht zumutbar ist.

MiniDisc
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Beitrag von MiniDisc » 05.12.2017 21:54

@Robert +1

TukTuk
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Beitrag von TukTuk » 06.12.2017 11:12

Robert hat geschrieben:
TukTuk hat geschrieben:irgendwas war immer und 3 Wochen war trotz teilweise technischer Probleme und ziemlicher Flexibilität nicht zu unterbieten.
Sorry, aber ich bleibe dabei, ich kann hier das Problem nicht wirklich erkennen.

Für mich klingt das alles so, als hättest du den Termin verschlafen und nun muss irgendwer anderes dran Schuld sein, nur nicht du selbst?
Was ist daran so schwierig 3 Wochen vorher einen Termin zu machen? Insbesondere wenn man aus Erfahrung weiß, dass es min. 3 Wochen Vorlauf braucht.

Wären es 3 Monate, so wäre ich ja bei dir, aber 3 Wochen ist jetzt noch nicht eine Zeitspanne, wo ich sage, dass das nicht zumutbar ist.
Das mag für Dich so klingen aber bei mir kommen auch, wie bereits geschrieben, mal eben in einem Monat 3000km mehr auf die Uhr. Und zwar km, die nur teilweise in meiner Verantwortung liegen. Natürlich kann ich 6 Wochen vorher einen Termin machen. Ich kann aber beruflich nicht immer 6 Wochen im Voraus planen - weder die km noch die Termine. Die sichere Variante wäre eine Verkürzung des Intervalls auf, sagen wir mal, 12000km.
Technische Defekte am Auto plane ich auch nicht 6 Wochen im Voraus (den Part hast Du sogar zitiert). Wenn Du mir sagst, wie das geht, dann erkläre es mir bitte!

Klar, Aussagen wie "für mich" sind schwierig zu intepretieren. Ich versuche es Dir aber noch mal zu erklären:
Für mich und mein Nutzungsverhalten ist das nervig und ärgerlich. Die letzten 10 Jahre bin ich mit verschiedenen PKW immer mehr als 30000km pro Jahr gefahren. Noch einmal: Für mich ist das nervig. Das kann jeder anders halten und sehen. Aber für mich sind die 15000km Intervalle sehr nervig und halten mich teilweise sogar von der Nutzung des PKW ab. Und für mich wird das beim nächsten Autokauf das Gegenargument gegen einen Erdgaser sein. Mein letztes Auto hat bei über 200000km die Werkstatt in Summe so oft gesehen wie der VW pro Jahr. Und das war für mich sehr viel angenehmer und in Summe sogar günstiger (trotz Benzin).

Nachtrag: Das ist etwas, was mir hier im Forum schon häufiger auf den Zeiger gegangen ist. Das man nicht in der Lage ist, zu erkennen, dass Menschen und deren Leben verschieden sind. Scheint ein leichtes Sendungsbewusstsein zu sein.

Robert
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Beitrag von Robert » 06.12.2017 13:44

TukTuk hat geschrieben: Klar, Aussagen wie "für mich" sind schwierig zu intepretieren. Ich versuche es Dir aber noch mal zu erklären:
Für mich und mein Nutzungsverhalten ist das nervig und ärgerlich. Die letzten 10 Jahre bin ich mit verschiedenen PKW immer mehr als 30000km pro Jahr gefahren. Noch einmal: Für mich ist das nervig. Das kann jeder anders halten und sehen. Aber für mich sind die 15000km Intervalle sehr nervig und halten mich teilweise sogar von der Nutzung des PKW ab. Und für mich wird das beim nächsten Autokauf das Gegenargument gegen einen Erdgaser sein. Mein letztes Auto hat bei über 200000km die Werkstatt in Summe so oft gesehen wie der VW pro Jahr. Und das war für mich sehr viel angenehmer und in Summe sogar günstiger (trotz Benzin).
Dass es für dich ärgerlich ist, dass es für dich nervig ist, dass die kurzen Intervalle für dich ein echtes Argument gegen das Auto ist ... dafür habe ich absolutes Verständnis.
Aber das ist was anderes als sich hinzustellen und zu erzählen, dass man ja null planen kann, weil 3 Wochen solch ein langer Zeitraum ist.

