schrumpfender Gas-Tank??

Alles über die bi-fuel Modelle von Volvo.

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aardgas
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Relais

Beitrag von aardgas » 01.10.2011 09:28

Hallo Nachbarn,

Um das Steuergerät zu schützen hab´ich die vordere Tankventile über ein Hilfsrelais geschaltet und jedes Ventil individuell mit 6A gesichert.
Das verhindert, daß ein einzelnes schlechtes Ventil das ganze Gasbetrieb platt liegt.
Seit 7 Monate wirkt es noch immer und kann ich ein stolze 16 Kg Gas tanken.

Grüße,

Ivo.

c&a
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Beitrag von c&a » 09.01.2012 20:00

Leutz, vielen Dank für die gut gemeinten Bastel-Ratgeber-Tipps.

Nur: Weder ich noch meine bessere Hälfte sind die großen Schrauber. Irgendwie hatten wir uns das so vorgestellt: Auto haben, Tür auf machen, Zündschlüssel rumdrehen und fahren können.
Und an der Tankstelle sparen.
Aber das ist uns nicht vergönnt. Was wir in das Auto inzwischen schon an Geld investiert haben würde fast reichen um einen normalen Benziner zu kaufen.

Unsere Odyssee ging so weiter:

Nach dem letzten Ausfall habe ich mich dann an den Volvo-Service im Handbuch gewendet und um Hilfe gebeten. Dort war man sehr freundlich und bemüht, verstand aber mein Problem nicht wirklich. Man riet mir, wenn der Motor mal wieder nicht anspringen wolle, solle ich doch den Volvo-eigenen Pannenservice anrufen, der würde kommen und uns ganz sicher helfen - denn nur bei Volvo könne man den Fehler halt auslesen und auswerten, den der Bordcomputer zeigen würde.

48 Stunden später: Volvo-Service angerufen, Auto steht bei strömendem Regen auf dem Parkplatz und schmollt.

Nu ratet mal, wer kam?! Der freundliche gelbe Engel, der uns schon kennt. Er lachte, freute sich trotz des Sauwetters und lud den Volvo diesmal auf seinen Pickup und brachte ihn nach Kaiserslautern zur Volvo-Fachwerkstatt.
Bisher hatte er ja immer den Fehler mit seinem Zauberkasten ausgelesen und schlicht gelöscht - dann ging ja alles wieder.
Toll: Es wird ein Mietwagen gestellt. Für 6 Tage auch noch. Aber Achtung, dazu kommt noch ein dickes Ende...

Nun steht also unser Elch in K'lautern und soll dort fachmännisch begutachtet werden. Nach 3 Tagen platze ich vor Neugier und frage per Telefon mal gaaaaanz vorsichtig an, was man denn gefunden habe...
Antwort: Gar nix. Man kann den Fehler nicht reproduzieren.

??? Wie reproduzieren ??? Er wurde doch mit Fehler angeliefert?

Ja - neee, aber man musste ja den Fehlerspeicher erstmal löschen. Und nun weiß man nicht, was der Fehler eigentlich war und reproduzieren könne man ihn auch nicht. Der Spaß zur (ergebnislosen) Fehlersuche solle nun 70EUR kosten.
In dem Moment platzte ich dann tatsächlich - aber nicht vor Neugier :evil:

Da ich beruflich unterwegs war, konnte ich den Mietwagen nicht direkt zurück bringen - macht ja aber nix, im Mietvertrag steht ja drin: 6 Tage.
Nach insgesamt 5 Tagen Mietwagen abgegeben, Volvo abgeholt, Klappe zu.
Denkste: Weihnachtspost von Volvo. Man hätte gerne 150EUR von uns für den kostenlosen Ersatzwagen. Weil der Volvo war ja schon nach 2 Tagen fertig (ich wusste aber doch erst nach 3 Tagen was davon...) und die 3 Tage kosten jetzt eben Geld :eek:

