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Der Aufbau des NGV1 Einfüllstutzen bzw. Tanknippel 3AA201333

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Marius



Anmeldedatum: 15.09.2016
Beiträge: 7
Wohnort: Ruhrgebiet

BeitragVerfasst am: 12.08.2017 13:51 Beitrag speichern    Titel: Der Aufbau des NGV1 Einfüllstutzen bzw. Tanknippel 3AA201333 Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden User zur Ignore Liste hinzufügen

Hallo Zusammen,

anbei ein paar Bilder des zerlegten Einfüllstutzens 3AA 201 333.

Da die beiden Hälften formschlüssig zusammengequetscht sind, mussten Sie an der verpressten Stelle zersägt werden, um das Innenleben zu offenbaren.


Zerlegter Einfüllstutzen mit allen Komponenten in Einbaureihenfolge.
Die Nummerierung entspricht der Reihenfolge der Bauteile in Betankungsrichtung.



Der integrierte selbstreinigende Schmutzfilter
(40 Mikron) (2) mit sichtbarer, aber scheinbar unproblematischer Verschmutzung.
Er besteht aus aufgewickeltem Draht (wahrscheinlich Federstahl). Die Windungen liegen so nahe aneinander, dass mit dem Auge kein Licht zu erkennen ist, wenn man ihn gegen eine Lichtquelle hält.



Links der Messingsitz mit Längsnuten im Teil (9), in dem die Feder (8), der Führungsbolzen (7) und der Auflageteller (6) für die Kugel & Dichtung sitzt.
Diese Bauteile sind die beweglichen Teile des Rückschlagventils, welche bei nicht vorhandenem Druckdurch den Tankvorgang das Ventil schließen lassen.
Beim Tankvorgang wird die Feder (8) gestaucht und die Kugel (5) wandert mit den danach liegenden Komponenten in den Messingsitz und ermöglicht so dem Gas das Einströmen.



Vorheriges Bild mit anderer Belichtung. Gut zu erkennen die Längsnuten im Messing (rot markiert).



Feder (8), der Führungsbolzen (7), Auflageteller (6), Kugel (5), Dichtung (4) und Plastik/Keramikauflage (3) der Kugel aus Einfüllrichtung.


Der Defekt der Einfüllstutzen liegt aus meiner Sicht darin, dass der Messingteller (6) nicht mehr in den Messingsitz wandern kann.
Verursacht durch sichtbare, schwarze Ablagerungen an allen Messingbauteilen. Dies ist zumindest bei diesem Einfüllstutzen der Fall.
Dadurch kann nur noch ein sehr geringer Volumenstrom durch die nicht komplett freigegebenen Nuten beim Betankungsvorgang fließen.



Mir stellt sich nun die Frage, ob man die Messingbauteile durch einlegen in ein Kriechöl oder ähnliches wieder hätte gangbar machen können.
250€ für ein Ersatzeil ausgeben zu müssen, obwohl das Bauteil nicht irreparabel defekt ist, ist sehr ärgerlich.

Gruß Marius


Zuletzt bearbeitet von Marius am 12.08.2017 14:19, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Bassmann
Site Admin


Anmeldedatum: 24.04.2006
Beiträge: 28524
Wohnort: Zu hause.

BeitragVerfasst am: 12.08.2017 14:17 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden User zur Ignore Liste hinzufügen

Hi!

Ich hab das mal oben festgetackert, damit man es leichter wiederfindet. Danke für die Bilder und für Deine Mühen.

Wie Du schon schriebst: Du hast das Teil zersägen müssen, um an die Bestandteile heran zu kommen. Der Stutzen ist damit irreparabel zerstört. Eine Reinigung der Innereien ohne Zerlegung wäre ggf. noch durch eine Spülung mit einer Flüssigkeit möglich gewesen, ggf. mit Bremsenreiniger. Allerdings stellt sich die Frage, ob der so ganz simpel durch das Sieb gelangt, und es stellt sich die Frage, wie man denn sicher gehen will, genug gespült zu haben. Man kann ja nicht hineinschauen.

MfG Bassmann
_________________
13 Zylinder, 4,25 Liter Hubraum, aber verteilt auf 2 Autos und 2 Motorräder:
Golf4 Kombi 1.6l autom. mit CNG-Nachrüstung, ca. 10€/100km
Polo4 9N3 united 1.4l 5-Gang mit CNG-Nachrüstung, ca. 8€/100km
(jeweils incl. Luxusbrühe)
Motorräder: 644ccm Suzuki Freewind (Eintopf), 600ccm Yamaha Fazer
Wenn Ruth albert, ruht Albert. Ruht Ruth, albert Albert.
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