TukTuk
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Beitrag von TukTuk » 06.12.2017 15:07

Robert hat geschrieben:
Aber das ist was anderes als sich hinzustellen und zu erzählen, dass man ja null planen kann, weil 3 Wochen solch ein langer Zeitraum ist.
Das habe ich nicht geschrieben. Ich habe geschrieben, dass ich die Kombination aus viel teurer und gleichzeitig weniger flexibel als freie Werkstätten sehr ärgerlich finde.
Um es noch mal klipp und klar zu sagen: Wenn ich Premium kassiere, sollte auch der Service Premium sein. Wenn man mir dann noch erzählt, dass das "ne Stunde Arbeit" ist, dann wird es nervig. Beim Golf habe ich den Wechsel noch nicht gemacht aber so lange habe ich bisher bei anderen Fahrzeugen noch nicht gebraucht. Wenn es dann noch um Kulanz geht, da nur die Raketentechniker von VW das Öl wechseln können, wird es echt lachhaft...Wenn man mir dann noch regelmäßig erzählt, dass ich das falsche Öl bringe...
You get what you pay for. Außer hier: Da muss man wg. der Kulanz schön zum VW fahren. Und warum Kulanz bei VW-Erdgasfahrern nicht unwichtig ist, wissen wir ja alle.

Davon ab: Es gibt genug Jobs, in denen 3 Wochen ein verdammt langer Zeitraum ist. Habe ich zum Glück nicht (mehr). Bei mir schwanken nur die km stark, da ich keinen 9to5 Job habe und versuche, möglichst viel Bahn zu fahren. Was aber leider nicht immer geht. Wenn Du mein Kollege wärst und mich fragst: Haste morgen um halb 8 Zeit, dann würde ich Dir nicht antworten: "Oh, dann kann ich nicht Bahn fahren und habe wieder 100km von meinen 15000km mehr runter". Wenn Du mein Kunde wärst und fragst: "Können Sie nächste Woche kommen", dann sage ich nicht "gerne, aber die 500km extra sprengen mein km-Budget".

Nachtrag: Bevor jetzt kommt "dafür gibt es Lösungen". Ja, gibt es für alles. Nein, Du kennst mich nicht und nicht mein Leben. Spekulieren wäre also albern. Ich habe übrigens in den Wochen vor den Ölwechseln eine XLS-Tabelle zur Prädiktion der km...Verpennen tue ich da bestimmt nix. Ich persönlich fahre nur einfacher, stressfreier und günstiger mit nem japanischen Jahreswagen, den ich ab und an in die freie Werkstatt meiner Wahl und Erfahrung bringe.

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Beitrag von Gulbenkian » 06.12.2017 15:23

Robert hat geschrieben: Aber das ist was anderes als sich hinzustellen und zu erzählen, dass man ja null planen kann, weil 3 Wochen solch ein langer Zeitraum ist.
Wir leben doch eigentlich in einer Dienstleistungsgesellschaft, wo der Kunde König ist. Für mich ist es daher mehr als nachvollziehbar, dass jemand eben nicht 3 Wochen auf einen Termin warten will. Weder beim Arzt, noch beim Handwerker, noch bei der Autowerkstatt. Eine Werkstatt die über 3 Wochen hinaus jeden Slot vergeben hat, hat ein Ressourcenproblem. Wenn ich heute zu unserem VW Zentrum fahre und sage, dass ich ein Problem habe, ist das Auto bin 2-3 Tagen wieder fertig (inkl. Fehlersuche, Ersatzteilbestellung).
Service würden die auch gern Wochen im Voraus planen, da wir aber beide Autos täglich brauchen, müssen die damit leben, dass ich Termine nur 3-7 Tage im voraus anfrage.