Spannende Nebensache dabei: Der Ersatzwagen von Volvo Assistance wurde über den ADAC gesteuert und alles ist irgendwie im ADAC aufgehängt. Man darf gespannt sein, wie nun reagiert wird, da ich den Fall an einen ADAC Anwalt abgegeben habe, der über die ADAC Rechtschutz bezahlt wird... :twisted:

So, nun der krönende Abschluss vom heutigen Tag:

Der V70 stand beim TÜV, sollte nach einer Inspektion auch gleich den fälligen Prüfungen unterzogen werden. Ich staune nicht schlecht, dass es nun 12 Monate für die neue HU gegeben hat. Meine Frau kanns auch nicht erklären: Der Mann vom TÜV hat das so gesagt, das sei bei Gasfahrzeugen so. 12 Monate - mehr nicht.

Ist das echt wahr? Ich finde im www nichts dazu. Sollte das wahr sein, dann steht ab sofort ein V70 zum Verkauf. Inzwischen 105.000km. Neue Inspektion. Neue HU. Aber eben nur 12 Monate...

Ich mag nicht mehr :cry:

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Bassmann
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Beitrag von Bassmann » 09.01.2012 21:13

Hi!

Nur 12 Monate TÜV ist Unsinn. "Das ist so!" ist keine Begründung. Die sollen Dir mal die entsprechende Passage in Anlage VIII der StVZO zeigen. Ansonsten gibt es mindestens die Hälfte der Gebühren zurück...

Was ich ja noch als Argument akzeptieren würde, das wäre, wenn die TÜV-Prüfung für die Flaschen in einem Jahr auslaufen würde. Aber das würde ich dann auch gern mal vom Prüfer hören und insbesondere auch auf dem Prüfbericht lesen. Garantiert steht da aber nichts, oder?

Ansonsten ist die Löscherei des Fehlerspeichers ja reichlich dilettantisch. Dass dann nicht einmal eine Meldung von der Werkstatt kam, ist ebenso dilettantisch. Also sollte auch die Einforderung der 150€ eigentlich als dilettantisch gesehen werden. Bin gespannt, was der ADAC-Anwalt da bewegen will. Halte uns bitte auf dem Laufenden.

Mach mal ein paar Tage Urlaub in Vlotho. Da gibt es angeblich ein sehr schönes Schwimmbad, die Bali-Therme... Und noch ein paar nette Sachen zum Angucken im Umkreis...

MfG Bassmann
13 Zylinder, 4,25 Liter Hubraum, aber verteilt auf 2 Autos und 2 Motorräder:
Golf4 Kombi 1.6l autom. mit CNG-Nachrüstung, ca. 10€/100km
Polo4 9N3 united 1.4l 5-Gang mit CNG-Nachrüstung, ca. 8€/100km
(jeweils incl. Luxusbrühe)
Motorräder: 644ccm Suzuki Freewind (Eintopf), 600ccm Yamaha Fazer
Wenn ein einziger Baum umfällt, macht das mehr Lärm, als wenn ein ganzer Wald wächst.

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kabu
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Beitrag von kabu » 10.01.2012 08:36

Also zu allererst würde ich zum TÜV und den Mann freundlich darauf hinweisen, dass das absoluter Quatsch ist! Du bekommst wie jeder andere PKW die Plakette für 2 Jahre - ich war vor zwei Woche beim TÜV und hab' jetzt wieder Ruhe bis 12/2013.

Vielleicht meinte er aber auch die Gasanlagenwiederholungsprüfung (GWP), die ist meines Wissens nur 1 Jahr gültig, muss aber nur bei Änderungen/Reparaturen an der Gasanlage und mit dem nächsten TÜV gemacht werden. Bei mir hat der Prüfer bei laufendem Motor mit einer Spraydose ein paar Stellen an den CNG-Einlassventilen abgesprüht. Da sich der Motorlauf nicht verändert hat, gilt meine Gasanlage als dicht! 25 EUR extra bitte! :D

Ich könnte fast wetten, dass du dir solche Erfahrungen hättest sparen können, wenn du schon bei Peltner Gas gewesen wärest. Ich kann dir nur noch einmal empfehlen, nach Vlotho zu fahren, die kriegen deinen Gaselch auf jeden Fall wieder hin! Natürlich wird es auch dort etwas kosten, aber deutlich weniger als bei Volvo selbst und ich bin sicher, du hast danach keinen Ärger mehr - zumindest mit der Gasanlage. Es gibt ja noch ganz andere Teile an so einem Auto wie etwa Koppelstangen (auch Stabi-Stangen genannt) oder Querlenker (die darf ich jetzt nach 130.000 km tauschen)...

