Betrug beim Autokauf - Punto

Hier geht es um die CNG-Modelle von Fiat.

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asterixxde
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Betrug beim Autokauf - Punto

Beitrag von asterixxde » 29.03.2012 07:56

Wer hat einen Punto oder ein anderes Fahrzeug in Giebelstadt gekauft? Der Autohandel wurde wegen Betrug angezeigt und ich musste meinen Brief ändern lassen und habe erfahren das ich evtl. meine abwrackprämie zurückzahlen muss.
Bitte meldet Euch zwecks Austausch!!!!!

gruß michael

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Beitrag von costumer » 29.03.2012 13:17

Hi,

nein ich bin nicht betroffen.

Aber interessant wäre zu erfahren wie der Betrug durchgeführt wurde.

So wie man herausliest, wurde wohl dein Abwrackauto verbotenerweise wieder in den Verkehr gebracht ? oder ?

Bitte berichte doch ausführlicher.

Wäre schon ein Ding, wenn Du die Prämie zurückzahlen mußt.
Gruß

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Beitrag von ExUser2007 » 29.03.2012 13:35

Ein bischen mehr Erklärung was da gelaufen ist wäre sinnvoll. Bitte erkläre warum man einen Brief ändern muss.

Offizieller Fiathändler oder graue Welt?

Kauf war 2008 und jetzt kommen die Probleme.

Wäre nett mehr zu wissen.

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Beitrag von asterixxde » 29.03.2012 17:34

So nun zu der genaueren Geschichte

Ich habe mir den Fiat Punto als reimport ohne Zulassung gekauft.
Knapp 2 Jahre später erfuhr ich von der Staatsanwaltschaft, daß der Verkäufer wegen Betrug festgenommen wurde. Die Autos wären in Italien scon einmal zugelassen worden. Letzte Woche habe ich nun ein Schreiben von der Zulassungstelle erhalten, dass ich mit Brief unf Schein dort vorsprechen sollte. Das war heute!
Der Brief wurde auf 2008 als Erstzulassung umgeschrieben und der Beamte sagte mir es kann sein dass die Abwrackprämie auch zurück gezahlt werden muss.
Wenn noch weitere Fragen sind antworte ich gerne
Gruß Michael

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Beitrag von ExUser2007 » 29.03.2012 17:58

Da würde ich auch recht dumm aus der Wäsche gucken! Eine der Fälle wo eine Rechtsschutzversicherung sinnvoll wäre.

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Beitrag von Bassmann » 29.03.2012 19:41

Holla...

Das ist heftig. Gefördert waren ja damals nur Neuanschaffungen, also Kauf von Neufahrzeugen.

Die Änderung der Fahrzeugdaten in den Zulassungspapieren rechtfertigt natürlich ein entsprechendes Vorgehen gegen den Verkäufer. (Sofern der noch nicht Konkurs angemeldet hat oder auch ohne Konkurs pleite ist)

Also ab zum Anwalt. Sorry!

MfG Bassmann
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(jeweils incl. Luxusbrühe)
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Beitrag von ExUser2007 » 29.03.2012 21:06

wäre vielleicht vor dem Gang zum Anwalt wichtig zu forschen ob es den Verkäufer überhaupt noch gibt in der gleichen Rechtsform.

Gang zum Anwalt gut überlegen! Recht haben ist nicht gleich Recht bekommen. Man muss mal die Erfahrung machen das Anwälte auch gerne viel versprechen aber absolut nichts garantieren. Sie verdienen immer!!

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Beitrag von Bassmann » 29.03.2012 21:24

@hjb:
Wat haste denn mit der Rechtsform? Wenn der Verkäufer die Rechtsform ändert, bedeutet das nicht, dass er damit auch Altlasten losgeworden wäre...

Und ohne Anwalt den Verkäufer in die Pflicht nehmen? OK, ich wüsste, was ich dafür tun müsste, aber ob asterixxde und ggf. noch weitere Betroffene das auch wissen?