Wenn VW-Servicepartner weiträumig damit überfordert sind Termine mit ein paar Tagen Vorlauf zu vergeben, müsste man das mal in der Zentrale zur Kenntnis bringen, denn das ist wirklich ein Verkaufskiller. Das kann ich absolut nachvollziehen. Wir haben 5 VAG Werkstätten im nahen Umfeld und wenn eine unser Geld nicht will, bekommt es eben eine andere. Blöd nur, wenn in einem Ort alle planwirtschaftlich arbeiten.
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Beitrag von Robert » 06.12.2017 17:03

TukTuk hat geschrieben: Das habe ich nicht geschrieben. Ich habe geschrieben, dass ich die Kombination aus viel teurer und gleichzeitig weniger flexibel als freie Werkstätten sehr ärgerlich finde.
Wenn die Auftragsbücher voll sind, dann sind sie voll. Wie soll man das mit "Flexibilität" ändern? Einem anderen Kunden den Termin canceln, damit du kurzfristig zum Zug kommst?

Und ja, eine Werkstatt die alle möglichen Slots in den nächsten 3 Wochen voll hat, die ist ressourcentechnisch ziemlich am Limit. Denen mit Auftragsentzug zu drohen ... wirkt meist nicht so wirklich, denn die sind meist ganz froh drüber ;).

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Beitrag von Sven2 » 06.12.2017 17:44

Bei mir vor Ort das Selbe:
Egal ob früher bei VW oder jetzt Mercedes: Einen Termin für eine Standardwartung in der Vertragswerkstatt muss man 3 ... 4 Wochen vorher vereinbaren.
Dafür akzeptieren beide WS mitgebrachtes Öl und sind so unterm Strich billiger als irgendwelche Freien.
Wiederholungstäter: früher Touran TSI_EF, jetzt B200 NGD
CNG-Aufkleberimporteur

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Beitrag von JM1374 » 06.12.2017 20:50

Wir haben 5 VAG Werkstätten im nahen Umfeld und wenn eine unser Geld nicht will, bekommt es eben eine andere.
Ist im Hegau ähnlich. Nur leider gehören die meisten davon zu einer Kette und das Geld landet immer beim Gleichen. Inkompetente und unfreundliche VAG Werkstätten sind ja leider nichts Neues. Preislich trotzdem Premium und gut ausgelastet.
Es gibt zum Glück aber auch gute und günstige freie Werkstätten. Man muss sie nur finden.
Da sich CNG scheinbar nicht durchsetzen wird, bin ich immer seltener hier im Forum. Die Diskussionen drehen sich meist im Kreis.

VW Touran Bj. 2007 mittlerweile 250.000km
Green Mover Bulls E45 Bj. 2013 mittlerweile 75.000km

TukTuk
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Beitrag von TukTuk » 07.12.2017 07:53

Robert hat geschrieben:
Wenn die Auftragsbücher voll sind, dann sind sie voll. Wie soll man das mit "Flexibilität" ändern? Einem anderen Kunden den Termin canceln, damit du kurzfristig zum Zug kommst?

Und ja, eine Werkstatt die alle möglichen Slots in den nächsten 3 Wochen voll hat, die ist ressourcentechnisch ziemlich am Limit. Denen mit Auftragsentzug zu drohen ... wirkt meist nicht so wirklich, denn die sind meist ganz froh drüber ;).
Keine Werkstatt sollte so planen, dass keine Zeit mehr für minimale Arbeiten ist. Was passiert denn, wenn Leute defekte Fahrzeuge haben? Oder wenn ein Mitarbeiter krank ist? Gerade große Werkstätten mit mehr als zwei Schraubern müssen sowohl mit O-O Reifenproblematik als auch mit Sommerferien rechnen. Die kommen ja meist nicht total überraschend...
Offenbar schaffen das aber z.B. freie Reifenservices oft besser. Die haben ein besserer Gespür für den nahenden Oktober?

Wenn ich locker 30% mehr zahle, dann hätte ich auch nichts dagegen, wenn 30% mehr Personal da ist. Das fände ich voll fair. Aber gleiche Arbeit bei weniger Service für mehr Geld ist Käse! Ich würde gerne mehr zahlen, wenn ich mehr dafür bekomme.