Viel Erfolg und halte uns bitte auf dem Laufenden! Und fahr' endlich als Kurzurlaub nach Vlotho. Das hab' ich mir damals angeschaut - in 20 cm Schnee eingehüllt: http://de.wikipedia.org/wiki/Externsteine
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dridders
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Beitrag von dridders » 10.01.2012 10:27

Die GWP ist ebenfalls 2 Jahre gueltig, sie darf lediglich zum Zeitpunkt der HU maximal 1 Jahr alt sein. Ist sie aelter ist sie neu zu machen. Prinzipiell musst du wenn sie zum Zeitpunkt der HU z.B. 9 Monat alt ist bereits nach 13 Monaten eine neue machen, auch wenn die HU 24 Monate gilt.
Einen verkuerzten HU-Zeitraum gibt es nur wenn das Fahrzeug den Zeitraum der vorherigen HU ueberschritten hat. Wenn der Wagen z.B. als Taxi/Mietwagen zugelassen war, dann hats sich was mit den 3 Jahren nach EZ... dann ist bereits nach 1 oder 2 Jahren die naechste HU faellig. Wer dann einfach erst nach 3 Jahren hin faehrt hat natuerlich deutlich ueberzogen... und verdammt viel Glueck gehabt das er nicht erwischt wurde... und bekommt aktuell nur den verbleibenden Zeitraum geklebt, was sich allerdings im Laufe des Jahres aendern soll... dann wird wieder grundsaetzlich fuer 2 Jahre geklebt... zumindest bis die EU durchgedrueckt hat das ab einem Fahrzeugalter von 7 Jahren jaehrlich eine HU durchzufuehren ist.

Wenn der Pruefer bei laufendem Motor selbigen absprueht, dann erwartet er keine Veraenderung vom Lauf, sondern prueft mit einem Lecksuchspray ob irgendwo Ueberdruck entweicht. Undichtigkeiten im Ansaugtrakt sind dem Pruefer latte, solange die Abgaswerte erfuellt sind bzw. keine Fehler abgelegt sind. Was er prueft ist der Druckbereich, und da kommt Gas aus den Schlaeuchen raus, es dringt keins ein... der Motorlauf kann sich also gar nicht aendern durchs einspruehen. Das Zeug wirft ganz einfach Blasen wenn was undicht ist.

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kabu
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Beitrag von kabu » 10.01.2012 11:41

@dridders:
Danke für die Aufklärung. So war das mit der GWP - ich hatte mich nur an 1 Jahr erinnert. :-)

Und das mit dem Absprühen hatte ich dem TÜVler-Gebrabbel so entnommen, aber deine Erklärung klingt plausibler.
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dridders
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Beitrag von dridders » 10.01.2012 11:46

Wenn er dat Gebrabbelt hat, was ich nicht ausschliessen will... dann war es wieder einen von denen, bei denen man sich fragt wo er die Lizenz fuer sowas her hat. Trifft man aber ja leider des oefteren an.

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Gövi
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Die kochen auch mit Wasser!

Beitrag von Gövi » 10.01.2012 19:47

:cool:
Nabend!
dridders: die PI`s kochen halt auch nur mit Wasser, habe schon
Fälle erlebt, wo dem Prüfer der Unterschied zwischen Erd- und
Campinggas nicht klar war bei dem kroch alles nach unten und
auch der Druck bei CNG`lern war imho nicht bekannt.
Sie tun was ihnen möglich ist aber auch deren Gehirn ist nicht
unendlich Groß. Mal sehen wie es bald mit den Elektroauto`s
läuft, da kommt dann eine weitere Technik auf Sie zu.
:eek:
Gasgeben schadet ja nicht !