MfG Bassmann

Nachtrag:
Wie war das noch? Wer sich nicht bewegt, der spürt seine Ketten nicht...
Oder auch: Wer es nicht versucht, der hat schon verloren...
Also: Ran an den Speck, solange davon noch was übrig ist. Und immer schön die Meldungen des örtlich zuständigen Konkursgerichts beachten. B.
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Beitrag von ExUser2007 » 29.03.2012 21:57

@Bassmann

was würde Bassmann denn tun? Bei einer Firma die nicht mehr die gleiche ist wie beim kauf. Mit dem Ziel Geld zu bekommen natürlich.

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Beitrag von Bassmann » 29.03.2012 22:18

hjb hat geschrieben:@Bassmann

was würde Bassmann denn tun? Bei einer Firma die nicht mehr die gleiche ist wie beim kauf. Mit dem Ziel Geld zu bekommen natürlich.
1. Kontakt zum Konkursgericht aufnehmen. Existiert der Laden noch? Wurde Konkursantrag gestellt?

2a. Wenn Konkursantrag: Forderung zur Tabelle anmelden.
2b. Wenn kein Konkursantrag: Mahnantrag stellen.

Wann ist denn eine Firma nicht mehr die gleiche?
Doch nur, wenn der Laden dicht gemacht hat. Wurde im Gegensatz dazu das Unternehmen durch andere übernommen, haben sie auch die Altlasten geerbt. Gleiche Situation, wenn sich zB eine KG zur Gmbh macht, oder von einer oHG zur GmbH&Co_KG wird. Noch schlimmer: Phillipinische Ltd. übernimmt die Position eines phG... Sorry: persönlich haftenden Gesellschafters. Wenn eine GbR zur oHG wird, ist eigentlich überhaupt nix passiert, außer dass man festgestellt hat, dass man doch tatsächlich -wie konnte das nur passieren- zum Kaufmann geworden ist...

Und wer das alles nicht verstanden hat, der braucht -wenn er in der Situation von asterixx ist- anwaltliche Hilfe...

MfG Bassmann
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Beitrag von costumer » 30.03.2012 07:36

hi,

der Verkäufer sitzt gerade ein, also wird es wohl schwierig noch was zu holen.

Jetzt wäre doch mal wichtig zu erfahren, wie der Betrug genau war ? Hat der deutsche Verkäufer die Papiere gefälscht, oder sind die Fahrzeuge schon mit gefälschten Papieren von Italien gekommen, war der dt. Verkäufer auch ein Opfer oder selbst beteiligt ?

Gibt es vielleicht eine örtliche Pressemeldung über den Fall ?
Gruß

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Beitrag von M. Sorgatz » 30.03.2012 07:45

asterixxde hat geschrieben:und der Beamte sagte mir es kann sein dass die Abwrackprämie auch zurück gezahlt werden muss.
Hi Michael.
das wären 2500 €, richtig?
Wenn die zurückgefordert werden, müsstest du sie vom Betrüger einfordern.
Viel Glück!

Gruß,
M.
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Beitrag von costumer » 30.03.2012 08:02

,

nicht nur die mögl. Pämie, sondern auch der erhöhte Wertverlust, Zweitbestitzer und das Fahrzeug plötzlich ein Jahr älter, wäre zuberücksichtigen.
Gruß

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Beitrag von ExUser2007 » 30.03.2012 18:35

Der Gang zum Anwalt erscheint sinnvoll, keine Zweifel.

Ohne Rechtsschutz könnte es der nächtste Verlust werden. Anwälte verdienen IMMER. Und versprechen viel zu viel.

@Bassmann

Der Mann sitzt im Knast und das ist alles schon Jahre her. Vor 2 jahren gab es den Alarmhinweis, jetzt die Konsequenz.

Ich denke mal Sinn der Anfrage war es gleichgesinnte für eine gemeinsame Klage zu finden.

Rückzahlung der Abwrackprämie vorstellbar weil Gebraucht und nicht Neufahrzeug.

Bei allem Jammern, wenn beim Kauf 40% Nachlass gewährt wurde kann man nicht meckern. Bei mehr hätten Alarmglocken klingelmn müssen. MÜSSEN!

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Beitrag von DMaier » 17.09.2012 16:42

Kann gut sein, dass die abwrackprämie zurückgezahlt werden muss, aber es gibt sicherlich eine Möglichkeit, das Geld wiederzubekommen. befrag mal deinen anwalt diesbezüglich.

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