Das Grundproblem ist ein anderes: Vertragswerkstätten brauchen das Service-Geschäft. Viele kaufen sich ihr Auto im Netz, als EU, als...die Margen für die Händler sind nicht so üppig als das man damit einfach so große Paläste und Probefahrten finanzieren könnte. Die Fahrzeughersteller "zwingen" die Käufer, zu den Vertragswerkstätten zu gehen, indem sie Garantie und Kulanz stark daran koppeln (z.T. vergeblich), dass man nur bei den Vertragshändlern war. Gleichzeitig sind die Margen (s.o.) nicht sonderlich üppig - ist ja kein Problem, da der Händler den Service bekommt. Diesen Zwang kennen die auch und deshalb verhalten die sich teilweise so.
Der Kunde muss mit einem Neuwagen ja eh kommen. Ob er will oder auch nicht.

Auch das fände ich als "Strafe" für Kulanz noch ok. Dann sollen die mir aber nicht erzählen, dass z.B. Bosch zwar mein ESP bauen kann aber zum Öl wechseln zu dämlich ist.

Flexibilität bezog sich auf "unbeliebte" Annahmezeiten. Und wie gesagt: Ich rede nicht von einer "großen Inspektion" sondern von 20 Minuten Ölwechsel und Defekten am Fahrzeug. So etwas wie Ölwechsel muss man als Vielfahrer halt einfach mehrfach im Jahr machen und da nervt das sehr (davon abgesehen, dass immer Öl vom 5L Gebinde weggeworfen wird. Auf die Nachfrage, was das Öl bei VW kostet habe ich dann gehört "aber das ist das gute LL 004" - Mahlzeit!). Mein Mopped-Schrauber (wo ich tatsächlich immer den Frühling verpenne) handhabt das als Einzelperson so: "Ja, kannst die Kiste bringen. Ich habe aber viel zu tun und das kann, wenn ich was finde, länger dauern. Ist das ok für Dich? Sonst müssen wir eine andere Lösung finden. Wann kannste denn, komm lass mal schauen, ob wir was finden"). Unser VW Händler handhabt das so: In 4 Wochen um 14 Uhr. Zum Glück muss ICH mir dafür keinen Urlaub nehmen.

Robert
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Beitrag von Robert » 07.12.2017 11:31

TukTuk hat geschrieben: Keine Werkstatt sollte so planen, dass keine Zeit mehr für minimale Arbeiten ist. Was passiert denn, wenn Leute defekte Fahrzeuge haben? Oder wenn ein Mitarbeiter krank ist? Gerade große Werkstätten mit mehr als zwei Schraubern müssen sowohl mit O-O Reifenproblematik als auch mit Sommerferien rechnen. Die kommen ja meist nicht total überraschend...
Offenbar schaffen das aber z.B. freie Reifenservices oft besser. Die haben ein besserer Gespür für den nahenden Oktober?
Wer sagt, dass die entsprechende VW-Werkstatt nicht Spots frei hat, um Unplanmäßiges auszugleichen? Der Punkt ist, dass ein Ölwechsel oder ein Reifenwechsel eben nicht dazu gehört. Klar sind das alles keine riesen Arbeiten, aber so ist das doch bei den meisten Arbeiten. Denn auch dieses Kleinvieh läppert sich zusammen und irgendwann ist man ausgelastet. Und natürlich kommt die O-O Problematik nicht überraschend, aber was willst du dagegen tun?
Dieses Phänomen sehe ich aber nicht nur bei den Vertragswerkstätten. Neulich wollte ich beim Schrauber um die Ecke mein Auto für den TÜV hinstellen (ist ja nur Vorführen ... Kleinigkeit). Der sagte mir, frühestens in 4 Wochen hat er dafür Zeit.

Ansonsten bin ich durchaus auch bei dir, dass die Vertragswerkstätten an vielen Ecken einfach überteuert sind. Nur die Jammerei darüber kann ich nicht nachvollziehen. Ich ziehe schlicht und einfach meine Konsequenzen daraus, mit allen Vor- und Nachteilen.

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