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dridders
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Beitrag von dridders » 10.01.2012 19:55

Das nicht jeder alles wissen kann ist völlig verständlich, ich weiss auch nicht wie man ein Atomkraftwerk bedient oder ein Flugzeug fliegt. Beides ist mir aber deshalb auch nicht erlaubt! Ein Prüfer der keine Ahnung vom Gas hat, der hat dann auch die Finger davon zu lassen und muss den Auftrag eine GWP durchzuführen ablehnen und an einen Kollegen oder ein anderes Prüfinstitut verweisen. Ansonsten ist es nämlich reine Geldschneiderei... denn schließlich soll die ganze Prüfung der Sicherheit dienen, und das kann sie nur wenn der Prüfer auch weiss was er tut. Und soo schwer zu merken ist das ja nu auch nicht.
Bei den E-Kisten wirds natürlich noch interessanter werden, nachdem es dort derzeit glaube nichtmals entsprechende Vorschriften oder auch nur Richtlinien gibt für die Prüfung.

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Beitrag von c&a » 10.01.2012 21:22

@Bassmann und alle die auf dem Laufenden bleiben wollten:

Unser Sorgenkind stand in der Werkstatt zwecks Jahresinspektion und HU. Alles zusammen machte knapp 600EUR , der Werkstattmeister war es, der die Aussage "is halt so" widergab, nicht der Mann vom TÜV.
Den habe ich heute angerufen und wie oben geraten wurde nach der Grundlage für 12 Monate HU gefragt. Er war leicht irritiert und sagte dann, sowas sei nur bei Mietwagen o.ä. der Fall. Schlussendlich hat er sich 1000 mal entschuldigt und meinte, er habe da ganz offensichtlich was falsch gemacht. Frauchen fuhr also dann zum TÜV selbst und hat nun die richtigen Daten bekommen: HU bis 12/2013 und als Entschuldigung ein beim-nächsten-mal-ein-Auge-zudrücken.

Immerhin.

Der Rest mit >Vlotho bleibt mal noch offen, ich werde vllt mal anrufen, den Fehler schildern und fragen ob das was mit der Gasanlage oder nicht eher doch mit der Elektrik / Elektronik zu tun hat.
Wobei meine Frau am Wochendene schon mit einem Jeep Cherokee und LPG Anlage geliebäugelt hat, da wir irgendwie die Schnauze voll haben von so viel Volvo-Theater...

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Gövi
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Wäre schade!

Beitrag von Gövi » 11.01.2012 18:28

:cool:
Nabend!
c&a: nun ich kann euren Frust schon verstehen,
es gibt nichts schlimmeres als solch einen blöden
Fehler zu haben und dazu noch eine zweifelhafte
Werkstatt. Auf der anderen Seite ist die Lösung
unter Umständen sehr einfach aber das hilft hier
wenig.
dridders: deine Frist für die GAP (GWP) ist falsch,
die Prüfung darf zum Zeitpunkt der HU bis zu 12
Monate alt sein aber du mußt nicht eher als zur
nächsten fälligen HU wieder eine GWP machen.
Das ergibt sich aus 41a bzw. dem entsprechenden
Anhang und ist ausdrücklich in den Schulungsunterlagen
der TAK so aufgeführt (wenn auch dort mit 11
Monaten als Beispiel).
MfG Gövi
;-)
Gasgeben schadet ja nicht !

Ron
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Problem geloscht ???

Beitrag von Ron » 16.01.2012 17:06

Hallo

Mein V70 (2006, 135000km) hat das selbe problem.

Wage steht seit 1 novemeber beim Volvo werkstatt aber Sie wissen es nicht.

Meine meinung ist das Volvo das problem mit alle V70 cng anerkennen soll und
die probleme losen sollen. Es ist offensichtlich ein algemeine Mangel an diese wagen und das hat auch mit Garantie nichts zu tun.

Alle ventil-tauschungen etc. auf dieses forum haben nicht geholfen und allen sind 1000-en euros verloren.

Ron.

c&a
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Genug ist genug.

Beitrag von c&a » 17.06.2012 14:03

So, wir klinken uns raus aus der Sache mit dem Erdgasfahrzeug.

In den letzten Tagen blieb der Volvo 3x liegen, wurde 3x abgeschleppt, 3x untersucht und 3x verschiedene Lösungsmöglichkeiten diskutiert. Irgendein Drucksensor, das Steuergerät oder die Verkabelung ganz allgemein sollten in Frage kommen. Jedesmal, wenn er abgeschleppt worden ist, ging alles wieder als sei nix gewesen. Meine Frau saß am Donnerstag heulend im Auto und konnte nicht mehr.

Nix da... genug ist wirklich genug.

Nach einigen Volvos mit denen ich deutlichst zufrieden war, habe ich nun die Schnauze gestrichen voll gehabt. Er geht in Zahlung, gekauft wie gesehen durch einen Händler. Kein Volvo mehr. NIE MEHR. 3 Jahre Theater und absolut NULL Service vom Hersteller.

Die o.g. Geschichte mit dem Ersatzwagen ging dann so aus, dass wir noch 50EUR zahlen sollten (und haben), man uns ja gaaaanz großzügig entgegen gekommen wäre... Pfffff - mit was denn bitteschön?

Nein, liebe Volvo-Hersteller, SO hält man keine Kundschaft. Jetzt kommt ein gutes, deutsches Auto in den Hof. Zuverlässig und auch nicht teurer im Unterhalt. In den letzten 3 Jahren sind in den Volvo über 5000EUR Reparaturen eingeflossen, dafür kann man verdammt lange Super-Plus oder sogar 100Oktan-Suppe schlürfen.

In diesem Sinne, viel Spaß noch allen Enthusiasten. Wünsche Euch mehr Glück als wir hatten.

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Trelo
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Beitrag von Trelo » 17.06.2012 14:28

Alles Gute mit dem Neuen!

Um welches Modell handelt es sich denn?
Passat? A4? A6? E-Klasse?
Grüße vom Würmsee
Trelo
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Zafira Ecoflex Turbo [ externes Bild ] / derzeit ca. 73 kWh/100km

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anacronataff
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Re: Genug ist genug.

Beitrag von anacronataff » 17.06.2012 19:23

Du hattest ein Werkstattproblem. Der Hersteller und die Werkstätten sind unterschiedliche Firmen!
c&a hat geschrieben:(...)Jetzt kommt ein gutes, deutsches Auto in den Hof.(...)
So, und Du meinst wirklich, das es damit besser wird? Die heutigen Fahrzeuge sind doch alle extrem kompliziert und anfällig. Ich meine schonmal gehört zu haben, dass bei manchen modernen Dieseln die Abgasreinigungsanlage teurer ist als der Motor selber. Glücklich wirst Du wahrscheinlich nur mit einem einfachen 1.4er Golf-Benziner. Denn:

Die modernen Motoren, entwickelt am Rand des technisch Möglichen und unausgereift auf den Markt geschmissen, versteht doch kaum noch eine Werkstatt. Hinzukommt, daß die Werkstätten bei Garantiefällen Geld drauf legen und daher bei Service und Reparaturen außerhalb der Garantie richtig zu langen (müssen). Und Hinterhofwerkstätten sind schon lange überfordert.

Beispiel: Bei unserm alten Golf AJM TDI wollte die VW-Werkstatt die ZK-Dichtung wechseln und eine Hinterhofwerkstatt hat in meinem Beisein falsches Motoröl eingefüllt (extrem fatal bei einem PD-Motor!). Statt der Dichtung habe ich einen neuen Kühlbehälterdeckel gekauft und das neue Öl wurde wieder abgelassen....

Wahrscheinlich lediglich bei einer Werksvertretung wird man während der Garantiezeit kompetente Aussagen bekommen und der Arbeit vertrauen dürfen. Jedoch gibt es Werksvertretung meines Wissens nur bei Mercedes.

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